Wintertraining ist nicht gleich Sommertraining!

Ab in die Shorts und so schnell wie möglich loslaufen… ist im Winter nicht, leider! Wers dennoch tut geht ein hohes Verletzungsrisiko ein. Was nicht bedeutet, dass man völlig aufs Laufen verzichten sollte. Das Wochenlaufpensum in der Nachsaison sollte allerdings nicht mehr als 40 Prozent der Haupttrainingswochen betragen. Das ist für einen ambitionierten Läufer schon eine weitaus größere Herausforderung als das tägliche harte Training in der Saison. Muskeln, Knochen, sowie Herz-/Kreislaufsystem brauchen nach der (Wettkampf-)Saison etwas „Auszeit“. Das Training muss den äußeren Bedingungen angepasst sein. Auf Runnersworld findet ihr Tipps fürs Wintertraining. Will ja Datenredundanz vermeiden ;).

Was mir allerdings noch auf der Seele brennt, weil es mir selbst oft schwer fällt ist, dass man auch im Winter darauf achten muss viel zu trinken. Man verliert im Winter fast ebenso viel Flüssigkeit wie im Sommer. Denn man schwitzt auch bei niedrigen Temperaturen und die trockene Winterluft sorgt für zusätzliche Dehydration. Geringe Luftfeuchtigkeit kann den Körper schnell austrocknen, darunter leidet auch die Haut.

Da ich nun aber kein Wasser mag (schmeckt so laaaangweilig), habe ich bereits mehrere „Sportdrinks“ getestet. Sicherlich sollte es keine Kohlensäure beinhalten und außerdem nicht so viele Kilokalorien. In meinem Fitnessstudio wird das Getränk „Weider BodyShaper L-Catnitine Drink“ beispielsweise mit Ananas-Mango-Geschmack angeboten. Hinweis: Ich glaube nicht an die angeblich „fettabbauende“ oder „leistungsfördernde“ Wirkung von L-Carnitin! Wer nicht so auf Ananas-Mango steht. Das Getränk gibt es auch in den Sorten:

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Es hat weniger als 0,1g Kohlenhydrate und nur 2,2 Kilokalorien pro 100 ml, schmeckt einfach super und ist zudem in einer sportlichen Flasche (siehe Foto) erhältlich. So lässt sichs auch gut beim Spinning „schlürfen“.  Aber übertreiben sollte man es mit dem Trinken auch nicht. Ich verweise auf meinen Blog-Beitrag Hyperhydration. 

Das Schöne am Winter: Der Körper braucht bei kühlen Außentemperaturen mehr Energie, um sich vor Unterkühlung zu schützen :). In diesem Sinne einen schönen zweiten Advent :).

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  • Anonymous

    Schon, mal versucht deinen Wasserhaushalt mit den vielfäliten Produkten von Deit (deit.de) oder von der Firma Vöslauer (voeslauer.com) aufzutanken.

    Grüße

  • Ja Deit trinke ich auch ganz gern, allerdings stark kohlensäurehaltig und deshalb für Sport und „nebenbeitrinken“ eher ungeeignet. Daaanke für deine Tipps :). Falls du weitere hast, immer her damit :). Lieben Gruß Steff

  • Hallo Steffi,
    mal einen Vergleich zum Radsport: Im Winter sollte man an seiner Grundlagenausdauer arbeiten,d.h. lange strecken ( ideal auf dem Ergometer, weil draussen zu nass, dunkel und kalt)mit 55 – 65 % der maximalen HF ( da fährt man wirklich relativ entspannt un.d kann sich noch locker unterhalten ). Dazu kommt Krafttraining , um im nächsten Jahr die Berge hochzukommen. Ich trinke dazu klassich O- oder Ananassaft ( hat fast eine BE pro 100 ml). Mit einer Trinkflasche habe ich dann ca. 7 BE und die brauch ich auch. Nicht doch nächstes Jahr Lust, mit uns am Nüburgring zu fahren ??

    Viele Grüße aus Hamburg,

    Arndt

  • Hey Arndt, danke, das mache ich auch beim Laufen recht ähnlich. Aber ich laufe lieber draußen als auf dem Laufband. Obwohl ich auch schon mal 35 Kilometer auf dem Laufband gelaufen bin ;). Hat auch seine Vorteile. Man kann ja auch Interval einstellen. Laufe dann immer mit 1,5% Steigung, damit es in etwa den Außenbedingungen entspricht. Man hat auf dem Laufband genau das Tempo im Blick. Und zum Radsport: Ich habe Gelegenheit ein rennrad zu testen. Habe noch etwas Angst wegen der Cleats. Beim Spinning kein Problem, weil das bike ja steht ;). Aber ich kenne jemanden der sich beim Fahren mit Cleats richtig übel verletzt hat, weil sie sich nicht rechtzeitig aus selbigen lösen konnte (Jägerzaun durch Brust gestochen). Also wenn ich Spaß daran finde auch Rennrad auf der Straße zu fahren und du mich noch ein bisschen motivierst, dann steht dem nichts mehr im Wege :). Lieben Gruß und danke für deinen Kommentar, Steffi

  • Hallo Steffi,
    Motivationshilfe ?? Ich sag es mal so: Rennradfahren ist erst einmal ein bißchen ungewohnt. Aber dadurch das man beginnt und fährt gewinnt man Sicherheit. Mit dieser Anfangssicherheit kann man dann neue Grenzen testen. Das ist wie mit dem Freihändig Fahren als Kind: du hast es probiert und irgendwann hat es hingehauen. Das Lösen der Klicks ist wie ein Reflex: Bei jedem Bremsen deinen favorisierten Fuss mit einem Sitekick aus den Pedalen lösen – Zack. Irgendwann ist das auch eine Selbstverständlichkeit, wie das Bremsen beim Autofahren. Wenn du das gelernt hast, warten noch viele neue Herausforderungen auf dich. Viele von uns haben auch klein angefangen, um einmal mit einer grossen Sportmarke zu antworten: ‚Just do it‘.

    Viele Grüße, Arndt

  • Hey, nun ja an Motivation fehlt es mir nicht wirklich. Allerdings hab ich große Respekt vor den Cleats. War schon immer ein Angsthase. Deswegen ist Laufen auch eher meins als Radeln, Ski fahren, skaten und co. Bin halt „bodenständig“ ;). Aber ich werde es testen und vielleicht wird es ja wirklich schnell zum Refelx ;). Lösen geht ja eigentlich 😉 immer recht schnell… Ich folge also dem Motto „just do it“. Danke Arndt und lieben Gruß