„Mäuschen, du piepst“ – Meine Erfahrungen mit dem OmniPod

„Mäuschen, du piepst!“, uaaah… gääähn…  mit diesen Worten weckte mich mein Mann mitten in der Nacht, als der OmniPod, der nun zu meinem ständigen Wegbegleiter geworden ist, das erste Mal gewechselt werden wollte. Ich muss mich noch an die neuen Geräusche gewöhnen, weshalb ich das erste Pod-Piep-Geräusch wohl überhört hatte (zumal die piepende „Fernbedienung“ PDM im Nebenzimmer lag). Auch diese „Freiheit“ ohne Schlauch ist erstmal „gewöhnungsbedürftig“. So habe ich bei meiner Ex-Pumpe beim Schlafen immer darauf achten müssen, dass ich mich nicht ins Pumpenkabel eindrehe, irgendwo hängen bleibe, die Insulinpumpe runterschmeiße (bin ein nächtliches Wühltier) oder Miaule den Schlauch durchbeißt. Außerdem musste ich sie zum Duschen abkoppeln, nun wird die Pumpe der Pod „mit frisch gemacht“.

„Mäuschen, du piepst“ – OmniPod (mylife) zweite Generation der schlauchlosen Insulinpumpe

Aber auch im Alltag, beim Spinning oder Laufen, beim Marathon fühle ich mich „beweglicher“. Habe die ganze Zeit aber noch das Gefühl, etwas vergessen zu haben oder prüfe vergeblich, ob die Pumpe am Hosenbund noch richtig sitzt bzw. nicht jeden Moment aus der Halterung „fliegt“. Vergleichbar mit einem Handy, dass man beispielsweise normalerweise in der Hosentasche trägt und es deshalb auch nie vergessen würde, weil man sich sonst „nackt“ fühlt. Aber es ist nicht nur diese „Freiheit (oder das „nicht mehr angeleint zu sein“), die mich so am OmniPod begeistert. Vor allem sind es meine Blutzuckerwerte, die sich seitdem gebessert haben. Es mag eigenartig klingen und es hat mich auch kaum einer für voll genommen, aber ich hatte ständig das Gefühl, dass das Insulin nicht richtig zum Katheter „läuft“, sich quasi im Schlauch staut. Vielleicht auch Glibberinsulin? Na ja man weiß es nicht. Diese Probleme traten insbesondere nach dem Laufen (oder generell nach dem Sport) auf. Oft hatte ich dann auch blutige Katheter, die sofort gewechselt werden wollten. Die Blutzuckerwerte waren ständig erhöht. Aber nun läuft es ja wieder besser, also nicht ich, sondern das Insulin, bzw. die Sache mit dem Blutzucker.

Die Schlauchprobleme sind also passé (yeah auch kein Hängenbleiben am Lenker des Spinningbikes und damit oft verbundenes Rausreißen des Katheters mehr) und Zeit spare ich mir auch noch, weil ich nicht Ampulle UND Schlauch mit Insulin befüllen muss, sondern nur den Pod. Das Befüllen des Schlauches hat mir oft zu lange gedauert, bin allerdings auch ein ungeduldiger, rastloser Mensch. Ich habe nun jedenfalls ein „Teil“ weniger, das mir bei der Insulinzufuhr Probleme bereiten kann. Allerdings kann ich mir den Pod nicht im Vorfeld, sprich vor dem Podwechsel, bereits mit Insulin befüllen, wie das mit den „Insulinpumpenpatronen“ möglich war. Diese konnte ich schon vorbereitend für den Patronenwechsel im Kühlschrank einzulagern. Ich muss nämlich den Pod erst mit dem PDM (Personal Diabetes Manager) aktivieren, nämlich genau dann wenn ein Podwechsel ansteht und das geschieht in Zusammenhang mit dem Einfüllen des Insulins. Das gefällt mir nicht so gut.

Das Setzen des Pods geht super schnell. Geeignete Stelle ausgesucht, desinfiziert, Pod drauf geklebt und über den PDM den Befehl abgeben, „Kanüle“ setzen, kurz warten, kleines Hüftröllchen formen und Schuss frei. Von Schmerz keine Spur. Das Pflaster des Pods hält bombenfest. Sport, Sauna, Therme, Marathons und durchzechte Nächte… macht der alles mit.

OmniPodpinkbearbeitet

Der PDM des OmniPods (mylife) zweite Generation der schlauchlosen Insulinpumpe (PatchPump)

Der PDM (Personal Diabetes Manager), der gleichzeitig als Blutzuckermessgerät dient, gefällt mir sehr gut. Finde das Gerät auch besser als den Vorgänger: Der war blau 😉 und hatte noch ein paar Detailfunktionen weniger. Außerdem wurde mit der zweiten Generation nun die Kommunikationsdistanz auf 1,5 Meter erweitert. Kommunikationsprobleme hatte ich bisher nicht. Mein PDM habe ich individuell angepasst, nicht nur auf  meine Therapie bezogen: Er ist mit meiner ID hinterlegt und als „Hintergrundfarbe“ für das Display habe ich  lila gewählt (ja wen’s denn interessiert ;)). Glaube allerdings, die Personalisierungsmöglichkeit hat eher Sicherheitsgründe, so kann mir meine Spinning-Partnerin mit ihrem Pod nicht ins Gehege kommen, misst meine Pulsuhr doch schon immer ihren Puls ;).Na ja so ähnlich ;).

Die Menüführung des PDM  ist mehr als simpel und die Funktionen, die Diabetiker gern nutzt, wie etwa Bolusrechner, verzögerter Bolus, TBR-Einstellungen und co sind alle vorhanden. Die Batterie des PDM hält in etwa drei Monate (man sollte sich dabei an die Vorgaben des Herstellers halten). Was aber, wenn ich den PDM zu Hause vergesse? Nun ja, da ich mit dem PDM den Pod sprich die Dosierung des Insulins steuere, sollte der schon immer dabei sein. Na und da der PDM auch gleichzeitig mein BZ-Messgerät ist, sowieso. Länger als zwei/drei Stunden würde ich mich auch ohne BZ-Messgerät nirgends aufhalten. Zur Sicherheit habe ich im Alltag auch mindestens nen zweiten Pod dabei und DailyDose sowieso. Zugegeben war ich auch schon mal ohne PDM-Begleitung eine Runde Laufen, bei der ich die temporäre Basalrate aber eh etwas reduziert hatte. Aber ich wusste, dass ich nur in etwa 1,5 Stunden unterwegs bin, höchstens zwei. Und wenn alle Stricke reißen und mich beispielsweise eine Unterzuckerung heimsuchen würde, könnte ich mir den Pod ja auch abreißen.

Allerdings kann ich nur jedem empfehlen, wenn man das Haus ohne PDM verlässt zumindest eine Sicherheitsnadel (oder Vergleichbares) bei sich zu führen… dazu in Kürze mehr, es folgt Teil 2, ein lustiges Experiment ;)…

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  • Steffi

    Genial meine Namens- und Diabetesschwester, die Überschrift gefällt mir besonders gut. Musste im Büro laut lachen und du hast schuldd ;O).Ich bin kein Insulinpumpenträger und möchte es auch nicht werden. Ich verstehe nicht ganz, warum immer mehr Diabetiker sich beschweren, weil sie die gewollte Pumpe nicht bekommen, wenn ihre Werte doch gut eingestellt sind?

    Liebe Grüße aus Bremen

    • http://www.blogger.com/profile/12069689399769506488 Steff

      Liebe Steffi,
      ja das muss jeder für sich selbst entscheiden, ob Insulinpumpe oder nicht und auch welche. War anfangs auch abgeneigt, aber meine Ärztin hat mich „überredet“, weil sie meinte, meine Werte würden sich dadurch bessern. Hab ja auch das Dawn-Phänomen und so… Na ja hat sich auch bestätigt. HbA1c deutlich besser als vorher. Ich mag vor allem die Flexibilität durch die temporäre Basalrate… Aber wie gesagt, dass muss jeder selbst entscheiden. Bin auch gerade dabei mich sehr an den Bolusrechner zu gewöhnen ;).Aber wenns mit ICT auch super läuft und du zufrieden bist, na warum nicht dabei bleiben?
      Lieben Gruß und danke für deinen Kommentar

  • Anonymous

    Hallo,

    ich bin beim lesen über diesen Satz gestolpert:
    „[…]als der Pod,[…]das erste Mal gewechselt werden wollte.“

    Kann man den Zeitpunkt des Wechseln nicht selber bestimmen?

    Vielen Dank
    und
    viele Grüße!

    • http://www.blogger.com/profile/12069689399769506488 Steff

      Ja das kann man definitiv. Allerdings war das die erste Nacht mit dem Pod und es war erst der „Voralarm, dass der Podwechsel in Kürze ansteht“… Die Einstellungen habe ich mittlerweile auch alle „freundlicher“ angepasst. Den ersten Tag war ich noch etwas „hilflos“…

      Nun weiß ich beispielsweise auch, dass der Pod nicht genau nach 3 Tagen deaktiviert wird, sondern man noch ein bisschen Laufzeit hinauszögern kann…

      Danke aber für die Anmerkung, sollen ja keine Missverständnisse aufkommen 😉 und liebe Grüße

  • Anonymous

    toller beitrag, steffi! können andere wieder einmal nur von profitieren. lg moni

    • http://www.blogger.com/profile/12069689399769506488 Steff

      Danke, das hoffe ich doch :).

  • http://www.blogger.com/profile/08388547331091896811 wangolf

    Hallo Steffi,

    Klasse Beitrag, zumahl ich mich seit genau 2 Tagen mit dem Thema beschäftige 🙂 Ich -> Männlich – 44 Jahre – seit 14 Jahren Typ I – Einstellung ICT mehr Schlecht als Recht – Hba1c um 8 🙁 Für mich als aktiver Dauer-Zappler, kam bis jetzt keine Pumpe in Frage (Schlauch, Abhängigkeit usw.). Nun kam meine Frau vor 2 Tagen nach Hause von einem Kunden Termin und teilte mir mit das diese dort besuchte Kundin nun eine Hammer Sache hätte und total glücklich damit sei, nach näherem Nachfragen zuckte Sie Ihr Smartphone und zeigte mir ein paar Bilder der Kundin = sehr hübsch anzusehen (das einmal so am Rande), mit hochgezogener Bluse (Hüfte) und darunter zu erkennender Pumpe bzw. diesem iPod 🙂 Bis dato kannte ich diese Kundin nur vom erzählen meiner Frau, sie sei das selbe Alter wie ich, habe seit 5 Jahren Typ I, käme überhaupt nicht mit der Krankheit klar, Hypo`s im Wechsel mit ständigen Höchstwerten usw.. Also alles mir sehr, sehr bekannt. Nun hat sich bei Ihr das Blatt geändert (Freu), denn sie sagte meiner Frau (ich kenne sie nicht persönlich), das sie absolut top und vor allem stabile Werte hat und das der Pod für sie der absolute Retter in der Not gewesen sei 🙂 Nun bin ich heiss darauf auch in den Besitz dieses Gerätes zu gelangen !!! Ich habe einen Termin am 20.06. bei meinem Diabetologen und werde mit Ihm darüber sprechen, ob und wie ich daran kommen kann. Sollte die Kasse die Kosten hierfür nicht übernehmen werde ich Ihn selbst zahlen.
    So das war es erst einmal zu meiner Entdeckung Deines Beitrages der mich in meiner Entscheidung nur noch stärkt 🙂

    Ganz liebe Grüße
    sendet

    Wolfgang

    • http://www.blogger.com/profile/12069689399769506488 Steff

      Hi Wolfgang,
      danke 🙂 und ich bin schon sehr gespannt auf deine Erfahrungen mit dem Pod, die du sicherlich bald machen wirst ;). Drücke dir jedenfalls die Daumen, dass die KK mitspielt. Bin aber optimistisch. Du solltest den OmniPod allerdings erstmal testen. Ist auch nicht jedermanns Sache. Gerade weil du noch keine Erfahrungen mit einer Insulinpumpe gemacht hast, halte ich das für sehr wichtig. Frag doch einfach mal bei Ypsomed nach, ob du ein Testmodell bekommen könntest. Die sind da sehr freundlich und offen. Vielleicht hat ja auch dein Diabetologe ein Testmodell in seiner Praxis? Du müsstest mit ihm dann ja auch deinen Insulinbedarf pumpengerecht anpassen. Da wird es anfangs auch noch etwas Chaos geben ;). Drücke dir fest die Daumen, dass es alles klappt, wie du dir es vorstellst :). LG Steff

  • http://www.blogger.com/profile/08388547331091896811 wangolf

    Hi Steff,

    lieben Dank für Deine Antwort 🙂 Ich freue mich schon riesig auf dieses Teil und werde berichten 🙂 Ich hoffe das geht zügig.

    Sonnige Grüße
    aus Köln
    sendet

    Wolfgang

  • http://www.blogger.com/profile/05305317527611319034 ???

    Hallo Steff,

    kannst Du mir schreiben, ob man den PDM mit einem zweiten PDM problemlos koppeln kann, damit IMMER einer Zuhause und der Zweite in der Handtasche ist? Wie werden die Daten (Werte/Einstellungen/Basalrate) dann untereinander weitergegeben? Geht das überhaupt?
    Liebe Grüße aus dem Hürtgenwald
    von Elli

    • http://www.blogger.com/profile/12069689399769506488 Steff

      Liebe Elli,
      das kann ich dir leider nicht sagen, ob das möglich ist. Ich frage aber mal bei Ypsomed an, okay? Habe noch etwas Geduld.
      Lieben Gruß
      Steff

    • http://www.blogger.com/profile/12069689399769506488 Steff

      Liebe Elli,

      mylife hat geschrieben: „Danke für die Frage. Am Besten können wir Elli beraten, wenn sie sich an unsere Hotline in Deutschland unter +49 08 009 77 66 33 wendet!“

      Ist vielleicht am besten, wenn du selbst anrufst und noch mal genau schilderst, wie du dir das vorstellst. Deine krankenkasse müsste dir dann ja quasi auch einen zweiten PDM genehmigen. Das wird schier unmöglich werden, denke ich. Oder bist du Selbstzahler?

      Lieben Gruß
      Steff

  • http://www.blogger.com/profile/05305317527611319034 ???

    Danke liebe Steff,
    dass Du so zügig geantwortet hast.
    Natürlich weiß ich, dass die KK da Probleme machen wird und wäre in dem Fall – meiner Sicherheit und Bequemlichkeit zur Liebe – in dem Fall auch bereit ein zweites PDM privat zu erwerben. Derzeit – seit 1 Jahr murkse ich mit der Minimed Paradigm rum, dessen Klebstoffschicht des/der Pflaster nicht vertrage und andauernd Abszesse, Quaddeln, Entzündungen und große Hautdefekte habe, die ich für die zukünftige Insulintherapie nicht mehr nutzen kann. Mein Diabetologe konnte mir nur wenig Hoffnung machen überhaupt wechseln zu können, da die KK ja zumindest für die nächsten 4 Jahre wohl bezahlt habe. Als ich das DemoKid für 5 Tage auf der Haut hatte, zeigte sich nach Pflasterabzug nichtmal eine Rötung. Sowohl DiaExpert als auch meine Diabetologische Schwerpunktpraxis hat nicht erforderlich schnell reagiert mit der Weiterleitung meiner Daten an die KK. Nachdem ich dann vorvorgestern einen 2stündigen Telefonmaraton hingelegt hab um alles abzuklären, hat nach 4 Wochen nun endlich auch meine KK das Gutachten und den Antrag. Die Frage war wie immer: Was war zuerst da – die Henne, oder das Ei? Und ich, stehe wie immer an der letzten Stelle…
    Werde DiaExpert anrufen, um nachzufragen.
    Hast Du noch weitere Tipps für mich?
    LG Elli

    • http://www.blogger.com/profile/12069689399769506488 Steff

      Liebe Elli, das hört sich gar nicht gut an. Hatte mit den Kathetern und Spritzstellen auch meine Probleme… seit Pod nicht mehr. Das einzige „Problem“ was ich nun noch habe ist, dass ich ein bis zwei Einheiten nach Setzen des Pods zusätzlich spritzen muss. Weiß der Geier warum. Andere Pod-Träger meinten sie hätten das gleiche „Problem“, andere nicht. Aber damit kann ich leben.

      Was für Tipps meinst du denn? Bezüglich der Genehmigung?
      LG Steff

  • http://www.blogger.com/profile/05305317527611319034 ???

    Ach ja, liebe Steff,
    hatte irgendwo im Internet gelesen, dass man den PDM mit einem zweiten PDM koppeln könne, finde aber leider nicht mehr wo.
    Da ich nun die Betreibsanleitung bereits studiere, um zu sehen was bezüglich meiner bisherigen Pumpentherapie seit 1996 mit H-Tron und D-Tron und leider nun Minimed verändern wird, schrieb ich Dir diese Frage. Ich finde es sehr toll, wie offen Du damit umgehst und das Lesen Deiner Erfahrungen hat mir sehr viel Mut gemacht! Ein ganz herzliches Dankeschön dafür!
    Nu aber gute Nacht wünscht Dir
    Elli

  • Anonymous

    Hallo 🙂
    Sehr bewundernswert wie du das alles hinkriegst 🙂
    Mich würde interessieren an welcher stelle du den omnipod befestigst?
    Den sieht man doch bei engeren t-shirts oder?
    Lg lisa

    • http://www.blogger.com/profile/12069689399769506488 Steff

      Liebe Lisa, also ehrlich gesagt, trage ich ungern enge Shirts. Doch selbst wenn, würde man den glaube ich kaum sehen, weil er doch recht winzig ist. Trage den Pod an der Hüfte, am unteren Rücken, am Arm oder auch mal im Achsel-/Brustbereich. Oberes Gesäß geht auch ganz gut. LG Steff

  • Elke

    Hallo Steff, stehe auch gerade vor einem Pumpenwechsel und freue mich schon auf den Omni Pot. Habe die gleichen Probleme die du am Anfang beschrieben hast mit blutigem Katheder und übelst hohen Werten weil einfach kein Insulin vorn raus kam weil es irgendwo unterwegs hängen geblieben ist….und natürlich brauche ich neue Stellen zum stechen. Mein Bauch ist nach 13 Jahren Pumpe einfach aufgebraucht was die Werte auch nicht besser macht.Mich interessieren vorallem die Stellen die man nun benutzen kann. Du schreibst Achsel-/Brustbereich?! Geht das, hast du ein Bild davon. Kann ich mir nicht vorstellen. Ich hoffe, das meine KK bald zustimmt und werde auf jeden Fall deine Berichte weiter verfolgen. Danke dafür und liebe Grüße
    Elke

    • http://www.blogger.com/profile/12069689399769506488 Steff

      Liebe Elke, also ich setze den Pod am liebsten im Hüftbereich und an den Oberarmen. Das sind bei mir die Stellen, wo ich am wenigesten Muskeln habe, bzw. sich die Naschereien gern verteilen/ansetzen ;D. Der Achselbereich/Brustbereich funktioniert auch. Setze ihn dort das nächste Mal wieder hin und mache gern ein Foto für dich. Kannst mir auch gerne eine Mail schicken (über Impressum/Kontaktformular)dann kann ich dir das direkt persönlich zukommen lassen.

      Ich bin mir ziemlich sicher, dass du mit dem OmniPod dann auch wie ich sehr zufrieden sein wirst, wenn du die gleichen nervigen Probleme mit der Schlauchpumpe hast, wie ich sie hatte. Manchmal hat man mit dem OmniPod auch schon mal eine Verschlussmeldung, aber die Technik der Pods wird immer ausgereifter und besser. Hatte schon ewig keine Alarmmeldung mehr. Hab jetzt auch die „Speckbereiche“ 😉 (so will ich sie mal nennen) gefunden, auf denen der Pod sich sehr wohlfühlt.

      Ich drücke dir die Daumen, dass das mit der Genehmigung klappt und du genauso zufrieden und begeistert vom Pod sein wirst wie ich es bin :). Lieben Gruß Steff

  • Anonymous

    Hallo Steff,
    das Foto vom Achsel/Brustbereich würde mich auch interessieren. Kann ich mir garnicht richtig vorstellen.
    Zähle nun die Tage bis zur Umstellung wie ein Kind sich auf Weihnachten freut.
    Nächste Woche soll es soweit sein, wenn alle Informationen stimmen.
    Zum Glück hat die KK bisher keine Probleme gemacht, sie wollen nur die Medtronic-Pumpe zurück, die sie ja eigentlich für 4 Jahre bezahlt hatten, um bei Medtronic für die 3 fehlenden Jahre „Kohle“ einzufordern.
    LG
    Elli

    • http://www.blogger.com/profile/12069689399769506488 Steff

      Liebe Elli, ich schicke dir das auch. Nächste Woche bekommt ihr das Foto. Würde mich sehr freuen, wenn du mich auf dem Laufenden hältst, wie zufrieden du mit dem OmniPod bist und wies läuft. Ist ja echt super, dass die Krankenkasse überhaupt keine Probleme gemacht hat. Also ich möchte den OmniPod nicht mehr missen :). Alles Gute. LG Steff

  • Anonymous

    Liebe Steff, seit 1 Woche trage ich nun auch die OmniPod. Die ersten Tage waren etwas komisch, weil ungewohnt. Dauernd hab ich am Hosenbund meine Schlauchpumpe unbewusst kontrolliert, die nicht mehr da war. Naja nach 17 Jahren mit Schlauch bricht gerade eine neue Aera an. Am ersten Abend hab ich dann beim Be-/Entkleiden den Pod mit dem BH-Träger rausgerissen…huch, da war doch was.
    Das PDM ist easy zu bedienen und toll, dass es gleichzeitig das BZ-Messgerät ist. Bisher hab ich nur die Oberarmvariante ausprobiert. Damit ich mich besser daran gewöhne und mir den Pod nicht versehentlich wieder rausreiße, hab ich mir von dem Spitzenbund von halterlosen Strümpfen und entsprechend farbigem Klettband einige Haltebänder gebastelt, die auch noch gut aussehen und den POD bombenfest hält ohne abzuschnüren oder zu stauen. Da das WE sehr heiß war und alle von uns sicher ordentlich geschwitzt haben, führe ich die reiskorngroße Rötung an der Einstichstelle auf die Hitze -> aufgeweichte Haut, zurück. Allerdings hab ich auch gelesen, das dies ein bekanntes Problem sei. Wie sind hierzu Deine/Eure Erfahrungen? Ich bin heilfroh, dass ich nun endlich dieses tolle Teil habe. Am WE konnte ich ohne großartig zu überlegen ein Kleid tragen, wobei ich mir früher immer Gedanken machen musste, wo ich die Pumpe befestige und dann auch noch in Gesellschaft unauffällig bedienen kann. Mit dem PDM ist das jetzt überhaupt kein Problem mehr.
    Liebe Grüße
    Elli

    • http://www.blogger.com/profile/12069689399769506488 Steff

      Liebe Elli, danke für deine Rückmeldung und deine Meinung :). Hehe, anfangs ging es mir ganz genauso, hab immer am Hosenbund meine Insulinpumpe gesucht ;). Ui aber ich hatte meine Schlauchpumpe zuvor nur gute vier Jahre. 17 Jahre ich ne Hausnummer :-O.

      Deine selbstgebastelte Halterung für den Pod find ich gut. Super Idee! ich fühle mich auch sicherer, wenn ich ihn fixiere. Rausgerissen habe ich ihn mir zwar noch nicht, aber man weiß ja nie.

      Derzeit habe ich aufgrund der Wärme oft sogar Physiotape und zusätzlich noch nen Armschlauch/Schweißband drüber… Das Pflaster muss dahingehend noch ein wenig optimiert werden, glaube ich. Im Winter hatte ich trotz Schwitzens beim Sport auch nie Probleme, aber derzeit ist mir auch mal der Pod „abgerutscht“.Ich glaube es liegt echt an den Außentemperaturen/Temperatureinfluss, nicht am Schwitzen selbst. Aber Rötungen habe ich nicht. Hoffe es ist nur ein vorübergehendes Problem. halt uns auf dem Laufenden, ja?

      Es freut mich aber natürlich seeeehr zu hören, dass der OmniPod dir bis dato generell zusagt. Bin mir auch sicher, du wirst deine Freude damit haben. Ungereimtheiten hat man immer mal, mit jeder Insulinpumpe, allerdings muss ich sagen, dass ich immer noch voll und ganz überzeugt davon bin!

      BTW, war gestern bei meiner Diabetologin und mein HBA1c-Wert hat sich endlich deutlich gebessert:). Denke der Pod trägt dazu definitiv auch einen großen Teil bei :).

      Liebe Grüße und Danke für deine Berichterstattung :), hilft uns allen ungemein weiter :).

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  • Martin Esser

    seit ca. 1 Woche habe ich den Omnipod. Das Gerät ist ja echt ein toller Marketinggag, zumal Ypsomed als einziger Hersteller aktuell eine Patchpumpe anbietet. Warum nur hat man keine Anwender gefragt, was sie von einer Pumpe erwarten?

    Es ist ein Gefühl der Freiheit, keinen Schlauch mehr an der Pumpe zu haben. Das war’s aber auch schon mit den Vorteilen. Denn
    bald wird man bezüglich „Freiheit“ eines besseren belehrt. Der Patch ist fast so groß wie eine normale Insulinpumpe, fasst aber nur 200 Einheiten und hält nur 3 Tage. Zum Bedienen muss man stets den PDA mit sich führen. Am besten in der mitgelieferten, ca. DIN A5 großen Tasche mit Ersatz-Pod, Notfall-Insulin, Meßstreifen und Stechhilfe (für die es übrigens keine passende Gummischlaufe in der Tasche gibt). Also renne ich mit einem riesengroßen Beutel rum. Von „diskreter Nutzung“ kann spätestens jetzt kaum die Rede sein. Wie kann ich sowas z.B. auf der Arbeit unauffällig nutzen?

    Der PDA lässt sich alles andere als intuitiv – wie es die Werbung verspricht – bedienen. Ein halbes Dutzend Klicks auf die windigen
    Tasten sind nötig, um überhaupt mal ins Bolusmenü zu geraten. Dann wählt man dort den Bolus in 1/10. Einheitsschritten aus. 6 Einheiten = 60 mal drücken. Hier habe ich mir mit vordefinierten Werten beholfen, die man zum Glück eingeben kann.

    Entfernt man sich dann während der Bolusabgabe zu wie vom PDA, bricht die Bolusabgabe ab. Ist alles erledigt, pfeift der Pod, nachdem es der PDA schon getan hat. Und dieses nervige Orgelkonzert kann man leider nicht abstellen.

    Eine Blindbedienung – und damit meine ich nicht unbedingt Menschen mit Sehbehinderung, sondern einfach nur diskret z.B. durch die Kleidung – ist mit dem „innovativen“ PDA unmöglich.

    Ah, vielleicht doch noch ein Vorteil: in dem klobigen und aus billigem und scharkantigem Plastik zusammengeschusterten PDA ist ein
    Blutzuckermeßgerät integriert. Ein kleiner Lichtblick. Aber nicht bei über 50% Falschmessungen. Ich wundere mich, dass der PDA mir sagt, ich hätte Unterzucker, esse aber dennoch Extra-BEs. Was passiert bei der nächsten Messung 3 Stunden nach der Mahlzeit: viel zu hoher Blutzucker. Ein solches System sollte einem helfen, die Werte in den Griff zu bekommen. Ihr System trägt
    erheblich dazu bei, Spätfolgen des Diabetes zu provozieren. Davon abgesehen gibt es ein relativ neues Gesetz darüber, wie genau die Meßgeräte arbeiten sollen. Wären wir in den USA, hätten Ypsomed statt meiner Email nun eine Millionenklage vorliegen. Ich werde sicher die Zulassungsstelle für Arzneimittel verständigen.

    Zum Glück habe ich bei Ypsomeds Tochterunternehmen Diaexpert online bestellt, sodass ich von meinem 14-tägigen Rücktrittsrecht Gebrauch machen werde. Dieser Schrott geht wieder zurück!