Das Leben mit Diabetes in sieben Stunden offengelegt…

Für ein Buchprojekt haben Jan und ich unser Leben mit Diabetes offengelegt…

Nachdem ich am Freitag bereits einen Fototermin für ein AOK-Buch-Projekt mit Augenringen und einer entnervten Miaule 😉 hinter mich gebracht hatte (die Nächte davor verliefen fast ohne Schlaf), folgte am Samstag darauf dann das Interview in der Akademie des Sports in Hannover.

Ein/Unser Leitfaden für Patienten mit Typ 1 Diabetes (Buch): Jan der Penner trifft...

Ein/Unser Leitfaden für Patienten mit Typ 1 Diabetes (Buch): Jan der Penner trifft…

Mit von der Partie war der Jan, der auch für dieses Projekt auserkoren wurde. Jan ist ein wahrhaftig lieber Kerl ;), den ich bei Facebook über eine der vielen Diabetes-Gruppen, kennengelernt habe. Wir haben uns gestern jedenfalls das erste Mal „live“ getroffen und dann gleich wieder mal feststellen müssen, dass Live-Treffen eben nicht mit „Treffen/Chats“ über soziale Netzwerke vergleichbar sind. Die virtuelle Welt übermittelt einen eben oft komplett andere Eindrücke von Personen. So haben auch Jan und ich uns erst mal ins rechte Licht rücken müssen. Wunderten uns, dass keiner von uns Diabetiker-Kleidung trug, ganz entgegen aller Vorurteile, haha!

Na ja und wie das dann in der Diabetes-Familie nun mal meistens so ist, trifft man sich zwar zum ersten Mal, schließt sich aber dennoch gleich in die Arme, hat sofort ein Gesprächsthema, mag sich irgendwie gleich, fühlt sich verstanden… So plauderten wir aus dem Nähkästchen und erzählten knappe sieben Stunden über das Leben mit unserem Zucker-Dämon, wie Jan zu sagen pflegt und ließen uns vom laufenden „Diktiergerät“ nicht stören.

... Pumpelchen Staeff ;)

… Pumpelchen Staeff 😉

Da brauchte die Redakteurin auch gar nicht viel aus uns rauszuquetschen und hatte eher Mühe Jan und meinen Erzählflash zu unterbrechen, uns wieder auf die konkreten Fragen umzulenken, wie: „Habt ihr Angst vor Folgeschäden?“, „Denkt ihr als Diabetiker verstärkt über den Tod nach?“, „Wie gehen Partner, Familie, Freunde mit dem Diabetes um?“, „Habt ihr Einschränkungen im Alltag/Sport durch den Diabetes?“, „Was ist euer Lieblingsessen?“, „Wo informiert ihr euch im Internet über den Diabetes?“, „Hat der Diabetes eure Berufswahl beeinflusst?“, „Welche Therapieform bevorzugt ihr und warum?“, … Jan und ich nahmen jedenfalls kein Blatt vor den Mund, redeten mit Händen und Füßen, wobei die liebe Fotografin, jede Gestik und Mimik festhielt – „das nächste Hip-Hop-Battle in Gebärdensprache kann also kommen“, so Jan, der das Treffen wie folgt beschreibt:

„… Nun saßen wir dort, und im Background unserer Stimmen hörte man nur das Klicken des Kammeraverschlusses ..Klick Klick..! Man man… selbst als Diabetiker hat man keine Ruhe vor Paparazzi. Es war wie eine Reise in die Vergangenheit…“

So mehr verrate ich noch nicht, im AOK-Buch gibts dann ja bald unsere 7-stündigen-Blödeleien zu lesen. Oh je ;).

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