Dem Diabetes auf den Zahn gefühlt

Der Diabetes und seine Folgeschäden… „Arschloch“-Thema! Keine Frage. Wird immer wieder gern verdrängt und sich unter Diabetikern nur ungern drüber ausgetauscht. Kann ich voll verstehen ;)… Oft weiß man auch gar nicht so recht, ob es sich etwa bei Schmerz im Zahn oder meinetwegen auch Fuß, bei Magen-/Darmproblemen, Sehstörungen, etc. pp. um eine Folgeerkrankung des Diabetes handelt oder doch um davon unabhängige Symptome und Krankheiten.

Ganz ehrlich? Mich interessiert auch weniger, was für Folgen ich vom Diabetes bekommen kann, sondern vielmehr wie ich sie verhindern bzw. lindern kann. Ich brauche keine Angst-einflößenden Bilder, wie sie in den Medien grassieren, wie sie in der Google-Bildersuche von offenen Füßen/Beinen, Hautveränderungen und Zähnen zu finden sind. Ihr?

Heute widme ich mich letzteren, den Zähnen ohne hier erschreckende Bilder zu posten, denn eigentlich sind meine Zähne noch ganz gut in Schuss ;). Ich greife das Thema „Diabetes und Zahnprobleme“ auf, weil mich meine Beißerchen vielmehr mein Zahnfleisch aktuell geärgert hatte, ich es aber recht schnell, teils auch mit Mittelchen aus der „Natur“ wieder in den Griff bekommen habe.

Vorab:

Körperbaustellen und persönliche Metrik

Zweimal täglich Zähne putzen mit Meridol und Krukumapaste

Zweimal täglich Zähne putzen mit Meridol und Krukumapaste

Es gibt ein paar Dinge, auf die man aus eigener Erfahrung schwört, die nicht viel Anstrengung und Zeit benötigen und zumindest der eigenen Gesundheit gut bekommen. Was mir persönlich gut bekommt, muss aber nicht heißen, dass es dir auch hilft.

Ich horche oft in mich, der Körper gibt mir meist eindeutige Signale. Das kennt wohl jeder von uns. Medizin ist eben die Kunst der Beobachtung. Letzte Woche hatte ich beispielsweise Knie-Probleme und gereizte Bänder und Sehnen. Sofort war mir klar, diese Woche wird mehr geschwommen als gelaufen, das war zu viel Lauftraining/Marathons in letzter Zeit. Das war auch die richtige Entscheidung.

Jeder sollte beim „Insichhorchen“ aber auch seine persönliche Metrik im Blick behalten, denn was für den einen beispielsweise ein guter Blutzucker-, Blutdruck- oder Pulswert ist, ist es für den anderen noch lange nicht. In den Letzten Wochen waren es jedenfalls meine Zähne, die mehr Aufmerksamkeit haben wollten und mir das mit Schmerzen mitteilten.

Diabetes und Zahnprobleme

Die Beißerchen machten mir nie Probleme… Nun sollte es aber so sein. Ursache kann mitunter die Cola Light (aufgrund der Phosphorsäure) sein und wie wir wissen (wissen wir das wirklich ;)?) hat der Diabetes auch seinen Einfluss auf Zähne, wie eigentlich auf alles…

Zahnprobleme adé: Ingwer und Meridol

Jedenfalls war mein Zahnfleisch etwas entzündet, hat etwas geblutet. Also habe ich mal wieder recherchiert, mir medizinischen Rat geholt und in meinem Labor zu Hause gekocht ;). Zum einen habe ich wieder mit Ingwer „experimentiert“. Denn bei Entzündungen im Mundraum, wirkt es Wunder sich über ein paar Stunden ein Stückchen Ingwer „in den Mund zu schieben“ und ein bisschen darauf rumzukauen/zu lutschen. Zum anderen wurde mir Meridol-Mundspülung und -Zahnpasta empfohlen.

Grund: Zahnfleischbluten ist ein Symptom für eine bakterielle Entzündung des Zahnfleisches und Meridol bekämpft die Ursache von Zahnfleischentzündungen – nicht nur die Symptome.

Also habe ich tagsüber oft Ingwer gelutscht und zweimal täglich meine Zähne mit Meridol-Mundwasser (um auch die Zahnzwischenräume und den Zahnfleischrand  zu erreichen) und -Zahnpasta behandelt. Von den Zahnfleischproblemen konnte ich mich getrost, schneller als erwartet, verabschieden. Damit es dabei bleibt, wird das jetzt regelmäßig so gemacht!

Bei Zahnfleischentzündungen hilft Meridol und Ingwer

Bei Zahnfleischentzündungen hilft Meridol und Ingwer

Zähne aufhellen mit Kurkuma-Paste

Na und da die Zähne nun aktuell eh Thema waren, habe ich gleich noch mal weitergeforscht, was man ihnen noch Gutes tun kann ;). So habe ich wieder in meinem Labor gekocht und eine Kurkuma-Paste angefertigt, bestehend aus 1 Esslöffel Kurkuma, 1/2 Esslöffel Natron und etwas Wasser. Was die bewirkt? Sie hellt die Zähne auf. Aber Vorsicht, alles andere wie Klamotte, Zahnbürste und sonstige Gegenstände färben sich durch Kurkuma gelb und die gelbe Farbe bekommst du nicht mehr rausgewaschen!

Nun wird also täglich mit Meridol-Mundwasser gespült, mit selbiger Zahnpasta geputzt und hinterher mit Kurkuma aufgehellt. Habt ihr noch weitere Tipps? Dann schaut mal auf meiner Facebook-Seite vorbei und hinterlasst einen Kommentar, wenn ihr was gewinnen wollt. Hatte bei Meridol angefragt, ob sie nicht was für meine Blog-Leser abknapsen können ;). Vielleicht an dieser Stelle noch der Hinweis: Die Gewinn-Pakete versendet Meridol. Eure Daten werden nicht gespeichert/an Dritte weitergeben! Viel Glück euch :)!

Teilnahmebedingungen: Am Gewinnspiel kann jeder teilnehmen, der nachweislich einen Hauptwohnsitz in Deutschland hat und das 18. Lebensjahr vollendet hat .Ich behalte mir das Recht vor, Kommentare, die gegen die allgemeine Netiquette verstoßen (also z. B. beleidigend oder rassistisch sind) wieder zu entfernen und den Kommentator vom Gewinnspiel auszuschließen. Zum Versenden der Gewinne, werden die Adressen der Gewinner an fischerAppelt weitergegeben. Die Adressen werden nur zum Versand der Gewinne verwendet und dort weder gespeichert, noch anderweitig verwendet oder an Dritte weitergegeben. Durch die Veröffentlichung eines Kommentars unter Post/Artikel erkennt ihr die Teilnahmebedingungen an.

Zähne aufhellen mit Kurkuma-Paste

Experimente in Staeffs Labor: Zähne aufhellen mit Kurkuma-Paste

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  • Julia

    Ich habe ständig Probleme mit meinen Zähnen. Mein Zahnarzt sagt kümmere dich besser um deine Blutzuckerwerte. Mein hba1c liegt bei 5!!!!!!!!! das ist doch wieder typisch. Den Kukuma-Tipp finde ich gut und teste das mal. Meridol benutze ich schon lange. Ingwer hilft mir auch.

    Danke für deine tipps und deinen tollen block.

    • Stefanie Blockus

      Gerne :). Vieles wird leider immer auf den Diabetes geschoben. Nervt mich tierisch, genauso wenn, der HbA1c als das „Maß aller Dinge“ verstanden wird.

  • Car-Sten

    Die Kurkuma-Paste schaut schon grausig aus. Meine Befürchtung wäre da, daß die Zähne nachher ausschauen, wie gefärbte Ostereier 😉

    Meridol ist aber echt gut. Habe hier im Wechsel 3 verschiedene im Gebrauch. Neben Meridol noch Elmex sensitive (wenns mal zuuviel Eis oder Cola gibt) und dann noch eine von Blendamed, die die Zähne etwas heller macht. Ich denke, daß ich damit ganz gut fahre und die Zähne nicht zu sehr stresse. Selbstredend werden die Zahncremes im WECHSEL (auch des Geschmacks wegen) und NICHT alle nacheinander genutzt. 6mal Zähneputzen/Tag bekäme den Beisserchen nicht gut.
    Extrem aufhellenden Zahncremes (in Verbindung mit ner elektrischen Zahnbürste) haben dummerweise soviel „Sand“ drin, daß die Zähne schnell angegriffen werden und/oder empfindlich werden. Von daher nicht wirklich dauerhaft brauchbar.

    • Stefanie Blockus

      Hehe das stimmt, hatte auch erst etwas Bedenken, dass ich aus der Geschichte mit gelben Zähnen rauskomme ;). Aber habe wirklich das Gefühl (vielleicht täuscht es mich auch), dass die braune Pastenpampe 😉 etwas bewirkt.

      Danke auf jeden Fall für deine weiteren Tipps. Mit aufhellenden Zahncremes habe ich übrigens auch schlechte Erfahrungen gemacht, deshalb hatte ich auch nach einen Naturmittel gesucht, Einige empfehlen auch Salz, aber dass hat wahrscheinlich ähnliche Auswirkungen wie Sand.

      • Car-Sten

        Was ansonsten auch noch gut hilft: Elmex gelee. Remineralisiert die Zähne. Aber wirklich nur einmal pro Woche, weil man sonst den Zähnen zuviel Fluorid zuführt und die dann wieder gelb/hässlich werden (Fluorose) und es nicht gut für den Körper wäre. Da stimmt der Spruch:“Viel hilft viel!“ mal definitiv nicht.
        Die aufhellenden Zahncremes schleifen oftmals etliches vom Zahn runter und dann werden die Zähne empfindlich oder das Zahnflesich nimmts einem übel. Habe sogar schon Zahncremes gehabt, die der Mundschleimhaut richtig übel mitgespielt haben. <- Stand sogar im Kleingedruckten, daß es Probleme mit der Verträglichkeit geben könnte.

        Salz und ähnliches Zeug würde ich den Zähnen nicht zumuten, viel zu hart und schleift heftigst. Dann wäre es doch besser zum Zahnarzt zu gehen und die Zähne vom Profi aufhellen zu lassen. Der sollte wissen, was er tut (und was individuell machbar ist).

        • Stefanie Blockus

          Du solltest Zahnarzt werden ;). Ich teste das jetzt alles. Danke.

  • Stefanie Blockus

    Gerne :), liebe Namensvetterin :). Falls du auch ergänzend noch Tipps hast, immer her damit. Oder auch auf meiner Facebookseite posten, da gibt es dann etwas zu gewinnen :).

  • bimei

    Huhu Steff,

    jaja, die Zähne und ihr Fleisch … es ist ja manchmal kaum zu glauben, auf was die alles Einfluss haben können, wenn ihnen mal etwas quer sitzt oder sie auf Mimose machen.

    Ich schwöre auf Krabbenzahnpasta (Chitodent). Seit ich die regelmäßig nutze, habe ich keine Probleme mehr mit Mimosen-Zahnfleisch.

    Zähne aufhellen geht auch mit Zigarrenasche. Angeblich. Ich stell mir gerade vor, wie ich eine Zigarre rauche, um zu der Asche zu kommen. Trotz des folgenden Hustens schaffe ich es, die Asche in den Mund zu transportieren. Aber bevor ich dazu komme eine Zahnbürste zum Verteilen der Asche auf den Zähnen zu benutzen, merke ich wie sich tief in meinem Brustkorb der nächste Huster materialisiert und sich auf dem Weg Richtung Ausgang macht. Waaaah, ein bimei-Vulkan, Ascheregen. 😉

    LG
    bimei