Wenn die Laufwerkzeuge streiken: geschwollene Beine

Jetzt, wo’s endlich wieder wärmer wird werden sollte, merk ich die Durchblutungsstörung / Venenschwäche meiner Laufwerkzeuge besonders. Obwohl es noch gar nicht so warm ist, weiten sich meine Beinvenen derzeit scheinbar extrem (oder schließen nicht anständig – wie auch immer, bin kein studierter Mediziner), womit sie den Rückfluss des Blutes zum Herzen stark einschränken. Vor allem im Ausdauersport, wie beim Spinning oder im Lauftraining, nervt mich das. Die Beine werden schon nach kurzer Zeit schwer und müde. Es fühlt sich so an, als würde ich diese Sträflingskugeln an Ketten hinter mir herziehen.

Wenn die Laufwerkzeuge streiken: geschwollene Beine

Wenn die Laufwerkzeuge streiken: geschwollene Beine

Na ja eigentlich sollte Lauftraining aber doch die Durchblutung fördern/Sauerstoffzufuhr erhöhen, oder nicht? Aber wohl nur im GA1-Bereich. Deshalb gilt auch: langsame Dauerläufe keineswegs durch viele Tempo- und Intervalleinheiten ersetzen/vernachlässigen! Die Muskeln werden bei letzteren nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Mangelhafte Durchblutung und Ermüdung sind die Folge. Außerdem lässt wohl auch im Alter die Elastizität der (Blut-)Gefäße nach. Na ja, man wird eben auch nicht jünger :/ – in 10 Tagen 30, um das mal zu präzisieren :/.

Wie dem auch sei, was hilft denn nun gegen dieses „Beine wie Klodeckel-Syndrom“? Im Training verpacke ich Bein und Fuß ja schon in CEP und Wechselduschen mache ich auch direkt im Anschluss. Also Gymnastikübungen, wie sie auch auf langen Flugreisen empfohlen werden, sollen wohl auch Abhilfe schaffen. Diese sollte ich mir eh mal angewöhnen, um meiner verkürzten Muskulatur entgegenzuwirken. Um müden Beinen zumindest vorübergehend „Lebewohl“ zu sagen, helfen leichte (!) Dauerbewegung wie Spaziergänge, Radfahren und Schwimmen, durchblutungsfördernede Salben/Gels, Massage und Hochlegen (Beine höher als Herz) der Beine, ausreichendes Trinken und ausgewogene Ernährung. Aber auch neue Laufschuhe, welche die Beinmuskulatur wieder ungewohnt belasten sind möglicherweise gewinnbringend (damit hätte ich wieder nen neuen Grund, mir unbedingt neue Laufschuhe kaufen zu müssen, allerdings keinen Platz mehr ;)).

Wie dem auch sei, ich würde mir eine dauerhafte Lösung wünschen, sowas wie die Hyperbare Sauerstofftherapie. Hoffen wir mal, dass diese bald mehr Anerkennung findet…

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  • Anonymous

    Ich finde du bist sehr wohl Diabetes-Mediziner. sind wir ja alle, die betroffen sind. Folge deiner Seite schon seid Ewigkeitem und mit großem Interese. Mach nur so weiter, auch wenn andere meckern. das sind diejenigen die keine ahnung haben und vor neid erblassen. danke staeff

    • Lasse meckern ;). Wer meckert denn?

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