Mein neuer Schatz: CGMS Dexcom G4

So, nun ist es amtlich und wer meine Facebook-Blog-Seite verfolgt, weiß es auch schon: ich bin stolzer Besitzer eines neuen CGMS. Nun gut, ich habe es erst mal nur zur Probe, teste es gerade ausgiebig. Es handelt sich um das Dexcom G4, das meinen Freestyle Navigator I ablösen soll. Es ist schon abgefahren, wie glücklich mich/Diabetiker so ein medizinisches Gerät machen kann. Aber meine Blutzuckerwerte sind nun der Hammer! Meine Laune so viel besser und ich bin so ausgeglichen… ;).

Nie mehr ohne! Top Blutzuckerwerte dank CGMS. Das Dexcom G4 ab JETZT mein ständiger Wegbegleiter neben dem OmniPod!

STOPP… meine Euphorie… entschuldigt… ich fange am besten von vorn an: Vor ein paar Jahren hatte ich bereits an einer Studie an der Charité Berlin teilgenommen und ich bin in den Genuss des Freestyle Navigator I gekommen. Ich habe erstmals ein CGMS testen dürfen und innerhalb von zehn Tagen konnte ich meinen HbA1c-Wert damit um ein Prozent senken. Wahnsinn! Nun hat mein Freestyle Navigator ausgedient. Mehrere Marathons/Ultramarathons hat er mir zu Seite gestanden. Mittlerweile gibt es modernere Systeme wie das Dexcom G4. Und das sollte es auch sein: Vor ein paar Tagen hatte ich entschieden und nach Absprache mit meiner Diabetologin und Diabetesberaterin, den Termin mit einer Außendienstmitarbeiterin von Nintamed vereinbart. Aus Zeitmangel meinerseits hat das Treffen in einer Bar stattfinden müssen. Ich bin da ja offen und sonst hat sich auch scheinbar niemand dran gestört, dass wir da mit so „Schusswerkzeugen“ gedealt haben ;). Und wenn… sollen die Leute doch gucken und sich ihren Teil denken. Mir gleich. So hat man mir jedenfalls das Dexcom G4 in besagter Bar freundlich, kurz und präzise erklärt und den ersten Sensor in den Oberarm geschossen (eigentlich eine Stelle die für den Sensor nicht zugelassen ist, aber „nicht zugelassen“ heißt nur, dass keine Studien vorliegen!). Aua! Nein, tut natürlich nicht weh. Wir Diabetiker sind da eh „hart“ im Nehmen ;).

Wie dem auch sei, seit jeher sitzt der Sensor bombenfest am Oberarm. Das Pflaster hält so fest, dass man meinen könnte, der Sensor ist angewachsen. Ich bin begeistert! Zwei Stunden war dann erst mal „Blindflug“ angesagt, bis zur ersten Kalibrierung. Zur Kalibrierung benötigt das Dexcom zwei Blutzuckerwerte. Dazu misst man den Blutzucker mit einem Blutzuckermessgerät zwei Mal und entnimmt das Blut am besten aus zwei verschiedenen Fingern/Händen. Diese übermittelt man dem Dexcom. Gesagt getan, Glukosewert wurde danach auf dem Display direkt angezeigt… Startschuss ist gefallen….

Nun zum Alltag, wie hat sich das CGMS/Dexcom bis dato bewährt?

Ich bezeichne es gern als Blutzuckerkompass (oder meinetwegen auch Glukosekompass)! Ich liebe CGM-Systeme besonders deshalb, weil sie mir den Blutzuckertrend (Glukosetrend) vorgeben, Tendenz steigend, Tendenz sinkend… man weiß, was einen erwartet und kann entsprechend reagieren. Insulin spritzen… was essen… Sport treiben… wie auch immer. Meine Werte habe ich IMMER im Blick, auch nachts weiß ich, wie es um sie bestellt ist. Steigen die Werte zu hoch an oder sinken sie zu stark, alarmiert mich das System.

Basalrate nachts…

CGMS Dexcom G4 von Nintamed: Für Diabetiker ein MUSS!

Die erste Nächte mit dem CGMS brachten schon Überraschungen mit sich. Katastrophal, absolutes Blutzuckerchaos, was bei mir da nachts herrscht. Hätte ich das eher gewusst! Was macht Diabetiker mit Insulinpumpe als erstes, nach dem er dieses Blutzuckerchaos analysiert hat? Richtig, die nächtliche Basalrate anpassen/umprogrammieren! Gesagt getan, zweite Nacht Bombenwerte, 1A! Zwei Ausreißer, die ich mit einer weiteren kleinen Änderung der nächtlichen Basalrate nun auch in den Griff bekommen habe. Nun habe ich nachts 100er Werte ohne Blutzuckerspitzen!

Messgenauigkeit des CGMS Dexcom…

Abweichungen zu meinem Blutzuckermessgerät/OmniPod liegen im Schnitt um die 20-30 mg/dl. Völlig in Ordnung! Man muss ja bedenken dass das System den Gewebezucker und nicht den Blutzucker misst!

Laufen/Sport mit Blutzuckerkompass…

Macht natürlich viel mehr Spaß ;). Man sollte allerdings nicht ständig auf die Glukosewerte schauen, sonst wird man irre, isst zu früh Traubenzucker oder spritzt zu früh Insulin, spielt zu viel mit der temporären Basalrate der Insulinpumpe rum. Ich versuche es zu vermeiden ständig drauf zu gucken. Man muss ja auch immer die verzögerte Wirkung des Insulins bedenken, weshalb ich meine temporäre Basalrate beispielsweise bereits zwei Stunden vor längeren Läufen/Sporteinheiten runterschraube. Das klappt immer ganz gut.

Sensor und Pflaster…

Sensor ist winzig im Vergleich zum Pod. Reichweite: sechs Meter, Minimum. Das Pflaster sitzt bombenfest, muss ich nicht extra mit Tape fixieren! Mein Körper ist nun allerdings gut beklebt. Pod und Sensor müssen ihren Platz finden. Wichtiger Hinweis: Pod und Sensor sollte man nicht nebeneinander platzieren. Warum? Weil der Pod Insulin abgibt und der Sensor den Gewebezucker misst, wenn die sich in die Quere kommen, kann dies zu ungenauen Messwerten führen.

So viel erst mal zum ersten Eindruck. Ach so, eins muss ich noch klarstellen: Natürlich kann man sich auch mit CGMS nicht einfach zurücklehnen und muss seinen Teil dazu beitragen, um die Blutzuckerwerte im Zielbereich zu halten. In Kürze berichte ich weiter. Kommentiert hier auch gern, fragt, schreibt, was wollt ihr noch zum Dexcom G4 wissen? Traut euch ruhig ;).

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  • PicoW

    Huhu, mit welcher „Nadel“ wir der Sensor denn geliefert? Reagiere leider allergisch auf Teflon-Nadeln. Und vermute, dass es NUR diese gibt?

    • Stefanie Blockus

      Oh das ist eine gute Frage, ich schaue morgen zu Hause mal nach. Im Netz habe ich auf Anhieb auch nichts finden können. Ich vermute aber wie beim Navigator/OmniPod Teflon von Metallnadel geführt… Schaue aber gern noch mal nach. Ne Teflon-Allergie ist in dem Fall echt großer Mist :/!

  • PicoW

    Huhu, mit welcher „Nadel“ wir der Sensor denn geliefert? Reagiere leider allergisch auf Teflon-Nadeln. Und vermute, dass es NUR diese gibt?

  • rebecca

    Warum hast du dich für Dexcom entschieden? Weil dies in den USA eher verbreitet ist? Freestyle wurde doch nochmals vom Hersteller komplett überarbeitet…Aber schön zu hören, dass der Sensor so mini ist.

    Oh ja die Nadel….Was für eine Art von Nadel ist das? Spürt man diese während der Tragezeit? Was meine Haut da angeht, bin ich in diesen Bereichen sehr allergisch. Meine Hautausschläge habe ich damals auch auf das Pflaster vom Omnipod zurückgeführt. Aber es war das Desinfektionsmittel…

    Wenn du bei der Kostenerstattung noch einen Tipp brauchst, kannst dich gerne melden.

    • Steffi

      Hallo Rebecca,

      gibt es da besondere Tipps?
      Wenn alles gut geht, bekomme ich ein CGMS für die Dauer meiner Schwangerschaft, aber nicht einen „Tag“ länger.
      Also falls Du gute Tipps hast, freue ich mich darüber! !!!!

      Viele Grüße
      Steffi

      • rebecca

        Völlig unterwartete Unterzuckerungen, die einen überrollen und man nicht mehr selbst die Initiative ergreifen kann, kann man zum Mittelpunkt des Antrags machen. Ist ja auch nicht der Idealzustand. Wenn man Führerschein hat und für die Arbeitsstelle auf das Auto angewiesen ist, kann man dem noch beifügen. Am besten noch darstellen welche Gefahr man für sich und die Umwelt darstellt, wenn dies nicht fortlaufend überwacht wird.
        Aber bei Schwangerschaft dürfte dies kein Problem stellen. Es geht ja um eine tadellose Überwachung und Entwicklung deines Kindes. Solltest du stillen, frag rechtzeitig an ob du aus Vorsichtsgründen dies nicht länger behalten kannst…Hohe Blutzuckerwerte und Stillen: Wer macht das schon gerne…
        @ Besitzer von CGMS-Systemen auf Selbstzahlerbasis:
        am besten mal auf dem französischen Gesundheitsmarkt wegen den Sensoren Ausschau halten. In der Vergangenheit war es weitaus günstiger Medikamente sich in Frankreich zu kaufen. Am besten noch über den belgischen und niederländischen Gesundheitsmarkt versuchen.
        Wünsche auf jeden Fall alles Gute.
        P.S. Solltest du noch was genauer wissen wollen, kann dir Steff meine E-Mail Adresse geben.

        • Stefanie Blockus

          Danke Rebecca! E-Mail-Adresse gebe ich gerne weiter, falls Steffi das wünscht :)?

    • Stefanie Blockus

      Hey Rebecca, danke! Entschieden habe ich mich noch nicht, ich teste erst mal. Danach teste ich noch mal den Navigator. Dexcom ist noch ein bisschen günstiger und „stylischer“. Mal schauen welches nun aber genauer misst und sich im Alltag als besserer Wegbegleiter behauptet.
      Liebe Grüße Staeff

    • Hans

      Hallo Rebecca
      Habe das Freestele leider bekomme ich kein Geld, kannst du mir einen Tipp geben

  • rebecca

    Warum hast du dich für Dexcom entschieden? Weil dies in den USA eher verbreitet ist? Freestyle wurde doch nochmals vom Hersteller komplett überarbeitet…Aber schön zu hören, dass der Sensor so mini ist.

    Oh ja die Nadel….Was für eine Art von Nadel ist das? Spürt man diese während der Tragezeit? Was meine Haut da angeht, bin ich in diesen Bereichen sehr allergisch. Meine Hautausschläge habe ich damals auch auf das Pflaster vom Omnipod zurückgeführt. Aber es war das Desinfektionsmittel…

    Wenn du bei der Kostenerstattung noch einen Tipp brauchst, kannst dich gerne melden.

  • Ann-Kristin

    Liebe Staeff,

    toll wie viel Zeit du dir nimmst um uns an deinen Erfahrungen teilhaben zu lassen. Ich bin nach Lesen deiner vielen und für mich so sehr hilfreichen Blog-Beiträge nun entschlossen, daß ich ein CGMS haben möchte. Kannst du mir sagen wie ich am besten vorgehe? Erstmal werde ich es über die Krankenkasse versuchen. Soll ich mich zuerst an die Krankenkasse wenden oder mit meinem Diabetes-Arzt sprechen? Und wenn ich das CGMS nicht erstattet bekomme, kostet mich das System 1800 EUR? Und die Sensoren pro Woche 70 EUR? Muss ich mir dann ein mal in der Woche kaufen. Entschuldige ich habe einfach zu viele fragen. Du musst die Fragen auch nicht beantworten.

    Viele Grüße von Ann-Kristin, die deine Diabetes-Seite oft und gerne besucht :o).

    • Timm

      Hallo Ann-Kristin,

      ich trage derzeit auch noch ein Dexcom G4 zur Probe – dieses habe ich mir ohne Arzt direkt von Dexcom bestellt (Kosten: 190€ für die eine Woche). Innerhalb dieser Woche war ich nun auch beim Diabetologen, welcher nun einen Antrag an die Krankenkasse (GKV) schreiben wird – ohne Arzt direkt and die Krankenkasse zu schreiben ist glaube ich eher nicht zielführend (?). Überlege derzeit, mir das System unabhängig von einer Übernahme durch die KK selbst zu kaufen. Das Start-Set enthält dabei vier Sensoren, einen Transmitter und das Anzeigegerät.
      Die Sensoren sind offiziell für eine Tragedauer von 7 Tagen zugelassen, wenn man etwas in den Foren sucht, werden die aber auch durchaus länger (zwischen 9 und 20 Tagen) getragen. Diese Sensoren kosten dann ca. 70€ pro Stück. Dazu kommt dann noch einmal im Jahr der Transmitter, welcher mit 400€ zu Buche schlägt.
      Für meine eigene Rechnung bedeutet das bei einer (hoffentlichen) Tragedauer der Sensoren von 14 Tagen:
      Im ersten Jahr:

      1500€ für das Starterset, 1540€ für 22 weitere Sensoren (3040€).
      Jedes weitere Jahr:
      (52/2)*70€ + 400€ = 2200€ (26 Sensoren + Transmitter)
      Natürlich werde ich trotzdem darauf hoffen, dass die KK davon etwas übernimmt… davon will ich die Entscheidung aber nicht abhängig machen.

      • Stefanie Blockus

        Danke für deine Antwort und Auflistung der Kosten/Rechnung, Timm! Hilft sicherlich nicht nur Ann-Kristin weiter. Sehr wichtige Ergänzung zum Beitrag :). Ich hoffe auch noch auf die KK, aber mach wie du die Entscheidung auch nicht davon abhängig.

        • Stefanie Blockus

          Bist du bis dato denn zufrieden? Hatte heute leider große Abweichungen zum Blutzuckerwert von 180 mg/dl :/.

          • Timm

            Ich hatte direkt am ersten Tag eine Abweichung von 80 – nach 55 Traubenzucker gegessen, 20 Minuten später sah mich das Dexcom schon auf 180, während der Test erst 102 ergab – danach dann mal angezeigte 190 während der Test schon 240 ergab. Insgesamt habe ich das System nun 10 Tage getragen und hatte in dieser Zeit 3-4 Abweichungen, die deutlich über 20% lagen. Eine absolute Abweichung von 180 hatte ich allerdings nicht dabei.
            Aktuell heisst das für mich, dass ich mit dem System Unterzuckerungen deutlich eher sehe (bevor die wirklich passieren) und auch einen ansteigenden Blutzucker viel eher erkenne und gegenhandeln kann, mich bei Sachen, die mir auch nur andeutungsweise komisch vorkommen dann halt nochmal eine Kontrolle mit dem Testgerät mache.
            Allerdings hat der Hersteller ja auch nie versprochen, dass es ein Ersatz dafür wäre.
            Auf der anderen Seite habe ich auch Zeiten dabei, in denen das CGMS den ganzen Tag bis auf 5% mit dem Testgerät übereinstimmt.
            Insgesamt hatte ich in der Woche durch das CGMS deutlich weniger hohe Werte, da ich diese schon im enstehen abfangen konnte; niederige Werte haben nicht zu kompletten Hypos mit Gegenregulation geführt, da ich sie auch rechtzeitig sehen konnte.
            Ein anderes CGMS mit denen ich diese Werte vergleichen könnte hatte ich aber noch nie, so dass ich diese Erfahrungen nicht vergleichend bewerten kann.

          • http://www.diabetes-leben.com/ Stefanie Blockus

            Heute läufts auch wieder rund. Abweichungen nur von höchstens 20 mg/dl. Das ist echt super.Die von 180 mg/dl war schon übel. Ingesamt bin ich nach einer Woche testen sehr zufrieden, möchte es nicht mehr missen, allein wegen der Tendenzpfeile und weil man, wie du ja auch schreibst, eben frühzeitig agieren und somit UZ und ÜZ rechtzeitig entgegenwirken kann!!!

          • Timm

            Habe meins heute morgen zur Post bringen müssen und fühle mich momentan noch etwas „blind“ bzw. will zwischendurch einfach mal kurz dauf schauen um zu wissen, was gerade Sache ist…

          • http://www.diabetes-leben.com/ Stefanie Blockus

            Hey Timm, ich trage meiner ersten Sensor jetzt 14 Tage. Wie lange konntest du deinen verlängern? Ich hoffe, ich kann ihn auch noch ein drittes Mal verlängern… toi toi toi…

          • Timm

            Hatte das Gerät ja als kostenpflichtige Leihgabe direkt von De com – daher musste ich das nach 10 Tagen schon wieder zurück schicken… In dieser Zeit hat der Sensor gut funktioniert, nur nachfixieren musste ich ab Tag 5.

      • Barbara Glaum

        Ich habe das damals auch auf eigene Rechnung begonnen… (über Abbot), die Kasse hat sich daraufhin geweigert auch nur einen Cent zu übernehmen… Der korrekte Weg bei einer Hoffnung auf Kostenübernahme ist -zum Arzt, Antrag stellen lassen an die Kasse, Ablehnung abwarten (die kommt garantiert), Widerspruch einlegen und wenn das nicht reicht mittels Rechtsanwalt zum Sozialgericht….
        Ich habe jetzt auf die Medtronic Pumpe umgestellt, weil die ja in der Lage ist, die Daten vom CGM zu lesen und auch die Option der Hypoabstellung hat… was ich von euch von den Sensoren lese ist natürlich nicht sooo toll. Allerdings hatte ich eine Woche den Sensor „leihweise“ dran und das war eigentlich ok….
        Ich finde es sehr erschreckend, wie teuer die Sensoren sind.

        • Timm

          Habe mittlerweile die Ablehung der Kasse erhalten (die Begründung des MDK ist auf jeden Fall sehr amüsant…) – nun werde ich mir das System erst einmal „in Vorleistung“ selbst besorgen und den Einspruch an die Kasse schreiben.

          • Stefanie Blockus

            Mist, war natürlich abzusehen… typisch :/. Aber die Begründung stelle ich mir auch wieder einmal amüsant vor! Drücke weiterhin die Daumen, dass der Einspruch zum Ziel führt.

          • Barbara Glaum

            Wenn du in Eigenleistung bzw. Vorleistung gehst, wird die Kasse definitiv nichts dazu beitragen…. (meine Erfahrung übrigens bis zum Sozialgericht…)
            Was war denn deine Begründung? Bei mir hieß es, sie brauchen CGM nicht zum überleben, weil sie leben ja noch, obwohl sie bisher kein CGM haben….
            Viel Erfolg bei deinem Einspruch! Hilft dir dein Doc dabei?

          • Timm

            Ansage ist, dass es keine Studien gäbe, die einen Nutzen belegen und ich sollte doch lieber mal eine ausführliche Schulung machen. Es gibt nun aber den Vorabbericht der IQWiG, der explizit einen Nutzen belegt und die Interpretation der Werte, die dem MdK vorlagen ist auch „diskussionswürdig“…
            Von daher werde ich mir wohl mal ein Wochenende Zeit nehmen müssen – glaube aber nicht, dass der Doc da großartig bei helfen kann (medizinische Notwendigkeit wurde ja schon im Antrag dargestellt).
            Dass ich in Vorleistung gehen werde ist meiner Meinung nach nur logisch, da ich das Gerät ja dringend benötige (sonst hätte ich es ja nicht beantragt) und daher nicht auf Kosten meiner Gesundheit warten werde, bis der Vorgang durch alle eventuellen Instanzen gegangen ist.

        • Stefanie Blockus

          Liebe Barbara, danke, dass du deine Erfahrungen hier schilderst. ich bin mittlerweile richtig begeistert vom Dexcom. Ein Sensor hält bei mir im Schnitt drei Wochen, das reicht dann auch. Irgendwann finde ich es unangenehm und möchte einen neuen setzen. Auch kann ich mich auf die Werte verlassen und die Abweichungen zum Blutzuckerwert sind sehr gering. Möchte ihn nicht mehr missen. Wenn man sich einen Sensor pro Monat gönnt, dann geht es auch preislich wieder, oder je nach Aktivität/Vorhaben auch mal zwei. Damit kommt man gut aus. Bist du denn mit der Medtronic-Pumpe zufrieden?

          • Barbara Glaum

            ja, nach ersten Umgewöhnungsproblemen (die AccuChek-Combo sit etwas bedienerfreundlicher) haben wir uns aneinander gewöhnt.. 😉 Das ein Sensor bei dir (Dexcom) 3 Wochen hält ist ja genial… der Sensor von Medtronic kann nur 5-6 Tage… was natürlich ein preisliches Problem ist…

          • Barbara Glaum

            Hm, du sagst, der Sensor hält im Schnitt 3 Wochen – die Firma schreibt er hält 6 tage.. Bei Medtronic ist nach 6 Tagen einfach Schluss („Sensorende“ und dann werden keine Daten mehr übertragen…) Der Riesenvorteil ist natürlich, dass die Pumpe bei zu niedrigen Werten ausgestellt wird (nach den entsprechenden Alarmen) was die Gefahr der nächtlichen Hypos meiner Meinung nach vollständig eliminiert…
            Ich werde wohl morgen früh den Antrag von meinem Arzt stellen lassen, die Ablehnung der Kasse abwarten und zwischenzeitlich einen Termin mit meinem Anwalt machen, um direkt von ihm Widerspruch einlegen zu lassen… Wenn ich das von damals richtig in Erinnerung habe, kann ich mir nach seinem Schreiben auf die Ablehnung der Kasse das Gerät auf eigene Kosten holen und trotzdem die Erstattung von der Kasse erstreiten… Dauert nur alles soooo lange

          • http://www.diabetes-leben.com/ Stefanie Blockus

            Hey Barbara, ja du kannst den Sensor verlängern, das wird nicht öffentlich kommuniziert. Rekordhalter in der Diabetes-Community liegt bei 59 Tagen! Aber da musst du schon „gute Haut“ haben ;). Kann man bei Medtronic den Sensor nicht neu aktivieren? Ist natürlich sehr cool, wenn CGMS und Pumpe miteinander kommunizieren. Aber man muss sich natürlich auch drauf verlassen können.

            Diese Prozedere der Kostenübernahme und das „erstreiten“ der CGM-Geräte oder gar Insulinpumpen nervt richtig. Kann dich da echt verstehen… Wo stehst du gerade? Liebe Grüße Steff

          • Barbara Glaum

            also ich wüsste nicht, wie ich den Sensor hätte verlängern können – es wurde mir angezeigt „Sensorende“ und das wars… Habe allerdings auch nicht versucht zu sagen, neuer Sensor… Das Pflaster hielt super und die Haut war auch nicht sehr gereizt.. hätte ich schon was länger ausgehalten… tja, wo stehe ich… der Arzt möchte mir den Sensor bzw. das Starterkit (incl. Transmitter) nicht aufschreiben, weil die Kasse es ja eh nicht zahlt… Bedeutet, der Kampf beginnt beim Arzt… grrr das hatte ich jetzt eigentlich nicht befürchtet..Er will mir jetzt für 2 Monate Sensoren beantragen.. ich muss übernächste Woche hin, da möchte ich aber nochmal versuchen ihn vom Starterkit zu überzeugen. Mal sehen… Die Kommunikation mit der Pumpe ist einfach genial.. bei zu niedrigen Glucosewerten wird die Pumpe sogar für zwei Stunden abgestellt, es sei denn man wird aktiv und sagt ausdrücklich „mach weiter“… und auch bei Ausreißern nach oben wird man gewarnt und hat dadurch die Möglichkeit rechtzeitig vor Stoffwechselentgleisungen aktiv zu werden. Liebe Grüße Barbara

          • Stefanie Blockus

            Oh je das macht ja „Freude“… Aber von der Pumpen-CGMS-Kommunikation bin ich auch begeistert, wenns denn auch verlässlich läuft :). Cool wäre, wenn das auch so im Sport klappen würde…

            Zum „Sensor neu setzen“. Du setzt einfach keinen neuen und klickst „Sensor neu setzen“. Dann wird der alte Sensor wieder aktiviert.

  • Ann-Kristin

    Liebe Staeff,

    toll wie viel Zeit du dir nimmst um uns an deinen Erfahrungen teilhaben zu lassen. Ich bin nach Lesen deiner vielen und für mich so sehr hilfreichen Blog-Beiträge nun entschlossen, daß ich ein CGMS haben möchte. Kannst du mir sagen wie ich am besten vorgehe? Erstmal werde ich es über die Krankenkasse versuchen. Soll ich mich zuerst an die Krankenkasse wenden oder mit meinem Diabetes-Arzt sprechen? Und wenn ich das CGMS nicht erstattet bekomme, kostet mich das System 1800 EUR? Und die Sensoren pro Woche 70 EUR? Muss ich mir dann ein mal in der Woche kaufen. Entschuldige ich habe einfach zu viele fragen. Du musst die Fragen auch nicht beantworten.

    Viele Grüße von Ann-Kristin, die deine Diabetes-Seite oft und gerne besucht :o).

  • Timm

    Hallo Ann-Kristin,

    ich trage derzeit auch noch ein Dexcom G4 zur Probe – dieses habe ich mir ohne Arzt direkt von Dexcom bestellt (Kosten: 190€ für die eine Woche). Innerhalb dieser Woche war ich nun auch beim Diabetologen, welcher nun einen Antrag an die Krankenkasse (GKV) schreiben wird – ohne Arzt direkt and die Krankenkasse zu schreiben ist glaube ich eher nicht zielführend (?). Überlege derzeit, mir das System unabhängig von einer Übernahme durch die KK selbst zu kaufen. Das Start-Set enthält dabei vier Sensoren, einen Transmitter und das Anzeigegerät.
    Die Sensoren sind offiziell für eine Tragedauer von 7 Tagen zugelassen, wenn man etwas in den Foren sucht, werden die aber auch durchaus länger (zwischen 9 und 20 Tagen) getragen. Diese Sensoren kosten dann ca. 70€ pro Stück. Dazu kommt dann noch einmal im Jahr der Transmitter, welcher mit 400€ zu Buche schlägt.
    Für meine eigene Rechnung bedeutet das bei einer (hoffentlichen) Tragedauer der Sensoren von 14 Tagen:
    Im ersten Jahr:

    1500€ für das Starterset, 1540€ für 22 weitere Sensoren (3040€).
    Jedes weitere Jahr:
    (52/2)*70€ + 400€ = 2200€ (26 Sensoren + Transmitter)
    Natürlich werde ich trotzdem darauf hoffen, dass die KK davon etwas übernimmt… davon will ich die Entscheidung aber nicht abhängig machen.

  • Steffi

    Hallo Rebecca,

    gibt es da besondere Tipps?
    Wenn alles gut geht, bekomme ich ein CGMS für die Dauer meiner Schwangerschaft, aber nicht einen „Tag“ länger.
    Also falls Du gute Tipps hast, freue ich mich darüber! !!!!

    Viele Grüße
    Steffi

  • rebecca

    Völlig unterwartete Unterzuckerungen, die einen überrollen und man nicht mehr selbst die Initiative ergreifen kann, kann man zum Mittelpunkt des Antrags machen. Ist ja auch nicht der Idealzustand. Wenn man Führerschein hat und für die Arbeitsstelle auf das Auto angewiesen ist, kann man dem noch beifügen. Am besten noch darstellen welche Gefahr man für sich und die Umwelt darstellt, wenn dies nicht fortlaufend überwacht wird.
    Aber bei Schwangerschaft dürfte dies kein Problem stellen. Es geht ja um eine tadellose Überwachung und Entwicklung deines Kindes. Solltest du stillen, frag rechtzeitig an ob du aus Vorsichtsgründen dies nicht länger behalten kannst…Hohe Blutzuckerwerte und Stillen: Wer macht das schon gerne…
    @ Besitzer von CGMS-Systemen auf Selbstzahlerbasis:
    am besten mal auf dem französischen Gesundheitsmarkt wegen den Sensoren Ausschau halten. In der Vergangenheit war es weitaus günstiger Medikamente sich in Frankreich zu kaufen. Am besten noch über den belgischen und niederländischen Gesundheitsmarkt versuchen.
    Wünsche auf jeden Fall alles Gute.
    P.S. Solltest du noch was genauer wissen wollen, kann dir Steff meine E-Mail Adresse geben.

  • Stefanie Blockus

    Hey Rebecca, danke! Entschieden habe ich mich noch nicht, ich teste erst mal. Danach teste ich noch mal den Navigator. Dexcom ist noch ein bisschen günstiger und „stylischer“. Mal schauen welches nun aber genauer misst und sich im Alltag als besserer Wegbegleiter behauptet.
    Liebe Grüße Staeff

  • Stefanie Blockus

    Oh das ist eine gute Frage, ich schaue morgen zu Hause mal nach. Im Netz habe ich auf Anhieb auch nichts finden können. Ich vermute aber wie beim Navigator/OmniPod Teflon von Metallnadel geführt… Schaue aber gern noch mal nach. Ne Teflon-Allergie ist in dem Fall echt großer Mist :/!

  • Timm

    Ich hatte direkt am ersten Tag eine Abweichung von 80 – nach 55 Traubenzucker gegessen, 20 Minuten später sah mich das Dexcom schon auf 180, während der Test erst 102 ergab – danach dann mal angezeigte 190 während der Test schon 240 ergab. Insgesamt habe ich das System nun 10 Tage getragen und hatte in dieser Zeit 3-4 Abweichungen, die deutlich über 20% lagen. Eine absolute Abweichung von 180 hatte ich allerdings nicht dabei.
    Aktuell heisst das für mich, dass ich mit dem System Unterzuckerungen deutlich eher sehe (bevor die wirklich passieren) und auch einen ansteigenden Blutzucker viel eher erkenne und gegenhandeln kann, mich bei Sachen, die mir auch nur andeutungsweise komisch vorkommen dann halt nochmal eine Kontrolle mit dem Testgerät mache.
    Allerdings hat der Hersteller ja auch nie versprochen, dass es ein Ersatz dafür wäre.
    Auf der anderen Seite habe ich auch Zeiten dabei, in denen das CGMS den ganzen Tag bis auf 5% mit dem Testgerät übereinstimmt.
    Insgesamt hatte ich in der Woche durch das CGMS deutlich weniger hohe Werte, da ich diese schon im enstehen abfangen konnte; niederige Werte haben nicht zu kompletten Hypos mit Gegenregulation geführt, da ich sie auch rechtzeitig sehen konnte.
    Ein anderes CGMS mit denen ich diese Werte vergleichen könnte hatte ich aber noch nie, so dass ich diese Erfahrungen nicht vergleichend bewerten kann.

  • http://www.diabetes-leben.com/ Stefanie Blockus

    Heute läufts auch wieder rund. Abweichungen nur von höchstens 20 mg/dl. Das ist echt super.Die von 180 mg/dl war schon übel. Ingesamt bin ich nach einer Woche testen sehr zufrieden, möchte es nicht mehr missen, allein wegen der Tendenzpfeile und weil man, wie du ja auch schreibst, eben frühzeitig agieren und somit UZ und ÜZ rechtzeitig entgegenwirken kann!!!

  • Timm

    Habe meins heute morgen zur Post bringen müssen und fühle mich momentan noch etwas „blind“ bzw. will zwischendurch einfach mal kurz dauf schauen um zu wissen, was gerade Sache ist…

  • rebecca

    Wo trägst du z. B. den Monitor vom Dexcom, wenn du in der Arbeit bist? Beim Sport sicherlich am Oberarm oder Gürtel im Taillenbereich.

    Wirst du noch das CGMS von meditronic ausprobieren?

    • http://www.diabetes-leben.com/ Stefanie Blockus

      Hey Rebecca, den Empfänger des Dexcom trage ich ums Handgelenk, genau wie den PDM des OmniPods. Das CGMS von Medtronic werde ich nicht testen, das sagt mir nicht zu.

  • rebecca

    Wo trägst du z. B. den Monitor vom Dexcom, wenn du in der Arbeit bist? Beim Sport sicherlich am Oberarm oder Gürtel im Taillenbereich.

    Wirst du noch das CGMS von meditronic ausprobieren?

  • http://www.diabetes-leben.com/ Stefanie Blockus

    Hey Rebecca, den Empfänger des Dexcom trage ich ums Handgelenk, genau wie den PDM des OmniPods. Das CGMS von Medtronic werde ich nicht testen, das sagt mir nicht zu.

  • http://www.diabetes-leben.com/ Stefanie Blockus

    Hey Timm, ich trage meiner ersten Sensor jetzt 14 Tage. Wie lange konntest du deinen verlängern? Ich hoffe, ich kann ihn auch noch ein drittes Mal verlängern… toi toi toi…

  • Timm

    Hatte das Gerät ja als kostenpflichtige Leihgabe direkt von De com – daher musste ich das nach 10 Tagen schon wieder zurück schicken… In dieser Zeit hat der Sensor gut funktioniert, nur nachfixieren musste ich ab Tag 5.

  • Arndt

    Hallo Steffi,
    ich hatte neulich auch den Dexcom G4 mit Sensor für knapp 2 Wochen ‚gemietet‘. (Den Sensor musste ich bezahlen). Mein Ziel war es, das CGMS für die allseits beliebte Vätternrundan in Schweden zu nutzen. Was war positiv ? Die einstellbaren Vibrationsalarme fand ich sehr hilfreich, hinten in der Trikottasche haben sie die Alarme gut weitergeleitet. Mit denen konnte ich mich gut orientieren. Negativ fiel mir das schlecht lesbare Farbdisplay bei Sonnenschein auf, was wirklich sehr anstrengend war und mir nur bei Pausen gelang. Hast du Erfahrungen mit Wassersportarten wie Schwimmen gesammelt ? Kann man den Empfänger wasserdicht kapseln für Sportarten, wo man auch mal ins Wasser fallen kann ? Viele Grüße aus Hamburg

    • Stefanie Blockus

      Danke für deinen Erfahrungsbericht, Arndt! Also ich finde das Display eigentlich gut ablesbar, auch bei Sonnenschein. Aber zur Not gibt es ja diese Antireflektionsfolien. War mit dem Sensor schwimmen, aber hatte den Empfänger nicht wasserdicht verpackt und an Land gelassen. Aber sollte ja gut funktionieren mit wasserdichten Verpackungen, gibt die ja in verschiedenen Größen auch fürs Smartphone. Ich bin besonders dankbar für die Blutzuckertrendpfeile! Schade finde ich, dass man die Hypogrenze nicht höher als 100 mg/dl festlegen kann. Damit ist man im Ausdauersport zu spät gewarnt. Findest du nicht? Lieben Gruß nach HH

      • Arndt

        Hi Steffi, die Vätternrundan ist jetzt schon wieder 4 Wochen her, den Sensor haben fast ebenso lange schon nicht mehr, deshalb fällt mir das mit den wählbaren Einstellungen jetzt ein wenig schwer. Ich finde 100 mg geht noch, kommt ja auch drauf an, wie lange nach dem der Vibrationsalarm ausgelöst wurde du in irgendeiner Form KH aufgenommen hast, der Vibrationsalarm nochmals ausgelöst wird. Wenn du deine Trainingsbelastungen kennst, d.h. welche gefühlte Belastung passt zu welchem Puls, dann kannst du auch ganz gut Hypos erkennen, so finde ich jedenfalls. Oder du erarbeitest dir eine KH – Menge, die du brauchst, um bei Ausdauersport, also lang und mäßig den BZ konstant zu halten. Hast du da ähnliche Erfahrungen gesammelt ?

        • Stefanie Blockus

          Mhh, bei mir kommt die Unterzuckerung meist sehr plötzlich. Im Sport fällt es mir sehr schwer, die zu erkennen, leider. Aber ich variiere auch sehr viel mit dem Training. Meine Ruhepuls liegt gut bei 30, ist also extrem niedrig und im Training läuft der kreuz und quer, aber auch selbst bei gleichmäßigen Tempo wie etwa beim Marathon sind alle Werte vertreten.

  • Arndt

    Hallo Steffi,
    ich hatte neulich auch den Dexcom G4 mit Sensor für knapp 2 Wochen ‚gemietet‘. (Den Sensor musste ich bezahlen). Mein Ziel war es, das CGMS für die allseits beliebte Vätternrundan in Schweden zu nutzen. Was war positiv ? Die einstellbaren Vibrationsalarme fand ich sehr hilfreich, hinten in der Trikottasche haben sie die Alarme gut weitergeleitet. Mit denen konnte ich mich gut orientieren. Negativ fiel mir das schlecht lesbare Farbdisplay bei Sonnenschein auf, was wirklich sehr anstrengend war und mir nur bei Pausen gelang. Hast du Erfahrungen mit Wassersportarten wie Schwimmen gesammelt ? Kann man den Empfänger wasserdicht kapseln für Sportarten, wo man auch mal ins Wasser fallen kann ? Viele Grüße aus Hamburg

  • Steffi

    Sag mal, kann das CGMS denn eigentlich mit deiner Pumpe kommunizieren? Das wäre ja ein Traum!

    • Stefanie Blockus

      Leider nein…

  • Steffi

    Sag mal, kann das CGMS denn eigentlich mit deiner Pumpe kommunizieren? Das wäre ja ein Traum!

  • Stefanie Blockus

    Leider nein…

  • Stefanie Blockus

    Danke für deinen Erfahrungsbericht, Arndt! Also ich finde das Display eigentlich gut ablesbar, auch bei Sonnenschein. Aber zur Not gibt es ja diese Antireflektionsfolien. War mit dem Sensor schwimmen, aber hatte den Empfänger nicht wasserdicht verpackt und an Land gelassen. Aber sollte ja gut funktionieren mit wasserdichten Verpackungen, gibt die ja in verschiedenen Größen auch fürs Smartphone. Ich bin besonders dankbar für die Blutzuckertrendpfeile! Schade finde ich, dass man die Hypogrenze nicht höher als 100 mg/dl festlegen kann. Damit ist man im Ausdauersport zu spät gewarnt. Findest du nicht? Lieben Gruß nach HH

  • Arndt

    Hi Steffi, die Vätternrundan ist jetzt schon wieder 4 Wochen her, den Sensor haben fast ebenso lange schon nicht mehr, deshalb fällt mir das mit den wählbaren Einstellungen jetzt ein wenig schwer. Ich finde 100 mg geht noch, kommt ja auch drauf an, wie lange nach dem der Vibrationsalarm ausgelöst wurde du in irgendeiner Form KH aufgenommen hast, der Vibrationsalarm nochmals ausgelöst wird. Wenn du deine Trainingsbelastungen kennst, d.h. welche gefühlte Belastung passt zu welchem Puls, dann kannst du auch ganz gut Hypos erkennen, so finde ich jedenfalls. Oder du erarbeitest dir eine KH – Menge, die du brauchst, um bei Ausdauersport, also lang und mäßig den BZ konstant zu halten. Hast du da ähnliche Erfahrungen gesammelt ?

  • wolpacchiotto

    Glückwunsch nochmal Steffi für deinen neuen Dexcom. Ich habe ja mit mehreren Systemen Erfahrungen sammeln dürfen und ich glaube im nachhinein hast du die absolut richtige Entscheidung getroffen. Abgesehen von den Vorteilen des Dexcoms hat man bei Nintamed(Dexcom) sogar so etwas was den Namen Service verdient.

    Abbott hat seinen Kundendienst zusammengekürzt und nach Polen verlegt was den Service sagen wir mal nicht gerade verbessert hat.
    Früher hatte man für den Navi eine separate Nummer(jetzt ist das eine Nummer für den gesamten Bereich Abbott diabetes care(less)) wo gleich jemanden dran war der wusste wovon man spricht. Heute hat man einen Mitarbeiter dran(der nicht selten mit heftigen Akzent Deutsch spricht) der keine Ahnung hat und sagt: Ich gebe das an den Techniker weiter. Sie müssen auf einen Rückruf warten. Naja am Freitag um 9 angerufen der Navi hat Aussetzer und funktioniert nicht richtig, heute ist dienstag, rufe dort wieder an und: Sie müssen halt warten, wir sind dran, haben halt momentan viele Navi anfragen, wahrscheinlich ist der Techniker krank oder im Urlaub, wir kriegen von dem auch keine Antwort…

    Beim Dexcom(durch Nintamed vertreten) sieht es da ganz anders aus…
    Angerufen: Ich habe ein Problem mit dem Empfänger

    Antwort: Kein Problem wir schicken Ihnen heute ein Ersatzgerät
    Am Tag danach klingelte der Paketdienst und ich hatte ein Ersatzgerät in den Händen.
    Abgesehen davon kann man beim Dexcom die Sensoren auch bei anderen Anbietern kaufen und Sie kommen einem eher entgegen als Abbott. Bei Abbott sind sie sogar unfähig einem vollständige Informationen zu Ihren Geräten zu geben was mich damals zu einem Fehlkauf bewegt hat…

    Dumm das ich damals den Navi 1.5er nachgekauft hatte… Heute würde ich auf Grund meiner Erfahrungen nur sagen: Meidet den Saftladen von Abbott wenn ihr könnt. Der Service ist miserabel. Wahrscheinlich mussten sie damals auch den Navi vom Amerikanischen Markt nehmen da die Amerikaner auf Servicewüsten wie wir Sie in Deutschland kennen sehr empfindlich reagieren…

    Mein Fazit: Alles richtig gemacht Steffi!!! Viel spass noch mit deinem Dexcom 😉

    • Stefanie Blockus

      Danke für deine Meinung hier im Blog und das du andere daran teilhaben lässt. Mit dem Dexcom-Service bin ich auch sehr zufrieden. Abbott-Service… na ja… teils teils. Haben sich nicht wirklich bemüht und meine Fragen konnten sie auch nicht beantworten. Nintamed/Dexcom hat sich hingegen sehr ins Zeug gelegt und die haben auch deutlich mehr Ahnung und sind viel motivierter zumindest auch mein/e „Gefühl“/Erfahrung. Es kommt natürlich auch darauf an, an welchen Mitarbeiter man gerät, dennoch habe ich von vielen gehört, dass der Service von Abbott eher zu Wünschen übrig lässt. Schade!

      Sollten uns mal wieder treffen und quatschen würde ich sagen. Schreib dir per WA, wollte gestern schon geantwortet haben.

  • wolpacchiotto

    Glückwunsch nochmal Steffi für deinen neuen Dexcom. Ich habe ja mit mehreren Systemen Erfahrungen sammeln dürfen und ich glaube im nachhinein hast du die absolut richtige Entscheidung getroffen. Abgesehen von den Vorteilen des Dexcoms hat man bei Nintamed(Dexcom) sogar so etwas was den Namen Service verdient.

    Abbott hat seinen Kundendienst zusammengekürzt und nach Polen verlegt was den Service sagen wir mal nicht gerade verbessert hat.
    Früher hatte man für den Navi eine separate Nummer(jetzt ist das eine Nummer für den gesamten Bereich Abbott diabetes care(less)) wo gleich jemanden dran war der wusste wovon man spricht. Heute hat man einen Mitarbeiter dran(der nicht selten mit heftigen Akzent Deutsch spricht) der keine Ahnung hat und sagt: Ich gebe das an den Techniker weiter. Sie müssen auf einen Rückruf warten. Naja am Freitag um 9 angerufen der Navi hat Aussetzer und funktioniert nicht richtig, heute ist dienstag, rufe dort wieder an und: Sie müssen halt warten, wir sind dran, haben halt momentan viele Navi anfragen, wahrscheinlich ist der Techniker krank oder im Urlaub, wir kriegen von dem auch keine Antwort…

    Beim Dexcom(durch Nintamed vertreten) sieht es da ganz anders aus…
    Angerufen: Ich habe ein Problem mit dem Empfänger

    Antwort: Kein Problem wir schicken Ihnen heute ein Ersatzgerät
    Am Tag danach klingelte der Paketdienst und ich hatte ein Ersatzgerät in den Händen.
    Abgesehen davon kann man beim Dexcom die Sensoren auch bei anderen Anbietern kaufen und Sie kommen einem eher entgegen als Abbott. Bei Abbott sind sie sogar unfähig einem vollständige Informationen zu Ihren Geräten zu geben was mich damals zu einem Fehlkauf bewegt hat…

    Dumm das ich damals den Navi 1.5er nachgekauft hatte… Heute würde ich auf Grund meiner Erfahrungen nur sagen: Meidet den Saftladen von Abbott wenn ihr könnt. Der Service ist miserabel. Wahrscheinlich mussten sie damals auch den Navi vom Amerikanischen Markt nehmen da die Amerikaner auf Servicewüsten wie wir Sie in Deutschland kennen sehr empfindlich reagieren…

    Mein Fazit: Alles richtig gemacht Steffi!!! Viel spass noch mit deinem Dexcom 😉

  • Stefanie Blockus

    Danke für deine Meinung hier im Blog und das du andere daran teilhaben lässt. Mit dem Dexcom-Service bin ich auch sehr zufrieden. Abbott-Service… na ja… teils teils. Haben sich nicht wirklich bemüht und meine Fragen konnten sie auch nicht beantworten. Nintamed/Dexcom hat sich hingegen sehr ins Zeug gelegt und die haben auch deutlich mehr Ahnung und sind viel motivierter zumindest auch mein/e „Gefühl“/Erfahrung. Es kommt natürlich auch darauf an, an welchen Mitarbeiter man gerät, dennoch habe ich von vielen gehört, dass der Service von Abbott eher zu Wünschen übrig lässt. Schade!

    Sollten uns mal wieder treffen und quatschen würde ich sagen. Schreib dir per WA, wollte gestern schon geantwortet haben.

  • Stefanie Blockus

    Mhh, bei mir kommt die Unterzuckerung meist sehr plötzlich. Im Sport fällt es mir sehr schwer, die zu erkennen, leider. Aber ich variiere auch sehr viel mit dem Training. Meine Ruhepuls liegt gut bei 30, ist also extrem niedrig und im Training läuft der kreuz und quer, aber auch selbst bei gleichmäßigen Tempo wie etwa beim Marathon sind alle Werte vertreten.

  • Steffi aus Nienburg

    Hallo Steffi,
    Hallo Rebecca,

    ich bin nun seit fünf Tagen Besitzerin des Guardian von Medtronic.
    Hätte sehr gern den Dexcom bekommen, aber mein Doc kannte den leider nicht und hat den Guardian beantragt.
    Für genau ein Jahr wurde es mir nun genehmigt.
    Wenigstens etwas…
    Bin mir nur noch nicht sicher, ob dieser Guardian mir gefällt.

    Steffi, bei welcher Diabetologin in Hannover bist Du?
    Würde echt mal gern testen, was andere Dia Docs bei meinen Problematiken vorschlagen…

    Rebecca, ich nehme Deine Mailadresse sehr gern an.
    Vielen Dank!!!!

    Ein schönes Wochenende Ihr Lieben!

    Steffi aus Nienburg

    • Stefanie Blockus

      Hey Steffi, bist du denn zufrieden mit Medtronic? Meine Diabetologin hat mir davon „abgeraten“. Bin bei Frau Hilbig (sie hat selbst Typ 1 Diabetes) in Diabetes Zentrum Nord Hannover (Geldmacher/von dem Berge). Aber cool, dass deine KK die Kosten für das CGMS ein Jahr übernimmt! Was hältst du denn vom FGM (siehe neuer Blog-Beitrag)? Hat was, oder? Liebe Grüße Steff

      • Steffi

        Hallo Steff,

        bin der Zeit momentan leider immer etwas hinterher…

        Ganz ehrlich finde ich den Guardian furchtbar!!!!!
        Schwerfällig, sehr ungenau, suuper kleines Display, ganz ganz schlechter Empfang, wenn ich das Ding nicht sehr nah am Sensor trage, …
        Fühle mich sehr unwohl damit.
        Habe letztens wirklich mal eine Woche Pause von dem doofen Ding gebraucht….
        Ich werde wirklich morgen bei Deiner Ärztin anrufen und einen Termin machen. Habe momentan leider das Gefühl, dass meine Praxis mit mir überfordert ist.
        Bin eh ständig in Hannover zur Zeit, wegen allen möglichen anderen Unterschungen.

        FGM muss ich mich erst noch mit beschäftigen. Beim ersten Blick, liest es sich interessant!

        Liebe Grüße

        Steffi aus Nienburg

        • Stefanie Blockus

          Liebe Steffi (und auch allen anderen hier), erst mal gesundes, glückliches und erfolgreiches (vor allem bei den Krankenkassen ;)) Jahr 2015. Nun bin ich natürlich gespannt, ob du schon einen Termin vereinbaren konntest oder generell schon weiter bist bezüglich CGMS/FGM? Würde mich SEHR freuen von dir wieder zu lesen :).

  • Steffi aus Nienburg

    Hallo Steffi,
    Hallo Rebecca,

    ich bin nun seit fünf Tagen Besitzerin des Guardian von Medtronic.
    Hätte sehr gern den Dexcom bekommen, aber mein Doc kannte den leider nicht und hat den Guardian beantragt.
    Für genau ein Jahr wurde es mir nun genehmigt.
    Wenigstens etwas…
    Bin mir nur noch nicht sicher, ob dieser Guardian mir gefällt.

    Steffi, bei welcher Diabetologin in Hannover bist Du?
    Würde echt mal gern testen, was andere Dia Docs bei meinen Problematiken vorschlagen…

    Rebecca, ich nehme Deine Mailadresse sehr gern an.
    Vielen Dank!!!!

    Ein schönes Wochenende Ihr Lieben!

    Steffi aus Nienburg

  • Stefanie Blockus

    Hey Steffi, bist du denn zufrieden mit Medtronic? Meine Diabetologin hat mir davon „abgeraten“. Bin bei Frau Hilbig (sie hat selbst Typ 1 Diabetes) in Diabetes Zentrum Nord Hannover (Geldmacher/von dem Berge). Aber cool, dass deine KK die Kosten für das CGMS ein Jahr übernimmt! Was hältst du denn vom FGM (siehe neuer Blog-Beitrag)? Hat was, oder? Liebe Grüße Steff

  • Steffi

    Hallo Steff,

    bin der Zeit momentan leider immer etwas hinterher…

    Ganz ehrlich finde ich den Guardian furchtbar!!!!!
    Schwerfällig, sehr ungenau, suuper kleines Display, ganz ganz schlechter Empfang, wenn ich das Ding nicht sehr nah am Sensor trage, …
    Fühle mich sehr unwohl damit.
    Habe letztens wirklich mal eine Woche Pause von dem doofen Ding gebraucht….
    Ich werde wirklich morgen bei Deiner Ärztin anrufen und einen Termin machen. Habe momentan leider das Gefühl, dass meine Praxis mit mir überfordert ist.
    Bin eh ständig in Hannover zur Zeit, wegen allen möglichen anderen Unterschungen.

    FGM muss ich mich erst noch mit beschäftigen. Beim ersten Blick, liest es sich interessant!

    Liebe Grüße

    Steffi aus Nienburg

  • Coco

    Hallo Stefanie,

    seit einem Monat habe ich auch das Dexcom und bin begeistert – wäre da nicht der Sport. Bei mir hält der Sensor wunderbar, wenn ich keinen Sport mache, aber sobald ich trainiere, bedarf es zusätzlicher Fixierung durch Kinesio.
    Leider hat sich herausgestellt, dass meine Haut extrem empfindlich
    und gereizt auf das Kinesio-Tape reagiert. Hast du einen Rat für mich? Wechselst du nach dem Sport das Zusatzpflaster
    (Gefahr, dass man damit den Sensor rausreisst)? Oder lässt es für die Tragedauer des Sensors dran? Bei mir fängt es nach wenigen
    Tagen an zu jucken, die Haut wird rot, später sieht sie verbrannt aus.
    Sie erholt sich erst nach über 5 Tagen nach und nach.

    Bin also für jeden Tipp dankbar, denn mit dem Dexcom sind meine Werte
    so gut, dass ich darauf nicht verzichten möchte. Auf meinen täglichen
    Sport allerdings auf Dauer auch nicht…

    Danke dir vorab und viele Grüße

    Coco

    • Stefanie Blockus

      Huhu Coco, bis dato habe ich so gut wie niemanden kennengelernt, der nicht vom CGMS begeistert ist ;), Also ich habe da glücklicherweise ne sehr „Pflaster-taugliche“ Haut. Oft fixiere ich nicht mal. Ein Blog-Leser der ähnliche Probleme wie du hatte, hat geschrieben, dass er vor dem Setzen gründlich desinfiziert, um die Haut fettfrei zu bekommen
      und danach mit Skin Prep von Smith&Nephew benetzt (gibt es als
      Tücher, Spray etc.). Kenne ich persönlich nicht… bei mir hält das Pflaster echt super, übersteht einen Marathon nach dem anderen… Wenn es sich doch mal an den Rändern leicht löst, mache ich ne „Binde“ oder Tape drum. Trage den Sensor eigentlich immer am Arm. Du?

  • Coco

    Hallo Stefanie,

    seit einem Monat habe ich auch das Dexcom und bin begeistert – wäre da nicht der Sport. Bei mir hält der Sensor wunderbar, wenn ich keinen Sport mache, aber sobald ich trainiere, bedarf es zusätzlicher Fixierung durch Kinesio.
    Leider hat sich herausgestellt, dass meine Haut extrem empfindlich
    und gereizt auf das Kinesio-Tape reagiert. Hast du einen Rat für mich? Wechselst du nach dem Sport das Zusatzpflaster
    (Gefahr, dass man damit den Sensor rausreisst)? Oder lässt es für die Tragedauer des Sensors dran? Bei mir fängt es nach wenigen
    Tagen an zu jucken, die Haut wird rot, später sieht sie verbrannt aus.
    Sie erholt sich erst nach über 5 Tagen nach und nach.

    Bin also für jeden Tipp dankbar, denn mit dem Dexcom sind meine Werte
    so gut, dass ich darauf nicht verzichten möchte. Auf meinen täglichen
    Sport allerdings auf Dauer auch nicht…

    Danke dir vorab und viele Grüße

    Coco

  • Stefanie Blockus

    Huhu Coco, bis dato habe ich so gut wie niemanden kennengelernt, der nicht vom CGMS begeistert ist ;), Also ich habe da glücklicherweise ne sehr „Pflaster-taugliche“ Haut. Oft fixiere ich nicht mal. Ein Blog-Leser der ähnliche Probleme wie du hatte, hat geschrieben, dass er vor dem Setzen gründlich desinfiziert, um die Haut fettfrei zu bekommen
    und danach mit Skin Prep von Smith&Nephew benetzt (gibt es als
    Tücher, Spray etc.). Kenne ich persönlich nicht… bei mir hält das Pflaster echt super, übersteht einen Marathon nach dem anderen… Wenn es sich doch mal an den Rändern leicht löst, mache ich ne „Binde“ oder Tape drum. Trage den Sensor eigentlich immer am Arm. Du?

  • Barbara Glaum

    Ich habe das damals auch auf eigene Rechnung begonnen… (über Abbot), die Kasse hat sich daraufhin geweigert auch nur einen Cent zu übernehmen… Der korrekte Weg bei einer Hoffnung auf Kostenübernahme ist -zum Arzt, Antrag stellen lassen an die Kasse, Ablehnung abwarten (die kommt garantiert), Widerspruch einlegen und wenn das nicht reicht mittels Rechtsanwalt zum Sozialgericht….
    Ich habe jetzt auf die Medtronic Pumpe umgestellt, weil die ja in der Lage ist, die Daten vom CGM zu lesen und auch die Option der Hypoabstellung hat… was ich von euch von den Sensoren lese ist natürlich nicht sooo toll. Allerdings hatte ich eine Woche den Sensor „leihweise“ dran und das war eigentlich ok….
    Ich finde es sehr erschreckend, wie teuer die Sensoren sind.

  • Timm

    Habe mittlerweile die Ablehung der Kasse erhalten (die Begründung des MDK ist auf jeden Fall sehr amüsant…) – nun werde ich mir das System erst einmal „in Vorleistung“ selbst besorgen und den Einspruch an die Kasse schreiben.

  • Stefanie Blockus

    Liebe Barbara, danke, dass du deine Erfahrungen hier schilderst. ich bin mittlerweile richtig begeistert vom Dexcom. Ein Sensor hält bei mir im Schnitt drei Wochen, das reicht dann auch. Irgendwann finde ich es unangenehm und möchte einen neuen setzen. Auch kann ich mich auf die Werte verlassen und die Abweichungen zum Blutzuckerwert sind sehr gering. Möchte ihn nicht mehr missen. Wenn man sich einen Sensor pro Monat gönnt, dann geht es auch preislich wieder, oder je nach Aktivität/Vorhaben auch mal zwei. Damit kommt man gut aus. Bist du denn mit der Medtronic-Pumpe zufrieden?

  • Stefanie Blockus

    Mist, war natürlich abzusehen… typisch :/. Aber die Begründung stelle ich mir auch wieder einmal amüsant vor! Drücke weiterhin die Daumen, dass der Einspruch zum Ziel führt.

  • Barbara Glaum

    ja, nach ersten Umgewöhnungsproblemen (die AccuChek-Combo sit etwas bedienerfreundlicher) haben wir uns aneinander gewöhnt.. 😉 Das ein Sensor bei dir (Dexcom) 3 Wochen hält ist ja genial… der Sensor von Medtronic kann nur 5-6 Tage… was natürlich ein preisliches Problem ist…

  • Barbara Glaum

    Wenn du in Eigenleistung bzw. Vorleistung gehst, wird die Kasse definitiv nichts dazu beitragen…. (meine Erfahrung übrigens bis zum Sozialgericht…)
    Was war denn deine Begründung? Bei mir hieß es, sie brauchen CGM nicht zum überleben, weil sie leben ja noch, obwohl sie bisher kein CGM haben….
    Viel Erfolg bei deinem Einspruch! Hilft dir dein Doc dabei?

  • Timm

    Ansage ist, dass es keine Studien gäbe, die einen Nutzen belegen und ich sollte doch lieber mal eine ausführliche Schulung machen. Es gibt nun aber den Vorabbericht der IQWiG, der explizit einen Nutzen belegt und die Interpretation der Werte, die dem MdK vorlagen ist auch „diskussionswürdig“…
    Von daher werde ich mir wohl mal ein Wochenende Zeit nehmen müssen – glaube aber nicht, dass der Doc da großartig bei helfen kann (medizinische Notwendigkeit wurde ja schon im Antrag dargestellt).

  • Barbara Glaum

    Hm, du sagst, der Sensor hält im Schnitt 3 Wochen – die Firma schreibt er hält 6 tage.. Bei Medtronic ist nach 6 Tagen einfach Schluss („Sensorende“ und dann werden keine Daten mehr übertragen…) Der Riesenvorteil ist natürlich, dass die Pumpe bei zu niedrigen Werten ausgestellt wird (nach den entsprechenden Alarmen) was die Gefahr der nächtlichen Hypos meiner Meinung nach vollständig eliminiert…
    Ich werde wohl morgen früh den Antrag von meinem Arzt stellen lassen, die Ablehnung der Kasse abwarten und zwischenzeitlich einen Termin mit meinem Anwalt machen, um direkt von ihm Widerspruch einlegen zu lassen… Wenn ich das von damals richtig in Erinnerung habe, kann ich mir nach seinem Schreiben auf die Ablehnung der Kasse das Gerät auf eigene Kosten holen und trotzdem die Erstattung von der Kasse erstreiten… Dauert nur alles soooo lange

  • http://www.diabetes-leben.com/ Stefanie Blockus

    Hey Barbara, ja du kannst den Sensor verlängern, das wird nicht öffentlich kommuniziert. Rekordhalter in der Diabetes-Community liegt bei 59 Tagen! Aber da musst du schon „gute Haut“ haben ;). Kann man bei Medtronic den Sensor nicht neu aktivieren? Ist natürlich sehr cool, wenn CGMS und Pumpe miteinander kommunizieren. Aber man muss sich natürlich auch drauf verlassen können.

    Diese Prozedere der Kostenübernahme und das „erstreiten“ der CGM-Geräte oder gar Insulinpumpen nervt richtig. Kann dich da echt verstehen… Wo stehst du gerade? Liebe Grüße Steff

  • Barbara Glaum

    also ich wüsste nicht, wie ich den Sensor hätte verlängern können – es wurde mir angezeigt „Sensorende“ und das wars… Habe allerdings auch nicht versucht zu sagen, neuer Sensor… Das Pflaster hielt super und die Haut war auch nicht sehr gereizt.. hätte ich schon was länger ausgehalten… tja, wo stehe ich… der Arzt möchte mir den Sensor bzw. das Starterkit (incl. Transmitter) nicht aufschreiben, weil die Kasse es ja eh nicht zahlt… Bedeutet, der Kampf beginnt beim Arzt… grrr das hatte ich jetzt eigentlich nicht befürchtet..Er will mir jetzt für 2 Monate Sensoren beantragen.. ich muss übernächste Woche hin, da möchte ich aber nochmal versuchen ihn vom Starterkit zu überzeugen. Mal sehen… Die Kommunikation mit der Pumpe ist einfach genial.. bei zu niedrigen Glucosewerten wird die Pumpe sogar für zwei Stunden abgestellt, es sei denn man wird aktiv und sagt ausdrücklich „mach weiter“… und auch bei Ausreißern nach oben wird man gewarnt und hat dadurch die Möglichkeit rechtzeitig vor Stoffwechselentgleisungen aktiv zu werden. Liebe Grüße Barbara

  • Stefanie Blockus

    Oh je das macht ja „Freude“… Aber von der Pumpen-CGMS-Kommunikation bin ich auch begeistert, wenns denn auch verlässlich läuft :). Cool wäre, wenn das auch so im Sport klappen würde…

    Zum „Sensor neu setzen“. Du setzt einfach keinen neuen und klickst „Sensor neu setzen“. Dann wird der alte Sensor wieder aktiviert.

  • Wirtze Pol

    Hey Steff, ich bin wirklich froh deine Blogs und Posts zum cgm gefunden zu haben.

    Nach einer Menge Lektüre hier bei dir und anderswo, glaube ich daßmein grösster Wunsch für 2K15 schon dabei ist in Erfüllung zu gehen:

    Ein CGM GeräteSet von Codex 4 mit späterem Anschluss an die Apple-Watch.

    Das Spritzen selbst wäre für mich kein Problem und ich habe mir noch nie ein Pumpe gewünscht.

    Klingt dies realistisch: CGM OHNE Pumpe! ?

    Wie dies alles bei den -eigentlich noch relativ reichen Luxemburger Krankenkassen laufen wird, – darüber berichte ich hier gerne.

    Vielleicht können wir ja gemeinsam das Akzeptanzstandard bei den europäischen Krankenkassen heben 🙂 !

    Jedem hier auf jeden Fall viel Erfolg beim HealthManagement 2014!

    Es lohnt sich !

    Pol

    • Stefanie Blockus

      Das freut mich sehr, dass du dich hier mit in die Diskussion einreihst :).
      Definitiv klingt das realistisch, dass du CGMS in Kombi mit Pens nutzt. Kenne einige die das tun. Und wenn du mit ICT super klar kommst, dann ist es vielleicht sogar besser dabei zu bleiben. Mit meinem Dawn-Phänomen musste ich auch Insulinpumpe wechseln. Letztendlich bin ich nun auch froh darüber, obwohl ich mich anfangs gegen eine Insulinpumpe mit Händen und Füßen gewehrt hatte.

      Würde mich wahnsinnig freuen (und da spreche ich sicher in Namen aller CGMS-„Liebhaber“), wenn du berichtest, ob deine Krankenkasse dem CGMS problemlos zugestimmt hat. Vielen Dank!

  • Wirtze Pol

    Hey Steff, ich bin wirklich froh deine Blogs und Posts zum cgm gefunden zu haben.

    Nach einer Menge Lektüre hier bei dir und anderswo, glaube ich daßmein grösster Wunsch für 2K15 schon dabei ist in Erfüllung zu gehen:

    Ein CGM GeräteSet von Codex 4 mit späterem Anschluss an die Apple-Watch.

    Das Spritzen selbst wäre für mich kein Problem und ich habe mir noch nie ein Pumpe gewünscht.

    Klingt dies realistisch: CGM OHNE Pumpe! ?

    Wie dies alles bei den -eigentlich noch relativ reichen Luxemburger Krankenkassen laufen wird, – darüber berichte ich hier gerne.

    Vielleicht können wir ja gemeinsam das Akzeptanzstandard bei den europäischen Krankenkassen heben 🙂 !

    Jedem hier auf jeden Fall viel Erfolg beim HealthManagement 2014!

    Es lohnt sich !

    Pol

  • Stefanie Blockus

    Das freut mich sehr, dass du dich hier mit in die Diskussion einreihst :).
    Definitiv klingt das realistisch, dass du CGMS in Kombi mit Pens nutzt. Kenne einige die das tun. Und wenn du mit ICT super klar kommst, dann ist es vielleicht sogar besser dabei zu bleiben. Mit meinem Dawn-Phänomen musste ich auch Insulinpumpe wechseln. Letztendlich bin ich nun auch froh darüber, obwohl ich mich anfangs gegen eine Insulinpumpe mit Händen und Füßen gewehrt hatte.

    Würde mich wahnsinnig freuen (und da spreche ich sicher in Namen aller CGMS-„Liebhaber“), wenn du berichtest, ob deine Krankenkasse dem CGMS problemlos zugestimmt hat. Vielen Dank!

  • Stefanie Blockus

    Liebe Steffi (und auch allen anderen hier), erst mal gesundes, glückliches und erfolgreiches (vor allem bei den Krankenkassen ;)) Jahr 2015. Nun bin ich natürlich gespannt, ob du schon einen Termin vereinbaren konntest oder generell schon weiter bist bezüglich CGMS/FGM? Würde mich SEHR freuen von dir wieder zu lesen :).

  • ich
  • ich
  • Karen

    Hallo Zusammen,
    ich habe den Dexcom vom 07.11.14 – 12.01.15 Probe getragen und möchte nicht mehr ohne Leben.
    Ich habe in der Zeit drei Sensoren benötigt. Der erste hat 3,5 Wochen gehalten, der zweite ca. 11 Tagen und der dritte auf den Tag genau 5 Wochen.
    Einen Antrag bei der KV habe ich gestellt und die Ablehnung auch gestern erhalten. Ich hatte als Antragsgrund u. a. eine geplante Schwangerschaft und eine entsprechend gute Versorgung auch schon in den ersten Wochen angegeben, dass ist aber gemäß MDK auch mit einer normalen Blutzuckermessung möglich… Weitere Ablehnungsgründe waren keine akut lebenbedrohliche Situation und keine Hypos mit Fremdeinwirkung.
    Aber davon lasse ich mich nicht unterkriegen.
    Mein HBA1C-Wert habt sich innerhalb der kurzen Testphase um 0,3% gesenkt und ich hatte echt eine tolle Zeit inklusive Skiurlaub, was alles super geklappt hat und ich hatte auch meine Nächte von den Werten her endlich im Griff.
    Ich habe heute schonmal form- und fristgerecht Widerspruch eingereicht und werde diesen jetzt in den kommenden Tagen meine Begründung beifügen.
    Von dhaer interessiert mich, wie es den anderen ergeht, die bisher im Widerspruchs-/Klageverfahren sind? Was sind/waren eure Argumente?

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  • Tina

    Zahlt den deine Krankenkasse? Meine weigert sich. Die wollen auch nicht schriftlich für den Arzt mitteilen, dass ich mehr als die vorgeschriebenen 500 Teststreifen (hab einen bedarf von etwa 700-800) im Quartal verschrieben bekommen darf…

    • Stefanie Blockus

      Leider zahlt meine auch nicht. Ich bin Selbstzahler. Bezüglich der Teststreifen hat meine Ärztin meiner Krankenkasse aber schriftlich mitgeteilt, dass ich mehr als 500 Blutzuckermessungen pro Quartal vornehmen muss, deshalb bekomme ich glücklicherweise mehr.