Rätsel Mensch / Diabetiker will gelöst werden

www.diabetes-leben.com: Warten auf die Lösung des Rätsels "Gesundheit des Menschens/Diabetikers"

www.diabetes-leben.com: Warten auf die Lösung des Rätsels „Gesundheit des Menschens/Diabetikers“ (Bildquelle: Fotolia.com)

Vor geraumer Zeit habe ich aus Neugier den Blutzucker nach einem Stück Kuchen bei einer Freundin gemessen, ihr Wert lag bei fast 190 mg/dl. Nach dem Händewachschen und erneutem Messergebnis: 182 mg/dl waren wir beide doch etwas besorgt um ihre Gesundheit. Doch es stellte sich glücklicherweise heraus, dass sie kein Diabetes hat. Trotzdem irgendwie wundersam, warum der Blutzucker bei ihr so hoch angestiegen ist. Frage mich auch, inwiefern ein Nicht – Diabetiker unterzuckern kann? Denn eine andere (stoffwechselgesunde) Freundin erzählte mir mal, dass sie andauernd unterzuckere. Ihre Hände fangen an zu zittern, sie schwitzt unerwartet, ihr Herz rast und sie bekommt Heißhunger auf Süßes. Ist das eine Unterzuckerung (mehr über Unterzuckerung ohne Diabetes: hier)? Vielleicht ja, mag schon sein, aber wie weit kann der Blutzuckerspiegel in ihrem Fall absinken und was kann das für Folgen haben? Fragen über Fragen, die selbst ein Mediziner nicht sicher beantworten kann.

Damals wurde gesagt: „Liebe Steff, dein Imunsystem hat nicht den eigentlichen Virus bekämpft, den du dir vermutlich vor etwa vier/fünf Jahren (mit etwa 9 Jahren) mal eingefangen hattest, sondern hat sich gegen die Betazellen deiner Bauchspeicheldrüse gerichtet und sie zerstört.“ Also ehrlich gesagt hat mich diese Aussage schon damals nicht zufrieden gestellt. Warum verzapft mein Körper denn son Mist? Darauf konnte mir keiner Antwort geben, bis heute nicht.

Oft sucht man nach DER Antwort, doch gibt es diese überhaupt? Ich denke nicht. Ich habe in letzter Zeit einige Diabetiker kennengelernt, die zur Kategorie „unspezifischer Diabetes-Typ“ gehören. Die Krankheit scheint immer vielfältigere Formen anzunehmen, scheinbar so viele, das die Namen/Typen ausgehen. „Unspezifisch“… super. Damit will man sich doch nicht zufrieden geben, oder? Hauptsache ist natürlich, dass man es richtig zu behandeln weiß. Aber weiß man das wirklich? Seit dem ich Insulin spritze habe ich jedenfalls das Gefühl extrem auf mein Gewicht achten zu müssen. Ist es nicht sogar sinnvoll Diabetikerin auch Amylin zu verabreichen? Falls nein, warum nicht? Es fehlt uns doch auch… Vielleicht würde es das Problem der Gewichtszunahme „lösen“ und Diabetiker würden weniger eine Essstörung erleiden… Ich weiß ja auch, dass ich nichts weiß aber käme es nicht auf einen Versuch drauf an? Ich denke wir müssen uns noch gedulden, siehe auch Financial Times. Schade, dass immer alles so kompliziert sein muss ;(.

Wie wichtig Forschung jedenfalls ist, um das Rätsel Mensch zu lösen wird wieder einmal deutlich. Na ja, lösen wird man es wohl nie…, oder?

Geteilte Freude ist doppelte Freude!Share on Google+Share on FacebookTweet about this on TwitterPin on Pinterest
  • Hi Staeff.
    Jo, das Gewicht. Mir(?) hat man mal gesagt, mit Insulin mästet man Schweine.
    Öhöm, den Rest denken wir uns jetzt.

    Aber ich kann Dir sagen, als Maxine Ende 2008 Ihre Pumpe bekommen hat, mussten die anwesenden Teenager, Maxine mit 2 natürlich nicht, unterschreiben, das Sie auf Ihr Gewicht achten und bei entsprechender Gewichtszunahme die Pumpe wieder abgeben müssen.

    Gruß

    André

    • Bitte waaaas mussten die unterschreiben??? Boah ich glaubs ja nicht. Das kann ja wohl nicht angehen!!! Sorry, ich muss gerade mal ganz laut aufschreien. Ich glaube es geht los! Spinnen die…

      Huiuiui… jetzt ist mein BZ wahrscheinlich „HI“… Nee aber mal im Ernst, das geht ja wohl gar nicht.

      Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar.