Stress lass nach! Abtauchen, durchatmen, Zeit für uns…

Zu viel (negativer), teils unnötiger Stress! Meine Güte… Ommm… Durchatmen. Das kann so nicht weitergehen! Höchste Zeit mal abzutauchen, heute nicht nur 4-5 Stunden schlafen, heute nicht Arbeiten, heute nicht vom Diabetes nerven lassen, heute nicht ans Handy gehen, heute keine Mails beantworten, heute nicht am Blog „arbeiten“, heute kein Training oder Marathon (sondern nur Sport betreiben, frei Schnauze), heute kein Haushalt, heute keine Lohnsteuererklärung/Versicherungs-/Rechnungskrempel erledigen, heute alle Termine absagen und vor allem mal mehr Zeit mit Moppi verbringen…

Schwimmen befreit: Einfach mal abtauchen!

Schwimmen befreit: Einfach mal abtauchen!

Nur einen Tag lang nicht rumstressen, an nichts denken. Langweilig? ;-P. Nein! Es war aller höchste Eisenbahn und es hat so verdammt gut getan! Ich habe einfach alles liegen lassen (außer meinen Diabetes, versteht sich), mir Moppi geschnappt und gesagt: „So geht das nicht mehr weiter. Wenigstens ein paar Stunden brauchen wir jetzt mal wieder für uns! Das ist heute unser Samstag.“

Ein entspannter Tag, ohne Stress, jedenfalls fast!

Wir hatten einen richtig coolen Tag zusammen. Wir sind zum Aqua Laatzium Hannover gelaufen, mit Schwimmsachen im Gepäck, haben uns dort angekommen, dann in selbige geschmissen und sind ein paar Bahnen geschwommen, um uns dann im Whirpool niederzulassen. Danach haben wir eine Ausstellung „Digital Connections“ in Hannover besucht und wir (vielmehr Hendrik als ich ;)) haben dann Currywurst mit Hollo 😉 (gibt es dort wirklich) im HeimW gegessen. Zu Hause wurde dann Miaule geknuddelt, die unsere Ausgeglichenheit auch sofort bemerkte. Mein Blutzucker übrigens auch ;). (Der liebt solche Tage. Urlaub ist manchmal die bessere Therapie!)

Die mittelschwere Katastrophe: Blog vom Netz genommen

Leider sollte es dann aber doch noch zu einer mittelschweren Katastrophe kommen… Als ich abends das Smartphone wieder einschaltete, um wenigestens meine E-Mails abzurufen, musste ich erfahren, dass mein Blog vom Netz genommen wurde. Grund: es wurden „Spam-Mails“ verschickt. Drei Stunden waren wir nun damit beschäftigt, herauszufinden, wie es dazu kommen konnte, 40 Euro habe ich für die Notfallhotline meines Hosters Netcup bezahlt (natürlich konnten sie nicht weiterhelfen!!!)… Mir war alles egal, Hauptsache mein Blog ist wieder im Netz. Dabei ist mir bewusst geworden, wie wichtig mir bzw. UNS dieser doch ist. Eigentlich wollten wir den Abend jedenfalls auf dem Sofa ausklingen lassen, Serie „transparent“ gucken und Oopsies essen. Aber der Hunger war gegessen.

Als wir die Sache mit dem Blog wieder gewuppt bekommen haben (letzendlich wurde der Blog doch nur aus „Versehen“ gesperrt), war Schlafenszeit. Tja nur konnten wir nicht wirklich schlafen. Das war zu viel Aufregung. Aber wir wussten uns zu helfen: Hendrik hatte uns zuvor 20 Stunden Regen gekauft – bei iTunes, nicht bei Petrus ;).  Das war eine gute Berieselung, im wahrsten Sinne des Wortes. Ja Regen kann ich jedem nur empfehlen, der Schlafprobleme hat! Schaut euch dazu die Bildgeschichte an.

So und jetzt ratet mal, wie sich der Blutzucker abends und zur Nacht hin verhalten hat? Richtig! Katastrophal. Es ist echt immer wieder erstaunlich, wie hoch der Blutzucker ansteigt, wenn mich etwas aus der Ruhe bringt!

Aber meinem Motto bleibe ich treu: Ich freue mich, dass ich Diabetes habe, denn wenn ich mich nicht freue, habe ich ja trotzdem Diabetes!

Eine positive Grundeinstellung ist so wichtig… Aber ganz ehrlich, noch vor zwei Jahren (voll im Tief/Burnout) hätte ich das auch noch nicht so formulieren können.

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  • katrin

    – tolle bilder und wie immer schön geschrieben. lagerfeuergeschichte! super. klasse.
    – stress bewirkt bei mir sofort einen rasanten anstieg des blutzuckers.
    – freue mich auf unser treffen nächste woche. ich halte meine pumpe hoch, damit wir uns erkennen 😛

    • Stefanie Blockus

      Danke 😉

  • Barbara Glaum

    ui, da hat das (Internet)Leben dir deinen Erholungstag ja echt versucht kaputt zu machen. Ich muss mir auch dringend Ideen für so einen Entspannungstag erarbeiten.

    • Stefanie Blockus

      Ja das mach mal. Beziehungsweise einfach machen. Alles liegen lassen… Es muss einfach mal sein, bevor man auf der Schna… landet. Burnout muss nicht noch mal sein!

      • Barbara Glaum

        Das ist absolut richtig – habe ja in den letzten Wochen auch einige Tipps bekommen für schöne Tage/Stunden und wie man die Signale richtig deutet um diesem Problem vorzubeugen…. 😉
        Werde jetzt mal mit dem Rad zur Arbeit fahren, trotz Regen… Weil Bewegung definitiv zu den positiven Dingen gehört, die ich verstärkt in mein Leben einbauen will/werde!