Blutzuckerfreundliche Bountys, nur 0,5 BE pro Portion!

Blutzuckerfreundliche Bountys… #NomNomNom. Nach der gestrigen Rennrad-Tour wollten natürlich die Energiespeicher wieder aufgefüllt werden. Da darf es dann schon mal was besonderes sein. Aktuell trainiere ich für mein erstes Radrennen ;). War mal wieder so eine spontane Entscheidung meinerseits. Die Sonne gestern und die damit verbundene bessere Laune haben dazu beigetragen. Haha, na ja so ungefähr ;). Hoffentlich bereue ich das nicht.

Nun ja, aber darum soll es sich heute nicht drehen, ihr seid viel mehr heiß auf das „Blutzuckerfreundliche Bountys“-Rezept, richtig? Ich hatte euch via Facebook versprochen, dass ich es bei Interesse veröffentliche. Interesse scheint zu bestehen, was ich durchaus verstehen kann. Da ich selbst Kokos, gern auch in Kombi mit Schokolade, liebe und gestern Heißhunger auf Bounty verspürte, hatte ich mich entschieden: Ich mache mir mein Bounty selbst! Und zwar: Blutzuckerfreundliche Bountys! Das Original aus dem Supermarkt mag vielleicht auch schmecken, enthält aber zu viel „komischen Industriekram“ ;), wirkt sich damit eher negativ auf die Blutzuckerwerte aus.

Kein Vergleich zu diesen selbstgemachten blutzuckerfreundlichen Bountys… Schmecken um Längen besser und haben nur 0,5 BE pro Riegel/Portion. Kommt natürlich nun auch ein bisschen drauf an, welche Schokolade ihr bevorzugt. Je größer der Kakaoanteil desto weniger Kohlenhydrate (beachtet das bitte bei den errechneten Nährwertangaben). Ich habe mich mittlerweile an hochprozentige Schokolade gewöhnt, mein Mann kann sich allerdings damit beispielsweise noch nicht anfreunden.

Also, ich will euch nicht länger auf die Folter spannen:

Rezept für 10 blutzuckerfreundliche Bountys

Los geht es… Das Rezept ist eigentlich ziemlich simpel. Etwas Geschick fordert das formen der Bountys und der Schokoladenguss.

Blutzuckerfreundliche Bountys

Zutaten für 10 blutzuckerfreundliche Bountys (BZF Bountys)

  • 200 Gramm Kokosraspeln
  • 200 Gramm Kokosmilch
  • 200 Gramm dunkle Schokolade (je höher der Kakaoanteil, desto besser (mind. 70 %))
  • 50 Gramm Whey Vanille Proteinpulver
  • 75 Gramm Xucker light/Erythrit (bitte probiert vorher, ob euch das zu viel oder zu wenig Süße ist)

Zubereitung blutzuckerfreundliche Bountys (BZF-Bountys)

  1. Kokosmilch mit Proteinpulver und Xucker light/Erytrith cremig rühren. Creme abschmecken, gegebenenfalls noch nachsüßen.
    2. Nun die Kokosflocken unterheben und umrühren.
    3. Die Masse fest zusammendrücken und eine Stunde in den Kühlschrank stellen (oder kurze Zeit ins Eisfach).
    4. Nun aus der Masse 10 Riegel formen und auf Backpapier legen. Das Formen erfordert ein bisschen Übung. Am besten ein Messer oder einen Löffel zur Hilfe nehmen.
    5. Die Riegel ins Eisfach stellen.
    6. Die Schokolade im Wasserbad vorsichtig schmelzen. Sie sollte nicht zu flüssig sein.
    7. Nun die Riegel zurück aus dem Kühlfach holen und in die Schokolade eintauchen oder Löffelweise rundum die Schokolade über die Riegel gießen. Oder mit einem Messer bestreichen. Schau einfach, wie es sich für dich am besten gestaltet.
    8. Lege die Riegel wieder auf das Backpapier in den Kühlschrank und lasse sie aushärten.
    9. Ich lagere sie generell im Kühlschrank, denn gekühlt schmecken sie am besten!

Ich habe die Riegel auch schon mit weißer Schokolade zubereitet, allerdings ändern sich damit auch die Kohlenhydrat-Angaben. Schmecken aber auch wunderbar! Ein absoluter Gaumenschmaus!

Nährwertangaben

Portionen: 10

Nährwerte:
Pro Portion 70 g:

  • Eiweiß: 9 g
  • Fett: 28 g
  • Kohlenhydrate: 5 g
  • Kilokalorien: 300 kcal
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  • DiPf

    Hallo Stefanie,
    durch Zufall bin ich auf deinen Block gestoßen. Ich habe eine andere Krankheit die oft Typ 2 nach sich zieht. Kopf hoch, weiter so, das machst du gut.
    Verwende doch einfach ungeriffelte Formen für Cupcakes, in die kannst du die Masse gut eindrücken. Natürlich sollten die Formen nicht aus Silikon sein. 😉
    Dann hast du kleine Törtchen, statt Riegel, aber formschön gestaltet und das noch schnell dazu.
    Weiterhin alles Gute, werde das Rezept mal ausprobieren.

    • Stefanie Blockus

      Super cool, danke für den Tipp. Richtig gute Idee 🙂

  • Anja

    Zitat: „Aktuell trainiere ich für mein erstes Radrennen ;). War mal wieder so eine spontane Entscheidung meinerseits.“

    Wie cool ist das denn!
    Sehen wir uns beim GFNY in Hameln oder wird es ProAm Hannover? oder… oder…???
    Viel Spaß bei den Vorbereitungen und lass Dich nicht von den Autofahrern ärgern die meinen nur ihnen gehört die Straße 😉

    • Stefanie Blockus

      Jaaa da sehen wir uns :). Wie läuft das eigentlich ab. Ähnlich wie bei einem Marathon? Für mich absolutes Neuland ;). Hehe…

      • Anja

        Ja, das ist halt ein Radmarathon.
        Die Strecke im Weserbergland ist schon recht anspruchsvoll. An den Bergen hatten einige ordentlich zu kämpfen. Versuch immer in einer Gruppe zu bleiben um Windschatten nutzen zu können. Für die Moral ist das auch einfacher. Als Einzelfahrer gehst Du auf dem Kurs und bei der Distanz schnell ein. Der Gesamtführenden gibt im Prinzip die Zeit vor. Da waren schon schnelle Leute bei. Seine Zeit + 1 Stunde und die Streckensperrung wird aufgehoben. Ende mit „close road“. Du musst Dich dann wieder an die StVO halten.
        Am Schluss fährt ein Besenwagen (ich meine mit 17km/h). Wer langsamer ist, ist aus dem Rennen und die Verpflegungsstationen bauen dann auch ab.
        Letztes Jahr war es ordentlich warm, das war schon heftig. Organisatorisch lief es auch noch nicht ganz rund. Naja, war halt der erste Versuch. Dieses Jahr klappt das bestimmt besser. Das Team ist ja lernfähig.
        Leider blieben 2016 die Anmeldezahlen hinter den Erwartungen zurück. Ich hoffe das Ganze findet nun mehr Zuspruch.
        Was wird es denn: Der Medio Fondo oder gleich der Gran Fondo?
        Als Ex-Radsportlerin tue ich mir das allerdings nicht mehr an. Aus Ehre dem Sport moralisch verpflichtet bin ich nun in der Helfercrew. Das ist auch anstrengend 😉
        Hast Du evtl. auch ein Rezept für Müsliriegel, so mit ganz vielen Nüssen? Hab mich mal daran versucht und bin kläglich gescheitert… 🙁

        • Stefanie Blockus

          Ui danke für die ganzen Infos. Bist du beim ProAm auch dabei? Steige erst mal mir der 70 Kilometer-Runde ein. Hendrik fährt ja auch mit ;-P. Spaß… Hier hatte ich übrigens tatsächlich ein Rezept dazu veröffentlicht: http://diabetes-leben.com/2014/07/der-hypo-einen-riegel-vorschieben.html

          • Anja

            Danke für den link!
            Beim ProAm bin ich nicht dabei. Aktiv fahre ich eh keine Wettbewerbe mehr, bin nur noch just for fun – Freizeitradler.