FreeStyle Libre: Glukose(kurven) scannen statt Blutzucker messen

Nun habe ich das revolutionäre Diabetes-DING für euch… ähh natürlich egoistisch in erster Linie für mich ;)… fast zwei Wochen lang getragen und dem ein oder anderen Härtetest unterzogen. Und wenn ich sage Härtetest, dann meine ich auch Härtetest. Ich habe mich damit im Dreck gesuhlt, bin durch die wildesten Flüsse gekrault und hab eine Nacht in der Sauna verbracht, um mich dann zwei Tage lang im Eisfach abzukühlen. Na ja okay, nicht ganz, habe eben Dinge getan, die mein OmniPod und mein DexStar auch mit mir durchstehen müssen. Ich mache es meinen Wegbegleitern (Moppi und Miaule eingeschlossen) keineswegs leicht, wie meine Leser auch wissen.

Von welchem Ding ich nun rede? Na von dem Ding, das derzeit in aller Diabetiker-Munde ist: das FGMS, das FreeStyle Libre von Abbott. Kurz und prägnant, heute die Vorteile und Nachteile im Blick. Bitte bedenkt, ich kann nur aus meiner persönlichen Erfahrung berichten und vorsicht, ich gehe auch auf „Luxusprobleme“ ein:

FGM-/Abbott-FreeStyle-Libre-Sensor

Vorteile 

  • Das Setzen des Sensors: geht richtig einfach und super schnell von der Hand
  • Der Sensor ist flach wie Flunder, Größe entspricht einem 2-Euro-Stück (kein Vergleich zu Dexcom/Pod). Stoßen/Hängenbleiben? Nö!
  • Sensor muss nicht die ganze Zeit in Nähe des Empfängers sein! Beim CGMS muss er das sehr wohl, sonst kappt die Verbindung und mir liegen keine Werte vor.
  • Um den Messwert abzulesen, muss der Empfänger im 30-40 mm großen Abstand in Nähe des Sensors gehalten werden, klappt auch wenn Klamotten, Fixier-Tape und Co dazwischen liegen.
  • Wasserfest: laut Herstellerseite: 30 Minuten, bis zu einem Meter Wassertiefe, ähm meiner mag Schwimmen und kann deshalb auch länger und tiefer ;).
  • Werkskalibriert: Ein Kalibrieren mit dem Blutzuckerwert ist nicht nötig!
  • Ein Sensor hält 14 Tage und kostet 59 Euro

Nachteile

  • Pflaster hält deutlich schlechter als das des CGMS (Dexcom) oder OmniPods: Nach drei Tagen musste ich den Sensor zusätzlich mit Tape fixieren.
  • Müll: leider ein zu großer Batzen, wie bei den CGM-Systemen auch.

FGM-/Abbott-FreeStyle-Libre-Sender

Vorteil: Es ist kein Sender erforderlich; das Libre besteht aus zwei Teilen, nicht wie ein CGMS aus drei Komponenten – macht das ganze deutlich günstiger. Der Sender für CGM-Systeme liegt bei 500 Euro und muss in etwa jedes halbe Jahr ausgetauscht/neu gekauft werden.

FGM-/Abbott-FreeStyle-Libre-Empfänger/Glukose-Lesegerät

Das FreeStyle Libre beweist sich beim Spinning

Vorteile

  • leicht (eher billiges Plastik)
  • Der Wert des Empfängers/Lesegeräts 59 Euro: Wenn ich 59 Euro verliere ist das weniger schmerzlich als ein CGM-Empfänger für um die 1000 Euro
  • Touch-Display, farbig mit Hintergrundbeleuchtung (wie modern ;))
  • Speichert das vollständiges Glukoseprofil bis zu drei Monaten
  • „Akku-betrieben“. Der Akku hat bei mir knapp 15 Tage (!) gehalten, obwohl ich nicht gerade selten gescannt und mit dem Empfänger „rumgespielt“ habe (neues will schließlich probiert werden).

Nachteile

  • Ich muss den Empfänger erst einschalten, bevor ich scannen kann (auch Luxusprobleme sollen wie anfangs angekündigt hier Erwähnung finden ;))

FGMS: Das Abbott FreeStyle Libre als System betrachtet

Vorteile

  • Wenn ich die Werte nicht sehen will, dann scanne ich nicht (einige empfinden das als Nachteil, wenn sie nicht ständig den Glukosewert vor Augen haben, ich hingegen möchte meine Werte nicht 24 Stunden aufgetischt bekommen)
  • Sensor muss sich nicht in Nähe des Empfängers befinden! Beim CGMS muss er das sehr wohl, sonst kappt die Verbindung und mir liegen keine Werte vor. Es entstehen mit dem FGM also keine „Aufzeichnungslücken“.
  • Preis ist natürlich relativ, ABER Gesundheit ist unser höchstes Gut und für 59 Euro für den Empfänger und 59 Euro für einen Sensor, der 14 Tage hält, kann man nicht meckern. Im Abo spart mam zusätzlich.  
  • Erste Krankenkassen haben bereits einer Kostenübernahme zugestimmt.

Nachteile

  • Kein Hypo-/Hyper-Alarm (insbesondere für Kinder wäre das vorteilhaft!)
  • Dosis des Basalinsulins kann nicht gespeichert werden
Neutral zu betrachten ist die Messgenaugkeit: Von einigen habe ich gehört, dass das System sehr ungenau misst, teils Abweichungen von 100 aufweist. Aber an welchen Vergleichswerten machen wir das fest? Misst das Blutzuckermessgerät genau? Ist es mit dem Labor abgeglichen? Misst das Labor genau? Das könnte man jetzt noch weiterspinnen…

Misst das FreeStyle Libre ungenau?

 

Coole und praktische Funktionen des FreeStyle Libre

  • Ich kann mir den Verlauf in Form eines Protokolls oder Tagesdiagramm ansehen,
  • ebenso die Durchschnittswerte, das Tagesmuster des Medianwerts (Mittelwert), die Zeit im Zielbereich und außerhalb. Ich kann entsprechende Therapieanpassungen vornehmen.
  • Ich erfahre wie oft ich gescannt habe, wie lange der Sensor noch hält
  • Zu jeder Messung kann man Ereignisse eintragen, wie etwa „Insulin gespritzt“, „Sport getrieben“, etc…praktikabel gelöst!
  • Erinnerungsfunktionen ans Scannen. Außerdem ploppt automatisch ein Fenster auf, dass beispielsweise empfohlen wird,  in ein oder zwei Stunden noch mal  den Blutzucker zu messen Glukoswert zu scannen, beispielsweise wenn mein Messwert zu hoch liegt
  • Blutketonbestimmung mit entsprechenden Teststreifen möglich!!! 
  • Ich kann das Libre als Blutzuckermessgerät nutzen, unabhängig davon ob ich einen Sensor trage oder nicht
  • Rechner für schnellwirkendes Insulin (allerdings ist diese Funktion nicht für Sensorglukosewerte verfügbar, sondern  nur  für Blutzuckermessungen). Eigentlich eine Funktion, die nur Fachpersonal zur Verfügung steht… Doch wer den Code kennt, erfährt darüber beispielsweise wie viel geschätztes Insulin im Körper (in Prozent) noch aktiv wirkt.

Mein Fazit? Alles hat so seine Vor-und Nachteile ;). Beim FGMS sehe ich die Vorteile gegenüber eines CGMS vor allem im Preis, der schnellen Handhabung, des flachen, leichten Sensors, der ohne Sender auskommt, das mir wiederholtes Blutzucker-Kalibrieren erspart bleibt (dass ich mir im Prinzip gar nicht mehr in den Finger stechen muss) und, dass ich den Empfänger/das Lesegerät nicht ständig in Nähe des Sensors tragen muss. Dass die Glukosewerte nicht permanent wie bei einem CGMS auf dem Display des Empfängers dargestellt werden, was einige Diabetiker als Nachteil des FreeStyle Libre ansehen, kommt mir ganz gelegen. Wenn ich meinen Glukosewert wissen will, dann scanne ich, dauerhaft möchte ich ihn gar nicht vor Augen geführt bekommen. Kann zur „Überreaktion“ führen, „Panik“ und damit verbundene falsche Handlung auslösen.

Schade ist, dass die Alarmfunktion bei androhenden zu hohen (Hyperglykämie) und zu niedrigen Blutzucker-/Glukoswerten (Hypoglykämie) beim FGM fehlt. Ich denke darin liegt u. a. auch der günstigere Preis begründet. Insbesondere in hektischen Situationen oder bei sportlichen Wettkämpfen ist diese Funktion jedoch sehr gewinnbringend. Bei Marathons/sportlichen Wettkämpfen bevorzuge ich definitiv das CGMS und auch Eltern, deren Kinder Diabetes haben, würde ich eher zum CGMS raten, wenn finanzierbar. Wünschenswert wäre auch noch die Möglichkeit der Kopplung/Anbindung an eine Insulinpumpe. Aber okay… Wir sind hier nicht bei „Wünsch dir was!“, sondern bei „So isses“.

In jedem Fall, sehe ich CGMS und FGMS als revolutionäre Messmethoden an und verspreche mir davon, dass der Trend der Medizintechnik nun endlich weg von einzelnen punktuellen Blutzuckerwerten, hin zu Glukosekurven geht, die Diabetiker schnellere und clevere Korrekturen ermöglichen und ihre Therapie DEUTLICH optimieren lassen! Dumm wäre jetzt natürlich, wenn die Krankenkassen FGMs für Diabetiker nicht erstatten würden. Aber Versicherer sind ja gute Mathematiker und sollten auch den gesundheitlichen Nutzen für Diabetiker begreifen ;). Also bleiben wir optimistisch!

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  • Sascha

    Du schreibst das Kassen bereits zur Kostenübernahme beigestimmt haben. Hast du da weitere Infos?

    • Stefanie Blockus

      Habe Kontakt zu drei Diabetikern, bei denen die Kasse die Kosten für das FGM zugesichert hat. Was brauchst du für Infos, könnte nachfragen/ggf. Kontakt herstellen.

      • Anja

        An den Namen der Krankenkassen sind bestimmt viele interessiert. Kannst du da weiterhelfen? LG, Anja

        • Stefanie Blockus

          Habe angefragt, meinst du dann werden alle die KK wechseln ;)? Das sind ja noch Einzelfallentscheidungen. Ich denke, man muss der Sache noch etwas Zeit geben…

          • Stefanie Blockus

            War AOK und BKK.

          • Hildegard Jakobs

            Gerade für Diabetiker mit Folgeerkrankungen die schon fortgeschritten
            sind, ist es empfehlenswert einen Antrag bei der KK zu stellen. Bei
            Ablehung (so wie bei mir DAK) Anwalt aufsuchen. Der legt Widerrspruch ein.
            Dann heißt es Beweise sammeln, die belegen das ein Libre erforderlich
            ist. Berichte von Krankenhaus, Neurologen, Diabetologen, Hausarzt,
            Augenarzt usw. Der Anwalt beantragt dann ein Eilverfahren, wenn hier z. B. Blindheit in den nächsten Jahren droht. Das Verfahren dauert 14 – 21 Tage. Also nicht aufgeben kämpfen.

      • Hildegard Jakobs

        Hallo Stefanie, war heute bei der AOK wegen dem Libre. Es gibt nur anteilig eine Kostenerstattung von 11, 54 Euro, mehr nicht. Alles weitere muß selber bezahlt werden.

  • Sascha

    Du schreibst das Kassen bereits zur Kostenübernahme beigestimmt haben. Hast du da weitere Infos?

  • Stefanie Blockus

    Habe Kontakt zu drei Diabetikern, bei denen die Kasse die Kosten für das FGM zugesichert hat. Was brauchst du für Infos, könnte nachfragen/ggf. Kontakt herstellen.

  • Helmut

    Im ersten Abschnitt hat sich unter Vorteile ein Tippfehler eingeschlichen:
    Zitat: „Um den Messwert abzulesen, muss der Empfänger im 30-40 cm großen Abstand in Nähe des Sensors gehalten werden.“
    Es sind nur 30-40 mm bzw. 3-4 cm Abstand.

    • Stefanie Blockus

      Danke, korrigiert :).

  • Helmut

    Im ersten Abschnitt hat sich unter Vorteile ein Tippfehler eingeschlichen:
    Um den Messwert abzulesen, muss der Empfänger im 30-40 cm großen Abstand in Nähe des Sensors gehalten werden
    Es sind nur 30-40 mm bzw. 3-4 cm Abstand.

  • Gerri

    Ich bleibe mal bei meinem Accu-Check mobile. Brauche laut Aussage meines Diabetologen keine CGM, nachdem ich im Sommer das Dexcom G 4 Platinum einen Monat ausprobiert habe. Brachte mir neue Erkenntnisse, die in meinen Therapieplan einflossen. Spannend natürlich und für mich als Gadgetista und Datenjunkie eigentlich schade, dass ichs nicht brauche… *lach*

    • Guest

      Danke! Ist korrigiert :).

    • Stefanie Blockus

      Ich habe keinen regelmäßigen Tagesablauf, durch Training, Stress, … allein 4 unterschiedliche Basalratenprofile in meinem OmniPod programmiert. Mit dem CGM-/ bzw. FGM-System kann ich anhand der Trendpfeile zu hohe, zu tiefe Werte rechtzeitig abfangen. Sei froh, dass du keins brauchst ;).

      • Gerri

        Habe ich auch micht aber offensichtlich ist mein Diabetesmonster einigermassen wohlerzogen und pflegeleicht, sprich ich reagiere sehr gut auf Insulin. Zudem sind meine BZ-Werte dermassen regelmässig (zw. 4.5 und 5.5 bei einem Hba1c von 5.3), dass 4 x / Tag messen reicht, zumindest aktuell.

        • Stefanie Blockus

          Mhh, gerade weil ich so sensibel auf Insulin reagiere, macht der Diabetes es nicht leicht. Wie lange bist du im Boot? Und kein Typ 1, oder?

          • Gerri

            Och, ich bin DM-mässig ein Jüngling, ja ein Kleinkind: seit Dezember 2011und Typus 2 oder spezifisch oder was auch immer. Einer ohne Gewichtsprobleme und sportlich, ausgewogen ernährt und kein Couchpotatoe. Wie komme ich also dazu? Man weiss es nicht…

            Apropos ausgewogen ernährt: Karottentortenrezept ausprobiert?

  • Gerri

    Ich bleibe mal bei meinem Accu-Check mobile. Brauche laut Aussage meines Diabetologen keine CGM, nachdem ich im Sommer das Dexcom G 4 Platinum einen Monat ausprobiert habe. Brachte mir neue Erkenntnisse, die in meinen Therapieplan einflossen. Spannend natürlich und für mich als Gadgetista und Datenjunkie eigentlich schade, dass ichs nicht brauche… *lach*

  • Stefanie Blockus

    Danke! Ist korrigiert :).

  • Stefanie Blockus

    Danke, korrigiert :).

  • Stefanie Blockus

    Ich habe keinen regelmäßigen Tagesablauf, durch Training, Stress, … allein 4 unterschiedliche Basalratenprofile in meinem OmniPod programmiert. Mit dem CGM-/ bzw. FGM-System kann ich anhand der Trendpfeile zu hohe, zu tiefe Werte rechtzeitig abfangen. Sei froh, dass du keins brauchst ;).

  • Gerri

    Habe ich auch micht aber offensichtlich ist mein Diabetesmonster einigermassen wohlerzogen und pflegeleicht, sprich ich reagiere sehr gut auf Insulin. Zudem sind meine BZ-Werte dermassen regelmässig (zw. 4.5 und 5.5 bei einem Hba1c von 5.3), dass 4 x / Tag messen reicht, zumindest aktuell.

  • Anja

    An den Namen der Krankenkassen sind bestimmt viele interessiert. Kannst du da weiterhelfen? LG, Anja

  • Stefanie Blockus

    Mhh, gerade weil ich so sensibel auf Insulin reagiere, macht der Diabetes es nicht leicht. Wie lange bist du im Boot? Und kein Typ 1, oder?

  • Stefanie Blockus

    Habe angefragt, meinst du dann werden alle die KK wechseln ;)? Das sind ja noch Einzelfallentscheidungen. Ich denke, man muss der Sache noch etwas Zeit geben…

  • Gerri

    Och, ich bin DM-mässig ein Jüngling, ja ein Kleinkind: seit Dezember 2011und Typus 2 oder spezifisch oder was auch immer.

  • Michael Kober

    Hallo Steffi,

    ich kann Deine Erfahrungen zu 100 % bestätigen.
    Ich habe ein paar kleine Anmerkungen.
    – SiDiary kann die Daten des Libre mit dem letzten Update auslesen, bis jetzt nur indirekt, aber Datenex- und -import. Aber das direkte Auslesen wird bestimmt auch noch kommen.
    – Diabass kann es noch nicht, aber Diabass kann SiDiary-Daten importieren. Also kann auch Diabass Libre-Daten bereits jetzt indirekt abholen.
    – Die Aussage, dass langwirkendes Insulin nicht quantitativ gespeichert werden kann, stimmt nicht ganz: Es wird auch die Dosis gespeichert, aber nicht angezeigt. Jetzt natürlich die Frage: Was soll der Quatsch ? Antwort: Sowohl in der Freestyle-Libre-Software, als auch im SiDiary als auch im Diabass werden die Insulindosen für das langwirkende Insulin angezeigt.
    – Den Hinweis, dass für die Restinsulinanzeige der Insulinrechner aktiviert werden muss, habe ich schon gegeben, Code wie beim Insulinx CAA1C.
    – Schwimmen, wasserdicht: Es gibt wasserdichte, durchsichtige und berührungsempfindliche Handyhüllen für das Lesegerät, am Bändel um den Hals und vielleicht noch eine Notsignalpfeife und ein Päckchen wasserdichte Gummibärchen, …

    Für mich ist es das Beste was es gibt. Ich in meiner Situation bevorzuge es vor einem CGMS, wegen der einfachen Bedienbarkeit.

    Es stellt für mich auf alle Fälle auch eine sehr gute Grundlage dar, den eigenen Diabetes für mich selber und nach Außen zu dokumentieren und auch Entscheidungen zu fällen und zu begründen, z.B. Therapieänderungen oder die Entscheidung für eine Insulinpumpe oder ein CGMS.

    Ein CGMS käme für mich aufgrund des größeren Aufwandes, den ich zu betreiben habe und aufgrund der höheren Kosten bei ganz klaren Indikationen in Frage bzw. wäre erste Wahl:
    – häufige schwere nächtliche Unterzuckerungen, egal ob erwachsen oder Kind.
    – „gefährliche“ Berufe oder Hobbies, Sport, Lebenswandel, wenn es notwendig ist die BZ-Werte immer zu sehen, z.B. auf die Auto-, Bus- oder Kran-Armaturen montiert oder
    – wenn FGMS immer noch nicht die gewünschten Ergebnisse bringt oder die Anforderungen meines Lebenswandels so unterschiedlich gelagert sind, dass ein FGMS nicht ausreicht.

    So das war es.

    LG Michael.

    • Stefanie Blockus

      Danke Michael, nun hast du den Code verraten. Tztztzzz ;D. Danke auch für den Hinweis zum Auslesen der Daten. Ich lese generell nicht aus, deswegen habe ich das Thema nicht weiter aufgeführt, da nicht getestet.

  • Michael Kober

    Hallo Steffi,

    ich kann Deine Erfahrungen zu 100 % bestätigen.
    Ich habe ein paar kleine Anmerkungen.
    – SiDiary kann die Daten des Libre mit dem letzten Update auslesen, bis jetzt nur indirekt, aber Datenex- und -import. Aber das direkte Auslesen wird bestimmt auch noch kommen.
    – Diabass kann es noch nicht, aber Diabass kann SiDiary-Daten importieren. Also kann auch Diabass Libre-Daten bereits jetzt indirekt abholen.
    – Die Aussage, dass langwirkendes Insulin nicht quantitativ gespeichert werden kann, stimmt nicht ganz: Es wird auch die Dosis gespeichert, aber nicht angezeigt. Jetzt natürlich die Frage: Was soll der Quatsch ? Antwort: Sowohl in der Freestyle-Libre-Software, als auch im SiDiary als auch im Diabass werden die Insulindosen für das langwirkende Insulin angezeigt.
    – Den Hinweis, dass für die Restinsulinanzeige der Insulinrechner aktiviert werden muss, habe ich schon gegeben, Code wie beim Insulinx CAA1C.
    – Schwimmen, wasserdicht: Es gibt wasserdichte, durchsichtige und berührungsempfindliche Handyhüllen für das Lesegerät, am Bändel um den Hals und vielleicht noch eine Notsignalpfeife und ein Päckchen wasserdichte Gummibärchen, …

    Für mich ist es das Beste was es gibt. Ich in meiner Situation bevorzuge es vor einem CGMS, wegen der einfachen Bedienbarkeit.

    Es stellt für mich auf alle Fälle auch eine sehr gute Grundlage dar, den eigenen Diabetes für mich selber und nach Außen zu dokumentieren und auch Entscheidungen zu fällen und zu begründen, z.B. Therapieänderungen oder die Entscheidung für eine Insulinpumpe oder ein CGMS.

    Ein CGMS käme für mich aufgrund des größeren Aufwandes, den ich zu betreiben habe und aufgrund der höheren Kosten bei ganz klaren Indikationen in Frage bzw. wäre erste Wahl:
    – häufige schwere nächtliche Unterzuckerungen, egal ob erwachsen oder Kind.
    – „gefährliche“ Berufe oder Hobbies, Sport, Lebenswandel, wenn es notwendig ist die BZ-Werte immer zu sehen, z.B. auf die Auto-, Bus- oder Kran-Armaturen montiert oder
    – wenn FGMS immer noch nicht die gewünschten Ergebnisse bringt oder die Anforderungen meines Lebenswandels so unterschiedlich gelagert sind, dass ein FGMS nicht ausreicht.

    So das war es.

    LG Michael.

  • Christine

    Hallo Stefanie,

    hast du Erfahrungen damit, den Pod und den Freestyle Libre Sensor an einem Arm zu tragen? Da ich den Pod fast ausschließlich am Arm trage und dann jeweils den Arm wechsele und der Sensor, soweit ich weiß, bisher nur für den Arm zugelassen ist, würde es alle 3 Tage zu einem „Meeting“ der beiden Geräte auf einem Arm kommen ;-). Gibt es daher evtl. eine Beeinflussung der BZ-Messung? Oder gibt es vielleicht einen Mindestabstand der beiden Nadeln? Oder sind das ganz andere Hautschichten, die betroffen sind, so dass das auf jeden Fall keinen Einfluss aufeinander hat?

    Weißt du außerdem, wie bei Abbott mit den Sensoren des Freestyle Libre verfahren wird, die nach kurzer Zeit ihren Geist aufgeben? Bei den Pods gibt es ja eine Art Erstattung, wenn die Pods einen Fehler vor Ablauf der drei Tage haben. Macht Abbott sowas auch?

    Vielen Dank schon mal und viele Grüße,
    Christine

    • Stefanie Blockus

      Hallo Christine,
      ich trage meinen Pod auch gerne am Oberarm ;). Zwischen Pod und FGM-Sensor sollte 2,5 cm Abstand bleiben.

      Die FGM-Sensoren kannst du dir zurückerstatten lassen. Einfach beim Service durchrufen und Problem schildern, sollte problemlos klappen :).

      Liebe Grüße
      Steff

    • Helmut

      Mein zweiter Sensor funktionierte von Beginn an nicht richtig, die Messwerte lagen auch nach 24h Wartezeit noch 50 mg/dl und mehr unter denen der Blutvergleichsmessung, meist zeigte er also nur „Lo“.
      Ein Anruf bei Abbott genügte, „aus Kulanz“ schickt er mir einen neuen Sensor, meinte aber, ich hätte ihn wohl doch falsch appliziert, man würde mit der Zeit ertasten können, welche Hautstellen nicht so geeignet sind. Was meint er ??? 🙁

      • Stefanie Blockus

        Also für den Pod kann ich die Hautstellen auch ertasten, die gut geeignet sind: der Hüftspeck 😉 und das Winkefleisch am Arm. Wenn du Verhärtungen hast, dann würde ich diese meiden. Ebenso Muskelpartien… also weniger trainieren ;D (Spaß ;)). Beim Stechen hilft es mir ne kleine Hautfalte zu bilden.

        • Helmut

          Vielen Dank für die Tipps! Musste erstmal nach ‚Winkefleisch‘ googlen, jetzt weiß ich’s: Wahrscheinlich habe ich den Sensor etwas zu weit oben platziert (wollte ihn unter den T-Shirt-Ärmel legen). Weniger trainieren geht übrigens nicht, bin sportlich leider das absolute Gegenteil von dir…

  • Christine

    Hallo Stefanie,

    hast du Erfahrungen damit, den Pod und den Freestyle Libre Sensor an einem Arm zu tragen? Da ich den Pod fast ausschließlich am Arm trage und dann jeweils den Arm wechsele und der Sensor, soweit ich weiß, bisher nur für den Arm zugelassen ist, würde es alle 3 Tage zu einem „Meeting“ der beiden Geräte auf einem Arm kommen ;-). Gibt es daher evtl. eine Beeinflussung der BZ-Messung? Oder gibt es vielleicht einen Mindestabstand der beiden Nadeln? Oder sind das ganz andere Hautschichten, die betroffen sind, so dass das auf jeden Fall keinen Einfluss aufeinander hat?

    Weißt du außerdem, wie bei Abbott mit den Sensoren des Freestyle Libre verfahren wird, die nach kurzer Zeit ihren Geist aufgeben? Bei den Pods gibt es ja eine Art Erstattung, wenn die Pods einen Fehler vor Ablauf der drei Tage haben. Macht Abbott sowas auch?

    Vielen Dank schon mal und viele Grüße,
    Christine

  • Stefanie Blockus

    Hallo Christine,
    ich trage meinen Pod auch gerne am Oberarm ;). Zwischen Pod und FGM-Sensor sollte 2,5 cm Abstand bleiben.

    Die FGM-Sensoren kannst du dir zurückerstatten lassen. Einfach beim Service durchrufen und Problem schildern, sollte problemlos klappen :).

    Liebe Grüße
    Steff

  • rebecca

    Ein ganz herzliches Danke schön für deinen sehr ausführlichen Bericht. Nun kann wohl jeder für sich entscheiden, welches System er präferiert.

    • Stefanie Blockus

      Oh bitte gerne :). Hoffe der Bericht hat dir bei deiner Entscheidung weitergeholfen.

      • rebecca

        Oh ja, sehr. Dein Erfahrungsbericht hat meine bisherige Entscheidung gestärkt.

        Werde dir dann berichten; habe aber dieses Jahr noch einiges zu erledigen:)

        Ich finde die Meinungen „deiner Besucher“ sehr hilfreich.

  • rebecca

    Ein ganz herzliches Danke schön für deinen sehr ausführlichen Bericht. Nun kann wohl jeder für sich entscheiden, welches System er präferiert.

  • Helmut

    Mein zweiter Sensor funktionierte von Beginn an nicht richtig, die Messwerte lagen auch nach 24h Wartezeit noch 50 mg/dl und mehr unter denen der Blutvergleichsmessung, meist zeigte er also nur „Lo“.
    Ein Anruf bei Abbott genügte, „aus Kulanz“ schickt er mir einen neuen Sensor, meinte aber, ich hätte ihn wohl doch falsch appliziert, man würde mit der Zeit ertasten können, welche Hautstellen nicht so geeignet sind. Was meint er ??? 🙁

  • Stefanie Blockus

    Oh bitte gerne :). Hoffe der Bericht hat dir bei deiner Entscheidung weitergeholfen.

  • Stefanie Blockus

    Also für den Pod kann ich die Hautstellen auch ertasten, die gut geeignet sind: der Hüftspeck 😉 und das Winkefleisch am Arm. Wenn du Verhärtungen hast, dann würde ich diese meiden. Ebenso Muskelpartien… also weniger trainieren ;D (Spaß ;)). Beim Stechen hilft es mir ne kleine Hautfalte zu bilden.

  • Stefanie Blockus

    Danke Michael, nun hast du den Code verraten. Tztztzzz ;D. Danke auch für den Hinweis zum Auslesen der Daten. Ich lese generell nicht aus, deswegen habe ich das Thema nicht weiter aufgeführt, da nicht getestet.

  • Helmut

    Vielen Dank für die Tipps! Musste erstmal nach ‚Winkefleisch‘ googlen, jetzt weiß ich’s: Wahrscheinlich habe ich den Sensor etwas zu weit oben platziert (wollte ihn unter den T-Shirt-Ärmel legen). Weniger trainieren geht übrigens nicht, bin sportlich leider das absolute Gegenteil von dir…

  • Barbara Glaum

    So, nachdem die ersten zwei Tage mich überhaupt nicht zufriedengestellt haben, weil mir mein Blutzuckermessgerät total abweichende Werte gemeldet hat, bin ich ca. ab Stunde 30 der Sensorlaufzeit mehr als nur begeistert. Beim Radfahren an der Ampel, bevor man ins Auto steigt und bei vielen anderen Situationen, die mir in letzter Zeit Schwierigkeiten gemacht haben – einmal kurz den Sensor dran halten und ich weiß Bescheid… Für die Übergangszeit, bis ich bei meiner Kasse das CGM (mit Pumpenkommunikation und Alarmen) durchsetzen kann, auf jeden Fall die perfekte Lösung… und falls ich kein CGM bezahlt bekomme, wäre das FGM auf jeden Fall eine bezahlbare Variante… Die Vorteile und Nachteile, die du oben so super aufgeführt hast sehe ich auch so…. wobei ich noch nicht soviel mit dem Lesegerät gespielt habe… 😉

    • Helmut

      Hallo Barbara,
      interessant, dass dein Sensor 30h gebraucht hat bis er gut lief. Nachdem ich meinen letzten Sensor offenbar etwas zu hoch an der Oberarmhinterseite angebracht hatte, dauerte es über 40h, bis die Werte immerhin ’nur‘ 20 mg/dl unterhalb des BZ-Messwertes lagen.
      Wo genau hast du den Sensor angebracht? Vielleicht ist das doch wichtiger als in der Abbott-Werbung dargestellt.

      • Barbara Glaum

        linker Oberarm, außen, ungefähr mittig… Mittlerweile läuft das Ding perfekt (also fast punktgenau mit meinem BZ-Messgerät!) nichts von wegen 15-20 min Verzögerung… trotz starken Schwankungen… wenn ich also keine Kassengenehmigung für das CGM erhalte und die Studie mit dem implantierten Sensor nicht bald startet habe ich eine bezahlbare Alternative, die meine Probleme zumindest sehr stark reduziert….

        • Barbara Glaum

          Ach und ich hab leider aufgrund meiner diesjährigen gesundheitlichen Probleme ausreichend „Winkefleisch“ an den Armen, sogar außen, Muskeln zur Zeit leider -fast- völlig Fehlanzeige… aber mit dem Gerät traue ich mich daran zu arbeiten! 🙂

  • Barbara Glaum

    So, nachdem die ersten zwei Tage mich überhaupt nicht zufriedengestellt haben, weil mir mein Blutzuckermessgerät total abweichende Werte gemeldet hat, bin ich ca. ab Stunde 30 der Sensorlaufzeit mehr als nur begeistert. Beim Radfahren an der Ampel, bevor man ins Auto steigt und bei vielen anderen Situationen, die mir in letzter Zeit Schwierigkeiten gemacht haben – einmal kurz den Sensor dran halten und ich weiß Bescheid… Für die Übergangszeit, bis ich bei meiner Kasse das CGM (mit Pumpenkommunikation und Alarmen) durchsetzen kann, auf jeden Fall die perfekte Lösung… und falls ich kein CGM bezahlt bekomme, wäre das FGM auf jeden Fall eine bezahlbare Variante… Die Vorteile und Nachteile, die du oben so super aufgeführt hast sehe ich auch so…. wobei ich noch nicht soviel mit dem Lesegerät gespielt habe… 😉

  • Helmut

    Hallo Barbara,

    interessant, dass dein Sensor 30h gebraucht hat bis er gut lief. Nachdem ich meinen letzten Sensor offenbar etwas zu hoch an der Oberarmhinterseite angebracht hatte, dauerte es über 40h, bis die Werte immerhin ’nur‘ 20 mg/dl unterhalb des BZ-Messwertes lagen.
    Wo genau hast du den Sensor angebracht? Vielleicht ist das doch wichtiger als in der Abbott-Werbung dargestellt.

  • Co-Diabetikerin

    Hallo Steff,
    wir haben’s für Lili auch angeschafft, aber die Abweichungen sind mir nach unten und oben zu groß, um mich nur darauf zu verlassen. Ob’s nachts 170 oder 260 sind macht doch einen Unterschied für mich. Aber den Verlauf zu sehen, hilft natürlich auch schon mal weiter, um die Therapie zu optimieren.
    Naja, wenn der Sensor Winkfleisch braucht, um korrekt zu messen wär das natürlich eine Erklärung. Weder Winkfleisch noch Hüftgold am Kind zu finden :o)
    Und sie schafft es durchaus, auch damit irgendwo hängen zu bleiben. Zum Glück hält er aber gut. Ich habe ab Tag 8 oder 9 zusätzlich getapet, weil es so aussah, als würde sich der Sensor vom Pflaster lösen?!?
    LG Heike

    • Stefanie Blockus

      Liebe Heike, so ein bisschen Winkefleisch findest du auch bei den hagersten Menschen/Kindern. Dennoch gestaltet sich das Setzen bei ihnen etwas schwieriger, aber kein Vergleich zum OmniPod, den haben auch richtig dünne Kinder und dennoch keine Probleme mit der Insulinzufuhr. In solchen Fällen gilt: unbedingt fixieren.

      Kann deine Bedenken bezüglich der „Messgenauigkeit“ verstehen. Bei mir betragen die Abweichungen allerdings nur etwa 30-40 mg/dl, was ja keine im eigentlichen Sinne sind, da das Libre ja den Glukosewert und nicht den Blutzucker misst. Ohne Trendprognose habe ich echt Schwierigkeiten beispielsweise einen Marathon zu bestreiten. Deswegen bin ich unendlich dankbar dafür. Vor allem kann ich auch die hohen und niedrigen Werte immer rechtzeitig abfangen. Das liebe ich an den CGM-/FGM-Messmethoden! Liebe Grüße Steffi

  • Co-Diabetikerin

    Hallo Steff,
    wir haben’s für Lili auch angeschafft, aber die Abweichungen sind mir nach unten und oben zu groß, um mich nur darauf zu verlassen. Ob’s nachts 170 oder 260 sind macht doch einen Unterschied für mich. Aber den Verlauf zu sehen, hilft natürlich auch schon mal weiter, um die Therapie zu optimieren.
    Naja, wenn der Sensor Winkfleisch braucht, um korrekt zu messen wär das natürlich eine Erklärung. Weder Winkfleisch noch Hüftgold am Kind zu finden :o)
    Und sie schafft es durchaus, auch damit irgendwo hängen zu bleiben. Zum Glück hält er aber gut. Ich habe ab Tag 8 oder 9 zusätzlich getapet, weil es so aussah, als würde sich der Sensor vom Pflaster lösen?!?
    LG Heike

  • Barbara Glaum

    linker Oberarm, außen, ungefähr mittig… Mittlerweile läuft das Ding perfekt (also fast punktgenau mit meinem BZ-Messgerät!) nichts von wegen 15-20 min Verzögerung… trotz starken Schwankungen… wenn ich also keine Kassengenehmigung für das CGM erhalte und die Studie mit dem implantierten Sensor nicht bald startet habe ich eine bezahlbare Alternative, die meine Probleme zumindest sehr stark reduziert….

  • Barbara Glaum

    Ach und ich hab leider aufgrund meiner diesjährigen gesundheitlichen Probleme ausreichend „Winkefleisch“ an den Armen, sogar außen, Muskeln zur Zeit leider -fast- völlig Fehlanzeige… aber mit dem Gerät traue ich mich daran zu arbeiten! 🙂

  • rebecca

    Oh ja, sehr. Dein Erfahrungsbericht hat meine bisherige Entscheidung gestärkt.

    Werde dir dann berichten; habe aber dieses Jahr noch einiges zu erledigen:)

    Ich finde die Meinungen „deiner Besucher“ sehr hilfreich.

  • Jürgen Langrock

    Hallo,
    das FreeStyle Libre kann nur BZ-Werte bis 300 mg/dl anzeigen, alternativ kann mit den Teststreifen und stechen Werte im md/dl-Bereich bis 550 ermittelt werden.
    Das heist, das Stechen hört nicht auf.

    • Helmut

      Vielleicht bin ich naiv, aber sollten Werte über 300 nicht eher die seltene Ausnahme sein – und damit dann auch wieder das Stechen beim FreeStyle Libre?!

      • Jürgen Langrock

        Nicht bei allen Diabetikern,
        Wenn dein Bz bei Sport, wandern, Gartenarbeit mal eben um 90-150 mg/dl hochgeht und du trotz 200+ i.E./d einen Level von 350+ hast dann siehst Du das anders.

        • Helmut

          Ok, wusste ich nicht, dass das sein kann. Bin noch relativ neu in der Materie.

    • Guest

      Bin gerade über das untenstehende Bild gestolpert. Offenbar kann das Gerät mehr messen als die Diagrammskala vorgibt.

      Quelle: http://dirkosada.de/2014/12/05/freestyle-libre-ein-gadget-aus-dem-medizinbereich/

      • Stefanie Blockus

        Danke dafür. Hab zwar noch kein Wert in dem Bereich mit dem Libre gemessen, aber dachte der misst bis 500 mg/dl. Kann zu Hause auch noch mal in die Anleitung schauen. Austesten… besser nicht, versteht sich.

        • Andrea

          Ich habe es so verstanden, dass das Diagramm eine Obergrenze hat, der tatsächliche Wert als Zahl aber bis zu einer höheren Grenze angezeigt wird. Das zeigt auch das obere Bild – das Diagramm zeigt eine Linie, die Werte werden aber sicher in den zwei Stunden nicht exakt in gleicher Höhe gelegen haben.

  • Jürgen Langrock

    Hallo,
    das FreeStyle Libre kann nur BZ-Werte bis 300 mg/dl anzeigen, alternativ kann mit den Teststreifen und stechen Werte im md/dl-Bereich bis 550 ermittelt werden.
    Das heist, das Stechen hört nicht auf.

  • Helmut

    Vielleicht bin ich naiv, aber sollten Werte über 300 nicht eher die seltene Ausnahme sein – und damit dann auch wieder das Stechen beim FreeStyle Libre?!

  • Jürgen Langrock

    Nicht bei allen Diabetikern,
    Wenn dein Bz bei Sport, wandern, Gartenarbeit mal eben um 90-150 mg/dl hochgeht und du trotz 200+ i.E./d einen Level von 350+ hast dann siehst Du das anders.

  • Helmut

    Ok, wusste ich nicht, dass das sein kann. Bin noch relativ neu in der Materie.

  • Thies Ockelmann

    Hallo,
    ich versuche grade das Gerät von meiner KK bezahlt zu bekommen und habe aber noch ein paar Fragen.
    Eine davon: Ich benutze jetzt ein Accu-Check Aviva Expert, welches sehr bequem auf Basis der ermittelten BZ-Werte Bolusvorschläge für geplante Mahlzeiten ermittelt. Kann das FreeStyleLibre so etwas auch?

    • Udo Richter

      Ich als Accu Chek Aviva Combo Nutzer ( das gleiche wie das Expert, nur mit der Pumpe zusammen) hatte mir auch mal das Libre zum testen gegönnt! Das mit dem scannen ist eine nette Sache, aber der Bolusrechner ist gegenüber den Accu Chek Gerät sehr verbesserungswürdig! Das Libre rechnet zB nur in 0,5 Schritte und man muss jedesmal einen Code eingeben wenn man was an den Einstellungen ändern will! Der Bolusrechner beim Libre läuft auch nur mit BZ Messung (was auch richtig ist, da der Sensor bei Zuckerschwankung eben schon verzögert anzeigt – wenn auch nur leicht! ) !

      • Stefanie Blockus

        Danke Udo, sehe ich genauso! Die Sache mit dem Code (nur für Fachpersonal) nervt. Umhauen tut mich der Bolusrechner vom Libre definitiv nicht… na ja, besser als keiner ;). Und man muss sich dafür dann doch wieder in die Finger stechen. Thies, reicht dir das als Antwort?

      • jutta schoof

        hi Udo an wen hast du dich denn gewnnt um das libree zu testen würdmich mal intressieren

  • Thies Ockelmann

    Hallo,
    ich versuche grade das Gerät von meiner KK bezahlt zu bekommen und habe aber noch ein paar Fragen.
    Eine davon: Ich benutze jetzt ein Accu-Check Aviva Expert, welches sehr bequem auf Basis der ermittelten BZ-Werte Bolusvorschläge für geplante Mahlzeiten ermittelt. Kann das FreeStyleLibre so etwas auch?

  • Udo Richter

    Ich als Accu Chek Aviva Combo Nutzer ( das gleiche wie das Expert, nur mit der Pumpe zusammen) hatte mir auch mal das Libre zum testen gegönnt! Das mit dem scannen ist eine nette Sache, aber der Bolusrechner ist gegenüber den Accu Chek Gerät sehr verbesserungswürdig! Das Libre rechnet zB nur in 0,5 Schritte und man muss jedesmal einen Code eingeben wenn man was an den Einstellungen ändern will! Der Bolusrechner beim Libre läuft auch nur mit BZ Messung (was auch richtig ist, da der Sensor bei Zuckerschwankung eben schon verzögert anzeigt – wenn auch nur leicht! ) !

  • Stefanie Blockus

    Danke Udo, sehe ich genauso! Die Sache mit dem Code (nur für Fachpersonal) nervt. Umhauen tut mich der Bolusrechner vom Libre definitiv nicht… na ja, besser als keiner ;). Und man muss sich dafür dann doch wieder in die Finger stechen. Thies, reicht dir das als Antwort?

  • Spannende Einsichten. Hoffe ich kann im kommenden Jahr auch Erfahrungen sammeln wenn das Gerät in der Schweiz verfügbar ist.

    Zwei Ergänzungen hätte ich als CGM-Träger:

    1. Das CGM von Medtronic hat einen Sender welcher selber aufgeladen werden kann und somit nicht alle 6 Monate ersetzt werden muss. Und ist mindestens eine ebenso gute Alternative zu Dexcom. Vor allem wenn man sich für eine Medtronic Pumpe entscheidet 🙂

    2. Messgenauigkeit ist ja so eine Sache. Ich habe darüber schon mal was geschrieben: http://klaeuiblog.ch/2013/09/praezision-und-richtigkeit/
    Es gibt ja dazu auch eine weitgefächerte Norm und daran halten sich alle neueren Messgeräte, resp. sind sogar genauer.
    Ich denke beim CGM und beim FGM kommt es halt auch darauf an, wie schnell der Zuckertransport vom Blut ins Gewebe vorangeht um genaue Resultate erhalten zu können. Und da gibts halt auch Abweichungen von Mensch zu Mensch, nicht nur von Gerät zu Gerät.

  • Spannende Einsichten. Hoffe ich kann im kommenden Jahr auch Erfahrungen sammeln wenn das Gerät in der Schweiz verfügbar ist.

    Zwei Ergänzungen hätte ich als CGM-Träger:

    1. Das CGM von Medtronic hat einen Sender welcher selber aufgeladen werden kann und somit nicht alle 6 Monate ersetzt werden muss. Und ist mindestens eine ebenso gute Alternative zu Dexcom. Vor allem wenn man sich für eine Medtronic Pumpe entscheidet 🙂

    2. Messgenauigkeit ist ja so eine Sache. Ich habe darüber schon mal was geschrieben: http://klaeuiblog.ch/2013/09/praezision-und-richtigkeit/
    Es gibt ja dazu auch eine weitgefächerte Norm und daran halten sich alle neueren Messgeräte, resp. sind sogar genauer.
    Ich denke beim CGM und beim FGM kommt es halt auch darauf an, wie schnell der Zuckertransport vom Blut ins Gewebe vorangeht um genaue Resultate erhalten zu können. Und da gibts halt auch Abweichungen von Mensch zu Mensch, nicht nur von Gerät zu Gerät.

  • Helmut

    Bin gerade über das untenstehende Bild gestolpert. Offenbar kann das Gerät mehr messen als die Diagrammskala vorgibt.

    Quelle: http://dirkosada.de/2014/12/05/freestyle-libre-ein-gadget-aus-dem-medizinbereich/

  • Semih S.

    Hallo liebe Gemeinschaft!
    Ich (18) wurde heute von meinem Vater auf den freestyle-libre aufmerksam gemacht. Nun ich bin ein Mensch der eig ungerne Dinge am Körper „Montiert“ bekommen möchte, so war ich auch gegen eine Pumpentheraphie dagegen…

    Nun ich hab eine Frage in der Hoffnung, dass ihr eine Antwort für mich habt 🙂

    1.) Ist der Sensor nur am Arm anzubringen, oder kann ich das auch z.B..: Rücken ( Bereich Hüfte) oder aber auch Oberschenkel außen anbringen?

    • Stefanie Blockus

      Hallo Semih, zugelassen wurde der Sensor nur für den Oberam, allerdings habe ich ihn auch schon woanders gesetzt ;). Genauso wenig ist das Libre auch für Kinder zugelassen, aber ich kann verzweifelte Mütter verstehen, dass sie es dennoch für ihre Kinder kaufen, da ihnen das CGMS nicht von der KK erstattet wird. Nun ja, ich will hier aber nicht zu „verbotenen“ 😉 Dingen ermutigen.

      • Semih S.

        Hey Stefanie,

        wo hast du ihn den gesetzt wenn ich mal fragen darf. 🙂

        Von verzweifelt könnte ich jetzt nicht sprechen, aber das Libre könnte ja für mich eine große Hilfe sein wenn ich zum Beispiel mein Hobby nachgehe. Ich bin im Motorsport sehr arrangiert und bin dann zum Beispiel 1-2 Stunden am Stück auf der Rennpiste. Da kommt mir das Libre schon gelegen, um halt das lästige „stechen“ zu verhindern. So kann ich beim Boxenstopp halt schnell ein scann durch den Overal machen und sofort weiterfahren..
        Anders mag ich es halt nicht wenn ich in der Öffentlichkeit bin und das Libre am Oberarm sichbar ist. Kla kann mir Pulli anziehen und so aber das ist keine Notlösung. Deshalb fragte ich ja ob man das auch z.B. am Oberschenkel befestigen kann.

        Was meinst du mit „Verbotenen Dinge“, bin gerade sehr verwirrt.

        • Stefanie Blockus

          Der Sensor ist nur für das Setzen auf dem Oberarm zugelassen. Ich habe
          ihn allerdings auch schon am unteren Rücken gesetzt und die Werte haben
          dennoch gepasst. Der Hersteller sprich Abbott hat aber nur die Zulassung
          für das Setzen des Sensors am Oberarn bekommen. Ich möchte auch nicht zu Dingen raten, die
          eigentlich so nicht vorgesehen/erlaubt/zugelassen sind. Das meine ich
          mit zu „verbotenen Dingen“ raten ;).

          Allerdings ist das Libre derzeit ausverkauft und erst ab Ende Januar/Anfang Februar wieder bestellbar.

          • Semih S.

            Achso ok danke für die Antwort 🙂

  • Semih S.

    Hallo liebe Gemeinschaft!
    Ich (18) wurde heute von meinem Vater auf den freestyle-libre aufmerksam gemacht. Nun ich bin ein Mensch der eig ungerne Dinge am Körper „Montiert“ bekommen möchte, so war ich auch gegen eine Pumpentheraphie dagegen…

    Nun ich hab eine Frage in der Hoffnung, dass ihr eine Antwort für mich habt 🙂

    1.) Ist der Sensor nur am Arm anzubringen, oder kann ich das auch z.B..: Rücken ( Bereich Hüfte) oder aber auch Oberschenkel außen anbringen?

  • Stefanie Blockus

    Hallo Semih, zugelassen wurde der Sensor nur für den Oberam, allerdings habe ich ihn auch schon woanders gesetzt ;). Genauso wenig ist das Libre auch für Kinder zugelassen, aber ich kann verzweifelte Mütter verstehen, dass sie es dennoch für ihre Kinder kaufen, da ihnen das CGMS nicht von der KK erstattet wird. Nun ja, ich will hier aber nicht zu „verbotenen“ 😉 Dingen ermutigen.

  • Stefanie Blockus

    Danke dafür. Hab zwar noch kein Wert in dem Bereich mit dem Libre gemessen, aber dachte der misst bis 500 mg/dl. Kann zu Hause auch noch mal in die Anleitung schauen. Austesten… besser nicht, versteht sich.

  • Stefanie Blockus

    Liebe Heike, so ein bisschen Winkefleisch findest du auch bei den hagersten Menschen/Kindern. Dennoch gestaltet sich das Setzen bei ihnen etwas schwieriger, aber kein Vergleich zum OmniPod, den haben auch richtig dünne Kinder und dennoch keine Probleme mit der Insulinzufuhr. In solchen Fällen gilt: unbedingt fixieren.

    Kann deine Bedenken bezüglich der „Messgenauigkeit“ verstehen. Bei mir betragen die Abweichungen allerdings nur etwa 30-40 mg/dl, was eigentlich keine sind, da das Libre ja den Glukosewert und nicht den Blutzuucker misst. Ohne Trendprognose habe ich echt Schwierigkeiten einen Marathon zu bestreiten. Deswegen bin ich unendlich dankbar dafür. Vor allem kann ich auch die hohen und niedrigen Werte immer rechtzeitig abfangen. Das liebe ich an den CGM-/FGM-Messmethoden! Liebe Grüße Steffi

  • Stefanie Blockus

    War AOK und BKK.

  • Semih S.

    Hey Stefanie,

    wo hast du ihn den gesetzt wenn ich mal fragen darf. 🙂

    Von verzweifelt könnte ich jetzt nicht sprechen, aber das Libre könnte ja für mich eine große Hilfe sein wenn ich zum Beispiel mein Hobby nachgehe. Ich bin im Motorsport sehr arrangiert und bin dann zum Beispiel 1-2 Stunden am Stück auf der Rennpiste. Da kommt mir das Libre schon gelegen, um halt das lästige „stechen“ zu verhindern. So kann ich beim Boxenstopp halt schnell ein scann durch den Overal machen und sofort weiterfahren..
    Anders mag ich es halt nicht wenn ich in der Öffentlichkeit bin und das Libre am Oberarm sichbar ist. Kla kann mir Pulli anziehen und so aber das ist keine Notlösung. Deshalb fragte ich ja ob man das auch z.B. am Oberschenkel befestigen kann.

    Was meinst du mit „Verbotenen Dinge“, bin gerade sehr verwirrt.

  • Fjara

    Welche Krankenkassen haben denn einer Kostenübernahme zugestimmtt?

    • Stefanie Blockus

      AOK, BKK, sowie die ein oder andere private, deren Namen ich nicht weiß.

      • Helmut

        z.B. Debeka (Zusage über max. 120 €/Monat, also komplett).

        • Stefanie Blockus

          DANKE :)!

        • Hildegard Jakobs

          Die Debeka ist ein private Krankenkasse. Die Mehrheit der Diabetiker ist aber gesetzlich versichert. Ich weiß sehr genau das die vollen Kosten weder von der AOK noch von der DAK oder eine andere gesetzlichen Krankenkasse übernimmt. Falls ich falsch liege bitte Bewilligungsbescheid hochladen oder zu mir schicken. Danke.

          • H amburger

            DAK übernimmt die Kosten. Bin einer der Ersten gewesen und habe noch keine Rg. bekommen. Bei der DAK bin ich in guten Händen 🙂

      • Hildegard Jakobs

        Die AOK übernimmt nur anteilig und zwar ganze 11,54 Euro. War am 2.2.2015 da und es wurde mir bestäigt.

        • Thomas

          11.54 Euro pro Sensor? Wie kommt man eigentlich auf einen solchen Anteil? Gruß Thomas

          • Hildegard Jakobs

            Keine Ahnung warum dieser Betrag. Dieser Betrag gilt für das Lesegerät. Für Sensoren müßte ich noch mal nachfragen, sind ja so wie Teststreifen die den Blutzucker messen aber nur in der Gewebeflüssigkeit und nicht im Blut. Muß dann wohl eher Gewebezucker heißen. Von der Herstellerfirma bekam ich die Zusicherung (telefonisch und schriftlich) das der Libre im ersten Quartal 2015 wieder verfügbar ist. Registrierung sollte aber schon erfolgen, denn der Andrang wird enorm sein.

      • Thomas Wieland

        Hallo Stefanie,

        die TK und DAK haben einen Vertrag mit Abbott ausgehandelt. Bei der TK werden im Jahr 1140 EUR für die Sensoren übernommen, d.h. 95 EUR pro Monat. Vom Lesegerät werden 45,30 EUR netto + MwSt übernommen.
        Voraussetzung bei der TK ist: Typ 1 und man ist Teilnehmer im DMP.
        Vielleicht hilft Dir das weiter.

        • Stefanie Blockus

          DANKE THOMAS! AOK hat aktuell bei mir abgelehnt.

          • Thomas Wieland

            Hallo Stefanie vielleicht kannst Du Dich bei der TK erkundigen Tk.de dort steht die kostenlose Telefonnummmer wie ein Umstieg möglich ist … Viel Erfolg Thomas

          • Stefanie Blockus

            Vielen Dank, Thomas. Noch habe ich den Kampf nicht aufegegeben. Vermute, dass ein KK-Wechsel sehr schwierig wird.

  • Fjara

    Welche Krankenkassen haben denn einer Kostenübernahme zugestimmtt?

  • Stefanie Blockus

    AOK, BKK, sowie die ein oder andere private, deren Namen ich nicht weiß.

  • Thomas

    Hallo,

    da bei Euch ja so ein wenig über den Libre und die Bewilligung geschwätzt wird, habe ich eine komische Geschichte zur Bewilligung bei der Krankenkasse. Wenn’s Dich nicht stört Stefanie, erzähl ich mal, ansonsten einfach in den Papierkorb damit.

    Also ich habe Bekannte, die ich in die Dia Praxis manchmal begleite und sie mich auch. Ich finde das ganz okay. Hat den Vorteil, dass man dann auch wirklich das anspricht, was man sich vorgenommen hat. Bei einem Besuch, bei dem ich mitgegangen bin, haben wir alle über eine Folgepumpe und ein mögliches CGMS geredet.

    Es kam sehr zügig ein Bewilligungsschreiben der Krankenkasse für eine Folgepumpe. Des weiteren kam ein Bewilligungsschreiben über die Vergütungspauschale zum Verbrauchsmaterial zur Insulinpumpe und Glukose Sensoren ohne nähere Angabe eines Herstellers.

    Bei dem Pumpenzubehör ist das Weglassen eines Herstellers durchaus sinnvoll, da die Pauschale ein Jahr gilt. Wenn in diesem Jahr eine eine Folgepumpe von einem anderen Hersteller gewählt wird, braucht keine neue Bewilligung. Das Verbrauchsmaterial wird auch nicht genauer aufgeführt. Der Lieferant erhält die Pauschale. Dort kann man dann ein Jahr ohne Rezept bestellen, auch mal einen anderen Katheter wählen etc.

    Nun hat der Lieferant, da der Sensor auch nicht genauer beschrieben ist, sich für die Lieferung des Free Style Libre entschieden. Ich denke auch deshalb, weil der Pauschalbetrag für den Sensor doch recht gering war und die bewilligte Insulinpumpe auch über kein Sensorsystem verfügt. Über die genauen Lieferwege weiß ich nicht Bescheid.

    Da die Bezahlung des Libre Sensors bei uns zu Verunsicherungen geführt hat, bin ich auch mit in eine Krankenkassenfiliale gegangen – ich bin ja eigentlich
    kein Freund davon schlafende Hunde wecken und hätte mir persönlich einen solchen Besuch eher verkniffen. Nach mehreren Anläufen hatte der Mitarbeiter unser Problem verstanden. Er telefonierte rum und wir warteten gut 20 Minuten. Das Ergebnis, das er uns mitteilte, war, dass die Krankenkasse die Kosten in dem vorgegeben Rahmen übernimmt unabhängig welcher Hersteller gewählt wurde. Rückforderungen, vor allen an den Patienten, seinen Blödsinn.

    Ich selbst habe (noch) keinen Sensor, und wollte erst einmal abwarten bis ich in
    meiner Praxis an der Reihe bin. Dort wird das Lesegerät zum Ausleihen zur Verfügung gestellt. Bei mir knicken alle Teflon Katheter um, selbst der Pod. Deshalb will ich den Libre erst ein mal möglichst günstig ausprobieren.

    Wie das mit der Bewilligung ablief, kann ich nicht einordnen. Ich kann daraus auch für mich kein erfolgversprechendes Vorgehen herleiten. Das Gutachten
    des Doc’s ist uns nicht bekannt. Ob es ein geschickter Antrag des Dia Doc’s an die der Krankenkasse war, oder ein Fehler der Krankenkasse oder nur ungenau oder geschlampt oder ob es gar um eine bewusstes unausgesprochenes Drängen der Krankenkasse auf das günstigste System war, oder der Lieferant da seine Finger im Spiel hatte, oder ob es einem Jahr dann zu Forderungen der Krankenkasse kommt, kann ich alles nicht sagen.

    Zu den Krankenkassen möchte ich sagen, dass es sich nicht um die AOK handelt. Seit mir nicht böse, wenn ich nicht mehr Details erzählen möchte, ich
    möchte ja auch niemanden in Schwierigkeiten bringen und eine Bewilligung kaputt reden.

    Könnt Ihr damit etwas anfangen?

    Gruß thomas

    • Stefanie Blockus

      Thomas, hab vielen Dank dafür! Damit können wir sehr wohl was anfangen! Durchaus eine sehr eigenartige Geschichte. Im Januar bin ich wieder in meiner Praxis, ich werde das Thema auch noch mal ansprechen! Liebe Grüße und nochmals vielen DANK, Steff

  • Thomas

    Hallo,

    da bei Euch ja so ein wenig über den Libre und die Bewilligung geschwätzt wird, habe ich eine komische Geschichte zur Bewilligung bei der Krankenkasse. Wenn’s Dich nicht stört Stefanie, erzähl ich mal, ansonsten einfach in den Papierkorb damit.

    Also ich habe Bekannte, die ich zum Besuch beim Dia Praxis manchmal begleite und sie mich auch. Ich finde das ganz okay. Hat den Vorteil, dass man
    dann auch wirklich das anspricht, was man sich vorgenommen hat. Bei einem Besuch als Beigleiter haben wir alle über eine Folgepumpe und ein mögliches CGMS geredet.

    Es kam sehr zügig ein Bewilligungsschreiben der Krankenkasse für eine Folgepumpe. Des weiteren kam ein Bewilligungsschreiben über die Vergütungspauschale zum Verbrauchsmaterial zur Insulinpumpe und Glukose Sensoren ohne nähere Angabe eines Herstellers.

    Bei dem Pumpenzubehör ist das Weglassen eines Herstellers durchaus sinnvoll, da die Pauschale ein Jahr gilt. Wenn in diesem Jahr eine eine Folgepumpe von einem anderen Hersteller gewählt wird, braucht keine neue Bewilligung für das Verbrauchsmaterial ausgestellt werden. Das Verbrauchsmaterial wird auch nicht genauer aufgeführt. Der Lieferant erhält die Pauschale. Dort kann man dann ein Jahr ohne Rezept bestellen, auch mal einen anderen Katheter wählen etc.

    Nun hat der Lieferant, da der Sensor auch nicht genauer beschrieben ist, sich für die Lieferung des Free Style Libre entschieden. Ich denke auch deshalb, weil der Pauschalbetrag für den Sensor doch recht gering war und die bewilligte Insulinpumpe auch über kein Sensorsystem verfügt. Über die genauen Lieferwege weiß ich nicht Bescheid.

    Da die Bezahlung des Libre Sensors bei uns zu Verunsicherungen geführt hat, bin ich auch mit in eine Krankenkassenfiliale gegangen – ich bin ja eigentlich
    kein Freund davon schlafende Hunde wecken und hätte mir persönlich einen solchen Besuch eher verkniffen. Nach mehreren Anläufen hatte der Mitarbeiter unser Problem verstanden. Er telefonierte rum und wir warteten gut 20 Minuten. Das Ergebnis, das er uns mitteilte, war, dass die Krankenkasse die Kosten in dem vorgegeben Rahmen übernimmt unabhängig welcher Hersteller gewählt wurde. Rückforderungen, vor allen an den Patienten, seinen Blödsinn.

    Ich selbst habe (noch) keinen Sensor, und wollte erst einmal abwarten bis ich in
    meiner Praxis an der Reihe bin. Dort wird das Lesegerät zum Ausleihen zur Verfügung gestellt. Bei mir knicken alle Teflon Katheter um, selbst der Pod. Deshalb will ich den Libre erst ein mal möglichst günstig ausprobieren.

    Wie das mit der Bewilligung ablief, kann ich nicht einordnen. Ich kann daraus auch für mich kein erfolgversprechendes Vorgehen herleiten. Das Gutachten
    des Doc’s ist uns nicht bekannt. Ob es ein geschickter Antrag des Dia Doc’s an die der Krankenkasse war, oder ein Fehler der Krankenkasse oder nur ungenau oder geschlampt oder ob es gar um eine bewusstes unausgesprochenes Drängen der Krankenkasse auf das günstigste System war, oder der Lieferant da seine Finger im Spiel hatte, oder ob es einem Jahr dann zu Forderungen der Krankenkasse kommt, kann ich alles nicht sagen.

    Zu den Krankenkassen möchte ich sagen, dass es sich nicht um die AOK handelt. Seit mir nicht böse, wenn ich nicht mehr Details erzählen möchte, ich
    möchte ja auch niemanden in Schwierigkeiten bringen und eine
    Bewilligung kaputt reden.

    Könnt Ihr damit etwas anfangen?

    Gruß thomas

  • Helmut

    z.B. Debeka (Zusage über max. 120 €/Monat, also komplett).

  • Stefanie Blockus

    DANKE :)!

  • Stefanie Blockus

    Thomas, hab vielen Dank dafür! Damit können wir sehr wohl was anfangen! Durchaus eine sehr eigenartige Geschichte. Im Januar bin ich wieder in meiner Praxis, ich werde das Thema auch noch mal ansprechen! Liebe Grüße und nochmals vielen DANK, Steff

  • Vanessa

    Hallo,

    ich nutze das Freestyle Libre seit ein paar Wochen und bin grundsätzlich sehr glücklich damit. Leider ist mir der Sensor schon zweimal am ersten Tag „hopsgegangen“, da anscheinend zu starke, andere elektromagnetische Wellen dazwischengefunkt haben. Einmal habe ich beim Skifahren ein Drehkreuz (Zugang zum Lift) passiert, danach konnte das Gerät den Sensor nicht mehr finden.
    Das andere Mal war im Fitnessstudio die Übertragung der Herzfrequenz vom Brustgurt zum Kardiogerät die Ursache. Sehr ärgerlich, wenn man auf diese Weise zum einen Geld vernichtet und zum anderen die Sensoren (zur Zeit) nicht unbegrenzt nachbestellt werden können…
    Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht bzw. Tipps, in welchen Situationen der Sensor evtl. kaputt gehen könnte?

    LG
    Vanessa

    • Stefanie Blockus

      Liebe Vanessa, bisher hatte ich diese Probleme glücklicherweise nicht, trage aber im Training auch nur selten einen Pulsgurt. Hatte einmal einen defekten Sensor nach dem Yoga- und Krafttraining, den konnte ich aber einschicken. LG Steff

  • Vanessa

    Hallo,

    ich nutze das Freestyle Libre seit ein paar Wochen und bin grundsätzlich sehr glücklich damit. Leider ist mir der Sensor schon zweimal am ersten Tag „hopsgegangen“, da anscheinend zu starke, andere elektromagnetische Wellen dazwischengefunkt haben. Einmal habe ich beim Skifahren ein Drehkreuz (Zugang zum Lift) passiert, danach konnte das Gerät den Sensor nicht mehr finden.
    Das andere Mal war im Fitnessstudio die Übertragung der Herzfrequenz vom Brustgurt zum Kardiogerät die Ursache. Sehr ärgerlich, wenn man auf diese Weise zum einen Geld vernichtet und zum anderen die Sensoren (zur Zeit) nicht unbegrenzt nachbestellt werden können…
    Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht bzw. Tipps, in welchen Situationen der Sensor evtl. kaputt gehen könnte?

    LG
    Vanessa

  • Guest

    Hi, verstehe ich den Pressekonferenz Termin DAK richtig?

    Ich versteh ihn mal so, dass das Libre bald wie normale Messstreifen von der Krankenkasse ersetzt wird (Juhu). Gruß thomas

    http://www.dak.de/dak/bundesweite_themen/Diabetes_Messung-1566504.html

  • Thomas

    Hi, verstehe ich den Pressekonferenz Termin DAK richtig?

    Ich versteh ihn mal so, dass das Libre bald wie normale Messstreifen von der Krankenkasse ersetzt wird (Juhu). Gruß thomas

    http://www.dak.de/dak/bundesweite_themen/Diabetes_Messung-1566504.html

  • Thomas

    Hi, verstehe ich die angekündigte Pressekonferenz der DAK richtig?

    Ich interpretiere sie mal so, dass das Libre zukünftig bei der DAK wie der
    Blutzuckermessstreifen ersetzt wird (Juhu). Gruß thomas

    http://www.dak.de/dak/bundesweite_themen/Diabetes_Messung-1566504.html

    • Hildegard Jakobs

      In der Pressekonfernz am 10.2.2015 soll bestimmt werden in einem Programm, eine Maßnahme den Wert, Nutzen zu bestimmen. Das heißt noch längst nicht das die DAK die Kosten übernimmt. Erst in der letzten Woche habe ich einen Ablehnungsbescheid von der DAK bekommen, und muß nun per Einverfahren eine Kostenübernahme durchsetzen, und das mit Sehkraft unter 40%, Gefäß und Nervererkrankungen und auch ein Magenentleerungsstörung. Scheint im Moment noch so zu sein, als wenn es nur Einzelfallentscheidungen gibt und mehr noch nicht.

      • Thomas

        Schade, ich war schon voller Hoffnung. Lass Dich nicht entmutigen. Ich wünsche Dir viel Erfolg. Immer muss man für alles kämpfen, das nervt irgend wann. Gruß thomas

    • Hildegard Jakobs

      http://www.diabetes-online.de/a/1683574
      Schau mal hier das kam dabei raus. Ab Juni 2015 gibt es ein Pilotprojekt und dann entscheidet sich die DAK entweder für oder gegen das Libre nach Beendigung. Menschen die Diabetes Typ 1 und 2 haben können daran teilnehmen, wenn sie häufig Blutzucker messen. Chatten mit der DAK mit dem folgenden Ergebnis. Nur Diabetiker (1 und 2) die am DMP Program teilnehmen werden an einem Losverfahren teilnehmen. Wenn jemand an diesem Program teilnimmt hat er Chancen. Alle anderen gehen leer aus, auch die Diabetiker mit erheblichen Folgeerkrankungen. Ich find das einfach nur grausam. Und so eine Krankenkasse nennt sich dann DAK Gesundheit. Voll daneben.
      http://www.diabetes-online.de/a/1683574

  • Thomas

    Hi, verstehe ich die angekündigte Pressekonferenz der DAK richtig?

    Ich interpretiere sie mal so, dass das Libre zukünftig bei der DAK wie der
    Blutzuckermessstreifen ersetzt wird (Juhu). Gruß thomas

    http://www.dak.de/dak/bundesweite_themen/Diabetes_Messung-1566504.html

  • Hildegard Jakobs

    Gerade für Diabetiker mit Folgeerkrankungen die schon fortgeschritten
    sind, ist es empfehlenswert einen Antrag bei der KK zu stellen. Bei
    Ablehung (so wie bei mir DAK) Anwalt aufsuchen. Der legt Widerrspruch ein.
    Dann heißt es Beweise sammeln, die belegen das ein Libre erforderlich
    ist. Berichte von Krankenhaus, Neurologen, Diabetologen, Hausarzt,
    Augenarzt usw. Der Anwalt beantragt dann ein Eilverfahren, wenn hier z. B. Blindheit in den nächsten Jahren droht. Das Verfahren dauert 14 – 21 Tage. Also nicht aufgeben kämpfen.

  • Hildegard Jakobs

    Die AOK übernimmt nur anteilig und zwar ganze 11,54 Euro. War am 2.2.2015 da und es wurde mir bestäigt.

  • Hildegard Jakobs

    In der Pressekonfernz am 10.2.2015 soll bestimmt werden in einem Programm, eine Maßnahme den Wert, Nutzen zu bestimmen. Das heißt noch längst nicht das die DAK die Kosten übernimmt. Erst in der letzten Woche habe ich einen Ablehnungsbescheid von der DAK bekommen, und muß nun per Einverfahren eine Kostenübernahme durchsetzen, und das mit Sehkraft unter 40%, Gefäß und Nervererkrankungen und auch ein Magenentleerungsstörung. Scheint im Moment noch so zu sein, als wenn es nur Einzelfallentscheidungen gibt und mehr noch nicht.

  • Hildegard Jakobs

    Hallo Stefanie, war heute bei der AOK wegen dem Libre. Es gibt nur anteilig eine Kostenerstattung von 11, 54 Euro, mehr nicht. Alles weitere muß selber bezahlt werden.

  • Thomas

    11.54 Euro pro Sensor? Wie kommt man eigentlich auf einen solchen Anteil? Gruß Thomas

  • Thomas

    Schade, ich war schon voller Hoffnung. Lass Dich nicht entmutigen. Ich wünsche Dir viel Erfolg. Immer muss man für alles kämpfen, das nervt irgend wann. Gruß thomas

  • Bernd Kosse

    Moin,
    bei wem kann man das Gerät Freestyle Libre incl. Sensor sofort kaufen, ohne lange Wartezeiten zu haben.
    Danke.
    Kosse

    • Stefanie Blockus

      Hey Bernd, ist momentan ausverkauft. Voraussichtlich im März wieder erhältlich.

    • Helmut

      Hallo,
      es ist traurig aber wahr: Bei ebay gibt es inzwischen einen regelrechten Schwarzmarkt! Einzelne Sensoren (Normalpreis bei Abbott: 59,- Euro) gehen für 200-300 Euro weg! Startersets für über 500 Euro (statt 169,-).
      Ich habe mal einen der ‚Händler‘ angeschrieben, wie das sein könne – seine ehrliche Antwort war, dass er ja nichts dafür könne, wenn die Leute so viel bieten.
      Als ‚Kunde der ersten Stunde‘ bekomme ich meine Sensoren von Abbott problemlos geliefert, wenn ich wollte, könnte ich also pro Monat rund 500 Euro einnehmen (und mich dafür wieder stechen…).
      Helmut

      • Stefanie Blockus

        Ja, das ist richtig krass. Bis es dann Ärger gibt… Abbott hat das auch längst mitbekommen.

    • Hildegard Jakobs

      Wenn es eilig ist bei Ebay kaufen. Die Preise fallen, da ja bis Ende März der Hersteller wieder liefern kann.

      • Hildegard Jakobs

        Habe gestern mit dem Hersteller des Free Style Libre telefoniert. 600 registrierte Personen, die seit im November 2014 auf eine E-Mail warten, habe jetzt Nachricht erhalten, auf die sie reagieren müssen, sonst verfällt ihr Konto und es kommen die Personen zum Zug die seit Dezember 2014 registriert sind. Da ich seit Januar 2015 registriert bin, werde ich wohl erst im April/Mai eine E-Mail erhalten. Außerdem erhielt ich die Auskunft, Sensoren müssen mit der Hand hergestellt werden, deshalb auch die Engpässe. Zusätzlich ist ein neues Gebäude im Bau um die Kapazitäten zu erhöhen. Im Juli 2015 beginnt die DAK mit einem Pilotprojekt für das Free Style Libre. Dieses wird wohl 6 Monate dauern.

        • Stefanie Blockus

          Danke für die Info Hildegard! Die Sensoren müssen mit der Hand hergestellt werden? Oh je… Das war mir neu. Wichtig ist in jedem Fall auch, dass man richtig registriert ist, bedeutet nur wer den Weg über den Bestellprozess geht ist auch registriert. Viele haben den Fehler gemacht und haben sich nur für den Newsletter registriert.

          • Hildegard Jakobs

            Ja, das ist richtig. Alle die sich im Januar diesen Jahres registriert haben
            erhalten bis Ende Juni 2015 ein E-Mail und können dann bestellen. Für Diabetiker die sich
            registriert haben, aber bis dahin keine E-Mail erhalten haben, ist es wichtig Abbott anzurufen.

            Registrierung wurde richtig durchgeführt ???
            – Im Registrierungsprozess wird eine E-Mail wurde vom Hersteller verschickt. In dieser E-Mail ist ein Link der angeklickt werden muß, erst dann ist man registriert erhalten bis spätestens Ende Juni eine E-Mail.

            E-Mail sollte so aussehen:

            Bestätigung Ihrer Registrierung

            vielen Dank für Ihren Besuch der FreeStyle Libre Website.
            Um Ihre Registrierung erfolgreich abzuschließen klicken Sie bitte auf folgenden Link:

            http://www.freestylelibre.de/newsletter/subscriber/confirm/id/2067353/code/4q3vxlgf5xzqgypg4gfh9xtv7roc1tid/
            Ab
            sofort erhalten Sie Informationen zu FreeStyle Libre aus erster Hand.
            Zudem werden wir Sie über Glukosemessung und wie wir Menschen mit
            Diabetes helfen auf dem Laufenden halten.

            Ihr Abbott Diabetes Care – Team

          • Stefanie Blockus

            Vielen Dank 🙂 für diese hilfreiche Info!

    • Werdecker

      …………. bei Abbott, entweder über Rezept vom Diabetologen oder als Selbstzahler

      Super Hotline, alles funzt bestens. Die Phantompreise von Ebay verstehe ich nicht.

  • Bernd Kosse

    Moin,
    bei wem kann man das Gerät Freestyle Libre incl. Sensor sofort kaufen, ohne lange Wartezeiten zu haben.
    Danke.
    Kosse

  • Stefanie Blockus

    Hey Bernd, ist momentan ausverkauft. Voraussichtlich im März wieder erhältlich.

  • Stefanie Blockus

    Liebe Vanessa, bisher hatte ich diese Probleme glücklicherweise nicht, trage aber im Training auch nur selten einen Pulsgurt. Hatte einmal einen defekten Sensor nach dem Yoga- und Krafttraining, den konnte ich aber einschicken. LG Steff

  • Helmut

    Hallo,
    es ist traurig aber wahr: Bei ebay gibt es inzwischen einen regelrechten Schwarzmarkt! Einzelne Sensoren (Normalpreis bei Abbott: 59,- Euro) gehen für 200-300 Euro weg! Startersets für über 500 Euro (statt 169,-).
    Ich habe mal einen der ‚Händler‘ angeschrieben, wie das sein könne – seine ehrliche Antwort war, dass er ja nichts dafür könne, wenn die Leute so viel bieten.
    Als ‚Kunde der ersten Stunde‘ bekomme ich meine Sensoren von Abbott problemlos geliefert, wenn ich wollte, könnte ich also pro Monat rund 500 Euro einnehmen (und mich dafür wieder stechen…).
    Helmut

  • Stefanie Blockus

    Ja, das ist richtig krass. Bis es dann Ärger gibt… Abbott hat das auch längst mitbekommen.

  • Hildegard Jakobs

    Keine Ahnung warum dieser Betrag. Dieser Betrag gilt für das Lesegerät. Für Sensoren müßte ich noch mal nachfragen, sind ja so ähnlich wie Teststreifen.

  • Hildegard Jakobs

    Leider kann ich hier keinen Bewilligungsbescheid erkennen. Bist Du so nett und nimmst deswegen Kontakt zu mir auf. Denn ich kann nur akzeptieren was ich schwarz auf weiß habe, weil hier auch stand das die AOK die Kosten übernimmt und das war eine Falschmeldung. Vielleicht kannst Du den hier hochladen und mir schicken.

  • Hildegard Jakobs

    Schau mal hier das kam dabei raus. Ab Juni 2015 gibt es ein Pilotprojekt und dann entscheidet sich die DAK entweder für oder gegen das Libre. Für Diabetes Typ 1 und 2 können sich dazu an ihre DAK wenden, aber nur wenn sie häufig Blutzucker messen. Also los und ich drück euch die Daumen.
    http://www.diabetes-online.de/a/1683574

  • Hildegard Jakobs

    Habe gestern mit dem Hersteller des Free Style Libre telefoniert. 600 registrierte Personen, die seit im November 2014 auf eine E-Mail warten, habe jetzt Nachricht erhalten, auf die sie reagieren müssen, sonst verfällt ihr Konto und es kommen die Personen zum Zug die seit Dezember 2014 registriert sind. Da ich seit Januar 2015 registriert bin, werde ich wohl erst im April/Mai eine E-Mail erhalten. Außerdem erhielt ich die Auskunft, Sensoren müssen mit der Hand hergestellt werden, deshalb auch die Engpässe. Zusätzlich ist ein neues Gebäude im Bau um die Kapazitäten zu erhöhen. Im Juli 2015 beginnt die DAK mit einem Pilotprojekt für das Free Style Libre. Dieses wird wohl 6 Monate dauern.

  • Stefanie Blockus

    Danke für die Info Hildegard! Die Sensoren müssen mit der Hand hergestellt werden? Oh je… Das war mir neu. Wichtig ist in jedem Fall auch, dass man richtig registriert ist, bedeutet nur wer den Weg über den Bestellprozess geht ist auch registriert. Viele haben den Fehler gemacht und haben sich nur für den Newsletter registriert.

  • Kilombo

    Hallo Stefanie,

    vielen Dank für Deinen Blog! Weiß nicht, woher Du Deine offenbar unerschöpfliche Lebensfreude und Kreativität nimmst, aber es tut echt gut, in Deinen Geschichten zu lesen. 🙂

    Ich habe noch zwei Fragen zu Deinem Bericht über das Freestsyle Libre. Ich habe es heute – nach einer kleinen Odyssee – erhalten und bin sehr gespannt, ob es meine Wünsche erfüllen kann.

    (Apropos Odyssee, Tipp an alle, die es bestellen wollen / dürfen: als Empfangsadresse bloß keine Packstation angeben. Abbott liefert mit DPD aus, und DPD beliefert nämlich gar keine Packstationen. Das Päckchen liegt dann als unzustellbar bei DPD rum und geht irgendwann zurück. Wenn man nicht hin- und hertelefoniert…)

    Erste Frage: Du hast geschrieben, dass Du den Sensor zusätzlich mit Tape fixiert hast. Was ist das für ein Tape? Meinst Du eine elastische Binde? Einen Klebestreifen? Hast Du vielleicht einen Link zu solch einem Tape, damit ich mir was vorstellen kann?

    Und die zweite Frage: Hast Du immer einen Ersatzsensort dabei oder Teststreifen? Mir wird jetzt erst klar, dass ein plötzlich defekter Sensor – wie hier berichtet – mich ziemlich hilflos dastehen ließe.

    An das Forum: Gibt es weitere Erfahrungswerte darüber, ob der Sensor des Freestyle Libre durch HF-Brustgurte gestört wird oder kaputt geht. Das wäre, ähm, saublöd, weil ich das Freestyle Libre eigentlich gerade für meine Rennradtouren saupraktisch fände und keine Lust habe, für den Fall der Fälle noch Teststreifen mitzunehmen oder gar einen Ersatzsensor (monstergroße Packung).

    Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß bei Deinen Marathons. Und schreib weiter!
    Roland

    • Stefanie Blockus

      Hallo Roland, sorry, dein Kommentar ist mir irgendwie verloren gegangen. Arbeite gerade an einem Relaunch meines Blogs und da läuft gerade einiges quer. Sollte nächste Woche aber hoffentlich durch sein. Jetzt aber erst mal meine Antwort :).

      Erst mal Danke für deine lieben Worte.
      Und nun zu deinen Fragen:

      Ich nutze Physio-Tape und auch Opsite zur Fixierung. Ich habe zudem Thema eine Menge Beiträge geschrieben, da ich meinen OmniPod damit auch fixiere, beispielsweise hier: http://www.diabetes-leben.com/2013/05/schwimmen-mit-insulinpumpe-bzw.html

      Als Ersatz, falls mein Sensor ausfallen sollte, habe ich immer Teststreifen dabei. Meinen OmniPod/PDM (Insulinpumpe) mit dem ich auch messen kann ja zusätzlich sowieso auch noch.

      Allerdings ist mir noch nie ein Sensor kaputt gegangen, toitoitoi…

      Liebe Grüße und noch mal sorry für späte Antwort.
      Steff

      • Kilombo

        Hallo Stefanie,

        kein Problem, ich habe gar keine schnelle Antwort erwartet. 🙂 Danke für den Tipp mit den Physio-Tapes, die hätte ich eher nicht genommen, aber wenn Du sie schon ausprobiert hast und sie so schön bunt sind…

        Glückwunsch zum Relaunch Deines Blogs – sieht richtig gut aus! 🙂 Die Querverlinkungen funktionieren wohl noch nicht so richtig, oje, ich weiß, was das bedeutet. Viel Glück dabei!

        Ich bin nämlich gerade auf der Suche nach dem, was Du über Software schreibst, weil ich ja gerade das Freestyle Libre erkunde und die Software dazu eher bescheiden ist. Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich weiter händisch mein gewohntes Tagebuch führe oder jetzt – irgendwie verleitet das Freestyle dazu – auf ein digitales Tagebuch umsteige. Wie machst Du das?

        Viele Grüße – und es eilt nicht 🙂

        Roland

        • Stefanie Blockus

          Danke :). Ja die internen Verlinkungen werden mich Ostern noch beschäftigen und auch weiterer Feinschliff ist noch geplant. Kategorien erstellen, usw. und so fort.

          Ich nutze die FreeStyleLibre-Software nicht und schreibe auch kein Tagebuch. Das ist mir zeitlich zu aufwändig und bringt mich auch nicht weiter. Wenn mal wieder einiges aus dem Ruder läuft, mache ich Basalratentest und optimiere direkt. Bin da einfach gestrickt ;).

          Liebe Grüße
          Steff

  • Kilombo

    Hallo Stefanie,

    vielen Dank für Deinen Blog! Weiß nicht, woher Du Deine offenbar unerschöpfliche Lebensfreude und Kreativität nimmst, aber es tut echt gut, in Deinen Geschichten zu lesen. 🙂

    Noch eine Frage und eine Anmerkung zu Deinem Bericht über das Freestsyle Libre. Ich habe es heute – nach einer kleinen Odyssee – erhalten und bin sehr gespannt, ob es meine Wünsche erfüllen kann.

    (Apropos Odyssee, Tipp an alle, die es bestellen wollen / dürfen: als Empfangsadresse keine Packstation angeben. Abbott liefert mit DPD aus, und DPD beliefert grundsätzlich keine Packstationen. Das Päckchen liegt dann als unzustellbar bei DPD rum und geht irgendwann zurück. Wenn man nicht hin- und hertelefoniert…)

    Frage: Du hast geschrieben, dass Du den Sensor zusätzlich mit Tape fixiert hast. Was ist das für ein Tape? Meinst Du eine elastische Binde? Einen Klebestreifen? Hast Du vielleicht einen Link zu solch einem Tape, damit ich mir was vorstellen kann?

    Anmerkung: Mein Gedanke war auch, wow, wenn das Gerät durch ständiges Messen den Trend des Glukosewerts ermitteln kann, dann wäre doch ein Unterzuckeralarm nicht schlecht. Alarm schlagen, bevor der Unterzucker kommt! Dann wurde mir allerdings klar, dass das systembedingt nicht gehen kann. Die Werte misst ja der Sensor. Der hat aber weder Display noch Piepser. Der dumme Sensor speichert nur ab, was gerade kommt. Erst wenn man die Daten vom Sensor auf das Lesegerät überträgt, werden sie ausgewertet. Das, was Du als Vorteil gegenüber dem CGMS beschreibst, dass kein Sender mehr nötig ist, hat eben diesen Nachteil, dass man für eine Analyse der Daten erst das Lesegrät an den Sensor halten muss. Ein selbständiger Alarm ist somit ausgeschlossen.

    Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß bei Deinen Marathons. Und schreib weiter!
    Roland

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  • Kilombo

    Hallo zusammen,

    ich war gerade in der Stadtbibliothek. Beim Rausgehen haben die elektronischen Wächter Alarm geschlagen. Mein Freestyle Sensor hat den ausgelöst, weil der wohl ständig NFC funkt. Ich habe das den Aufpasserdamen dann erklärt. Gott sei Dank kannte eine das schon: „Sie haben da was im Oberarm, nicht wahr? Das ist was ganz Neues, oder?“ „Ja, genau!“

    Habt Ihr das auch schon erlebt? Muss ich jetzt jedesmal diskutieren, bevor ich ein Kaufhaus verlassen darf?

    Oder andersrum: Kann ich jetzt ohne Ende Klamotten klauen, und dann alles auf den Sensor schieben. 🙂

    Viele Grüße
    Roland

    • Stefanie Blockus

      Hallo Roland, das ist mir noch nicht passiert. Habe nur gehört, dass einige Probleme am Flughafen hatten. Ist dir das woanders (außer Stadtbiblothek) auch schon passiert? Das wäre ja was ;).

      • Kilombo

        Hallo Stafanie,

        ich habe das Teil ja erst seit sechs Tagen… Bin heute aber mal spaßeshalber in drei Klamottenläden spaziert – und wieder heraus – und war im Saturn, ohne dass es Alarm gegeben hätte. Unsere Stadtbibliothek ist wohl etwas sensibel. 🙂

        Viele Grüße
        Roland

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  • michael

    wo bitte findeich eine passende “ Handyhülle“ für diesen scanner ?

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