Haribo-Carboloading und die Sache mit der Regeneration

Nach dem Marathon zurück zur alten Stärke, mit der richtigen Regeneration ;)… öhm ja…

Hab doch gelesen, dass es in den ersten 24 Stunden nach nem Marathon besonders wichtig ist, Energiespeicher, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe möglichst umgehend wieder aufzufüllen. Da kam mir die Tüte Haribo-Konfekt gerade recht – hier ist nur „GESUND “ drin ;D. Hatte noch zwei Tage nach dem Marathon mit Unterzuckerungen zu kämpfen und in zwei Tagen war diese Tüte leer :/. Oh je… Na ja man muss sich ja auch irgendwie belohnen 😉 und wer mich kennt, der weiß: Ich stehe nicht auf Schokolade, Kuchen, Kekse und co, sondern eben auf Haribo-Konfekt. Das Flüssigkeitsdefizit wurde mit Flensburger Malz „light“ statt mit magnesium- und natriumreichem Wasser aufgefüllt. Wasser mag ich halt nicht. 

Ob ich die weiteren „Regenerationsregelen“ für 24 Stunden nach dem Marathon befolgt habe? Ja: Keine Sauna, Wechselduschen, Lockerungs- und Ganzkörper-Ermüdungsmassage, kein Alkohol, … das hat geklappt. Viel mir auch nicht sonderlich schwer, mich mal massieren zu lassen und 24 Stunden ohne Alkohol auszuhalten ;D.

Die Tipps, die für die Nachbelastungsphase Tag 2-7 gelten, befolge ich derzeit nicht gerade ehrgeizig: Ausreichend Schlaf, Zurückfahren der beruflichen Belastung, muskuläre Entlastung durch sportartspezifische Pause (ähm statt Laufen gibts Schwimmen, Spinning … und Joggen…mhh). Muss ja zumindest meine Spinningkurse geben und Joggen ist für mich nicht das Gleiche wie Laufen ;). Ja und die Sache mit der Kohlenhydrat- und proteinbetonten Ernährung klappt bestens (siehe Foto ;)).

Mit der Spätphase (bis zu 3 Wochen danach), die ab Montag beginnt, erreiche ich dann endlich wieder eine stabilere oder sogar verbesserte Leistungsfähigkeit. Damit kann das Training wieder normal durchgeführt werden. Die Muskelausdauerleistung normalisiert sich allmählich. Bei Hochleistungssportlern ist wohl manchmal motivationsbezogene, psychologische Betreuung notwendig. Habe ich kürzlich gelesen… Oh jemineee ;).

Regenerationsdefizite erkennt man übrigens daran:

  • erhöhter Ruhepuls
  • Schlafstörungen
  • geringer Appetit
  • Trainingsunlust
  • erhöhte Anfälligkeit für Infekte und Verletzungen
  • Leistungsknick

Also ich bemühe mich schon, zu regenerieren (wie heißt der Satz auf dem Arbeitszeugnis „Sie hat sich stets bemüht“). Aber mal im Ernst: Richtige Regeneration ist verdammt wichtig, um die Belastbarkeit von Gewebestrukturen und Organen schnell wieder herzustellen. Optimal ablaufende Regenerationsprozesse führen mit der Zeit zu einer zunehmend höheren Belastbarkeit!!! Na wenn das kein Argument ist. Na ja und auf Reizzustände an Sehnen, Gelenken, Bänder, sowie Verspannungen, Muskelkater, Müdigkeit und erhöhte Verletzungs- und Infektanfälligkeit kann man auch gut und gerne verzichten oder nicht?

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